Buch für Anfänger gesucht - Java / JavaFX

Die Aussage von temi kann ich ohne Weiteres bestätigen, mir ging es genauso.

Unser Prof, der uns Programmieren lehrte (Elektrotechniker, keine Informatiker!) hat ein ganzes Semester damit zugebracht uns zu erklären, was eine Klasse ist und uns die prozedurale Denke zu exorzieren.

Java macht nur richtig Freude wenn man es objektorientiert zu nutzen weiß, aber objektorientiert zu programmieren erfordert überhaupt erstmal programmieren zu können -> Henne-Ei-Problem.
 
Zu dem von dir genannten kann ich jetzt nichts sagen, aber ich kann dir sagen, dass ich das Konzept des Interfaces, als es mir zum ersten Mal begegnet ist, auch nicht verstanden habe (bzw. den Sinn des Ganzen). Das kam erst später, als ich mich auch mit Entwurfsmustern beschäftigt habe.
Was ich in meinem Posting eigentlich ausdrücken wollte, ist der Umstand,dass das Lerntempo schon irgendwie zu wünschen übrig lässt. Gerade erst irgendwas grundlegend kapiert und dann als 2.Aufgabe sofort ein Beispiel hingeknallt kriegen, wo das gleich exzessiv eingesetzt wird, halte ich persönlich eher für kontraproduktiv und abschreckend. Das ist, um es mal auf ein anderes Beispiel zu übertragen: etwa so, als ob man in der ersten Fahrstunde das Anfahren und Bremsen auf einem einsamen Parkplatz beigebracht bekommt und man in der 2.Fahrstunde gleich zur Rush Hour in die Großstadt geschickt wird.

Natürlich ist das Lerntempo unterschiedlich. Das merkt man auch den Schulungsunterlagen/Büchern gut an. Ich stecke ja nun in einer beruflichen Fortbildung zum Thema Java und natürlich haben wir untereinander die bereits vorhandenen ebooks etc getauscht,d.h. ich konnte schon diverse unterschiedliche Sachen probelesen. Schon interessant, was da manchmal als "anfängertauglich" verkauft wird. Das reicht nämlich von einem Crashkurs-ähnlichen Stil, wo man selbst mit ein paar Grundkenntnissen schon auf Seite 4 nicht mehr folgen kann bis zu derart viel Gelabere, dass man nach 500 Seiten gerade mal weit genug ist,um ein paar Ganzzahlen zu addieren und auszugeben. Genau aus diesem Grund switche ich persönlich bei den einzelnen Themen zwischen den Quellen. Bei manchen Sachen ist Schrödinger ganz gut, bei anderen Sachen eher die Java-Insel oder irgendwelche Youtube-Tutorials.
 
Man kann aber doch einer Methode auch mehrere Parameter zuweisen.
Woher weiß die Methode dann welcher Parameter was ausgeben soll?
Die Methode aus dem Beispiel hat nur einen Parameter, also kann man sie auch nur mit einem Parameter aufrufen. Was du meinst ist, dass man eine Methode mehrfach mit unterschiedlichen Parametern aufrufen kann. Die jeweiligen Aufrufe musst du unabhängig voneinander betrachten.

Java:
sagTschuess("Schrödinger"); // Methode wird aufgerufen und gibt "Tschüss Schrödinger" aus.
sagTschuess("Hinz"); // Methode wird noch einmal aufgerufen und gibt "Tschüss Hinz" aus.
 
Nein, ich meine schon was ich schrieb;), weil es auch so im Buch steht.
Eine Methode kann mehrere Parameter haben.

Beim Aufruf der Methode (welche mehrere Parameter hat) verstehe ich nur nicht wie die Methode dann weiß welchen Parameter sie heranziehen muss.

Schon klar, dass mein Methoden-Beispiel nur einen Parameter hat!
 
Nein, ich meine schon was ich schrieb;), weil es auch so im Buch steht.
Eine Methode kann mehrere Parameter haben.
Na, die Parameter haben doch Namen.

