Java und die IDE´s und die Zukunft

Christian78

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Hallo Leute, ich bin neu hier. Habe aber das Forum öfters durchgelesen.

Zuerst, ich hoffe das ich hier richtig bin.

Zu mir:
Mein Name ist Christian und bin 42 Jahre alt. Bin Maschinenbauingenieur und versuche die Programmierung zu erlernen. Nach einigen Zeit habe ich mir ein paar Sprachen angeschaut. Für mich war es wichtig, dass ich viele Tutorials finde. Für mich gilt einfach mal was zu programmieren.

Zur Auswahl standen C++, C#, Python, Java.

Für C# braucht man die MS Studio ide, wenn ich micht nicht irre. Ebenso für C++. Für Python habe ich schon eine Ide probiert. Java gibt die Eclipse habe ich gesehen.

Da ich absolut neu bin, hasse ich eine IDE zu installieren, und dann vor lauter Fehlermeldungen zu ersticken. Alleine die PYthon IDE habe ich mehrere Stunden gebraucht, dass ich ein Hello World schreiben konnte. Da immer irgendwas fehlte.

Bei Java weiss ich nicht, war nur einmal in Kontakt mit Java wegen Minecraft. .Da habe ich so ein SDK installieren müssen wegen optifine.

Daher wäre für mich ganz wichtig zuerst zu erfahren welche IDE die IDE ist, welche am meisten kann, alle features besitz und wo man Erweiterungen herunterladen kann.

Dann ein wichtiger Aspekt, wäre für mich die Zukunftsicherheit von Java. Wie sieht die Zukunft aus? Vorallem da einige neue Sprachen in kommen sind, Rust, Kotlin usw. wie oder die alle heissen.
 
Daher wäre für mich ganz wichtig zuerst zu erfahren welche IDE die IDE ist, welche am meisten kann, alle features besitz und wo man Erweiterungen herunterladen kann.
IntelliJ IDEA, mMn die beste IDE und zusätzlich auch noch die am einfachsten installierbare.

Dann ein wichtiger Aspekt, wäre für mich die Zukunftsicherheit von Java. Wie sieht die Zukunft aus? Vorallem da einige neue Sprachen in kommen sind, Rust, Kotlin usw. wie oder die alle heissen.
Seit ungefähr 20 Jahren heißt es, Java ist am Ende, wird vermutlich auch die nächsten 20 Jahre genauso weiter gehen 🙂 Bei Java würde ich mir recht wenig Sorgen machen, dass es damit in naher Zukunft zu Ende geht.
 
Da ich absolut neu bin, hasse ich eine IDE zu installieren, und dann vor lauter Fehlermeldungen zu ersticken. Alleine die PYthon IDE habe ich mehrere Stunden gebraucht, dass ich ein Hello World schreiben konnte. Da immer irgendwas fehlte.

Bei Java weiss ich nicht, war nur einmal in Kontakt mit Java wegen Minecraft. .Da habe ich so ein SDK installieren müssen wegen optifine.

Daher wäre für mich ganz wichtig zuerst zu erfahren welche IDE die IDE ist, welche am meisten kann, alle features besitz und wo man Erweiterungen herunterladen kann.
Grundsätzlich sollte das mit allen IDEs relativ problemlos klappen.

Ich selber verwende nur Eclipse, das ist vermutlich auch die am meisten verbreitete IDE. Runterladen, entpacken, fertig. (Vorausgesetzt ein Java SDK ist installiert)

Ansonsten gibt es noch IntelliJ (die in der vollständigen Version kostenpflichtig ist) und Netbeans.
IntelliJ ist - soweit ich das höre - auch ganz gut, über Netbeans kann ich nichts sagen.

Für den Einstieg dürften aber alle ausreichen, spannend wird es erst, wenn in die fortgeschrittenen Bereiche (JavaEE etc.) wechselt. Aber auch da haben Eclipse & IntelliJ auf jeden Fall gute Unterstützung.

Dann ein wichtiger Aspekt, wäre für mich die Zukunftsicherheit von Java. Wie sieht die Zukunft aus? Vorallem da einige neue Sprachen in kommen sind, Rust, Kotlin usw. wie oder die alle heissen.
Definiere Zukunftssicherheit. Vorhersage, insbesondere in die Zukunft, sind immer schwierig 🙂 Aber Java ist immer noch im Enterprise Umfeld eine der Sprachen, die mit als erste Wahl bzgl. der Umsetzung neuer Enterprise Anwendungen zur Verfügung stehen. Sprich, es gibt genug neue und laufende Java Projekte, das da nicht abzusehen ist, dass sich da in naher Zukunft was ändert. Und wir reden hier über Software mit Entwicklungszeit mehrere Jahre und Laufzeit (=Wartung & Weiterentwicklung) angepeilt 10+ Jahre.
 
Zur Auswahl standen C++, C#, Python, Java.
Alle diese Sprachen haben teils unterschiedliche Konzepte und Prioritäten.
Für C# braucht man die MS Studio ide,
Nicht zwingend, ein installiertes .NET Framework und dann die Programme "csc.exe" und "nmake.exe" reichen (fürs erste) aus. Grundsätzlich kann man jede der genannten Programmiersprachen mit der Kommandozeile und einem Texteditor nutzen. Eine IDE automatisiert und beschleunigt die Hintergrundarbeiten (wenn man diese nicht zu Fuss erledigen will/kann/soll/...). Zum Ausprobieren anderer Sprachen (ohne IDE-Installation) kann man sich https://paiza.io/en/languages/online-java-compiler mal ansehen (Account anlegen)
 
Okay Naja, habe ein paar Bücher von einen Kollegen, die setzen aber eine IDE vorraus.