Java:
void sagTschuess(String erster, String zweiter) {
    System.out.println("Tschüss " + erster + " und " + zweiter);
}
Beim Aufruf der Methode gilt dann die Reihenfolge der Parameter.
Java:
sagTschuess("Hinz", "Kunz"); // ==> Ausgabe: Tschüss Hinz und Kunz
}
 
Zuletzt bearbeitet:
(Elektrotechniker, keine Informatiker!)
(Off-topic) Selbst bei einer Lehrkraft "vom Fach" hat man keine Garantie, dass der Lehrstoff auf passende Weise vermittelt wird. Im konkreten Fall C++ (mit Hintergrund in C). Lt. einem Studenten des Nachfolgejahrgangs war die Dozentin der Vorlesung für SW-Technik von den Programmierkünsten ebendieser Vorgänger so begeistert, dass sich diese Dame mit -milde gesagt- sehr bösen Worten beim Prüfungsausschuss beschwert hat.
 
(Off-topic) Selbst bei einer Lehrkraft "vom Fach" hat man keine Garantie, dass der Lehrstoff auf passende Weise vermittelt wird.
Nun, da hatte ich Glück, denn der Prof hatte es nicht nur fachlich, sondern auch didaktisch gehörig drauf. Über den würde ich mich nicht beklagen.
Ich wollte damit lediglich ausdrücken daß die Anforderungen schon entsprechend runtergeschraubt waren.

Besagtem Prof war übrigens Verständnis sehr wichtig. Lieber die Denkweise hinter dem Konzept etwas in die Köpfe einpflanzen, auf daß sie vielleicht auch außerhalb und nach der Vorlesung weiterwachsen, anstatt möglichst viele Punkte auf einem Lehrplan abzuhaken.
 
(Off-topic) Selbst bei einer Lehrkraft "vom Fach" hat man keine Garantie, dass der Lehrstoff auf passende Weise vermittelt wird.
Ein Lehrer mit Pädagogikstudium hat zumindest die fachliche Fähigkeit erlernt, Menschen irgendwas beizubringen. Bei Dozenten ist das weit schwieriger, da das keine geschützte Berufsbezeichnung ist. Weder vom fachlichen, noch vom pädagogischen Standpunkt. Der fachlich beste Dozent ist für seinen Beruf untauglich,wenn er kein Talent dazu hat, Leuten irgendwas beizubringen, weil er sich nicht in sie hineinversetzen kann.
 
Bin gestern noch auf folgende - kostenlose!:cool:- eBooks gestoßen:

Da ich mir selbst mit dem Schrödinger-Buch irgendwie schwer tue:rolleyes: Java zu lernen, schaue ich mir diese eBooks auch an.
Vll. hilft es auch dem ein oder anderen beim Lernen von Java.
 
Da ich mir selbst mit dem Schrödinger-Buch irgendwie schwer tue:rolleyes: Java zu lernen, schaue ich mir diese eBooks auch an.
Vll. hilft es auch dem ein oder anderen beim Lernen von Java.
Das Schrödingerbuch ist in der Tat sehr gewöhnungsbedürfig. Ich für meinen Teil finde schon das Lesen anstrengend, insbesondere weil ständig ganze Textblöcke woanders stehen,d.h. man hat beim Lesen oft keinen wirklichen "Textfluß", weil man ständig unterbrechen muss,um zu schauen,wo denn jetzt der Rest des gerade begonnenen Satzes steht. Auch die wechselnden Fonts sind irgendwie anstrengend für die Augen. Inhaltlich lässt das Buch stellenweise ganz schön zu wünschen übrig...manche Themen ziehen sich wie Kaugummi, bei anderen wird gefühlt mittendrin unterbrochen, weil "Schrödinger" das Prinzip des Themas angeblich verstanden hat, noch bevor es überhaupt erklärt wurde. Das ist übrigens ein Problem, das viele Autoren und Videotutorialersteller haben: Man merkt ihnen an, welche Themen ihnen selbst besonders liegen: da drehen sie tempomäßig plötzlich auf,weil sie vergessen, dass das Thema für andere Leute noch Neuland ist und längst nicht so gut liegt wie ihnen selbst.
 
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