Von meinen Zielen her, wären einfache Berechnungsprogramme, dann eventuell mit Grafikausgabe.

Habe mir das auf der Homepage angesehen --> IntelliJ IDEA das sind schon wucher Preise. Was ich hasse sind Einschränkungen.
 
Wenn du dich dafür interessierst, Programmieren zu lernen, ist doch die unwichtigste Frage, welche Programmiersprache denn nun jetzt mehr oder weniger populär sein wird...
In erster Linie lernst du das Programmieren und nicht die Bedienung einer IDE oder die Syntax und Standard-Library einer konkreten Programmiersprache. Für die ersten ein-zwei Jahre Training ist es völlig irrelevant, welche Sprache du dabei verwendest. Ich z.B. habe in der Uni mit Pascal, dann Object Pascal (Delphi) und dann C und parallel Java angefangen. Und niemand hat sich bei Pascal und Object Pascal die Frage gestellt, wie relevant das denn heutzutage ist (Antwort: ganz und gar nicht).
Dass, was du da lernst, sind grundsätzliche Dinge wie logisches Denken, Problemlösungsstrategien, Abstraktion und Trennen von Syntax und Semantik.
Das geht in absolut jeder Programmiersprache.
Solange die Paradigmen der Sprache dieselben sind, kannst du dich dann in jede neue Sprache und Umgebung einarbeiten.
Letztlich darf der Spaß natürlich auch nicht zu kurz kommen. Fange also am besten mit der Sprache/Umgebung an, die dir den meisten Lernspaß bietet. Denn eines ist mal klar: Es wird dich schon die ersten ein-zwei Jahre an kontinuierlichem Lernen und Üben kosten, bevor du tatsächlich damit einigermaßen Geld verdienen und dich gegenüber Mitbewerbern behaupten kannst. Gerade, wenn du Quereinsteiger ohne Informatikstudium bist (was ich jetzt mal annehme).
 
Stimmt, ich studiere nicht. Ich bin ASV (Amtssachverständiger). Aber ich suche eine Möglichkeit mich zu verändern. Da beim Land auch Programmierer gesucht werden. dachte ich mal die lerne Programmieren. Mir war es schon bewusst, das man von heute auf morgen nicht programmieren kann. Das ist genau das gleiche wenn ich ASV bin. Da kann ich auch nicht von heute auf Morgen Genehmigungen oder Bescheide machen. (hat übrigens 3 Jahre gedauert).
Da ich aber immer Interesse am Coputer oder EDV hatte, war meine Antwort jetzt oder nie.
 
IntelliJ IDEA das sind schon wucher Preise. Was ich hasse sind Einschränkungen.
Ist schon ärgerlich, wenn man ein Tutorial durcharbeitet und es fehlt (wenigstens) ein (natürlich kostenpflichtiges) Plugin oder eine Bibliothek. Zumindest die Community Edition von IntelliJ oder Visual Studio ist kostenfrei. Wobei diese Erweiterungen am Anfang erstmal egal sein dürften.
Und auch ein Informatikstudium garantiert nicht zwingend eine gute Programmierausbildung (wobei dem Zielgerät die Lesbarkeit/Sinnhaftigkeit/Erweiterbarkeit/... des Quellcodes -im Ggs. zum Menschen- egal ist: dieses reagiert nur darauf das Strom durch irgendwelches Material fliesst)
 
So, ich habe mir eclipse installiert. Ich muss zugeben, die installation ging ganz gut. Und mein erstes Hello World habe ich auch schon geschrieben.
Interessant, dass keine Probleme auftraten. ich werde mich mal dranhängen. Ich hoffe nur nicht, dass ich es bereuren werde.
 
Der nächste Schritt könnte sein, die Build Vorgänge der IDE nachzuvollziehen, je nachdem ob Du dich genauer damit befassen willst.
 
Der Vollständigkeit halber (und falls du von Eclipse doch mal zu angefressen bist) hier noch etwas über Netbeans: Meines Erachtens eine ausgezeichnete IDE, die völlig unterschätzt wird. Ich finde sie sehr viel benutzerfreundlicher als Eclipse (das benutze ich aktuell auch, allerdings nicht zur Programmierung in Java, sondern C), ein erfreulicher Plugin-Zoo, und ich finde es von der Bedienung auch intuitiver.

Hänge dich grundsätzlich nicht zu sehr an der Programmiersprache auf, Programmieren können und eine Sprache zu beherrschen sind zwei völlig verschiedene Dinge. Und werden sowohl von Tutorials als auch von Dozenten in Kursen gerne unscharf getrennt oder gleich völlig durcheinandergebracht. Und so mancher Lernwilliger hat deshalb schon entnervt aufgegeben.
Analogie: Man kann Drehen und Fräsen (oder man kann es eben nicht), aber mancher kann mit manuellen Maschinen und mancher mit CNC-Maschinen arbeiten.

Ansonsten: Viel Erfolg dir. Es ist nicht immer einfach, aber bleib dran, Programmierenlernen lohnt sich auf jeden Fall. Es erweitert den Horizont erheblich, aber vor allem eröffnet es so manche neue Möglichkeit, Maschinen zu knechten und seine Arbeit an Computer abzugeben.
 

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