geschachtelte Schleife mit Strings

Hi Leutz

ich habe immer noch Proble mit den Strings naja und versuche folgenden Code nachzuvollziehen:
Code:
package de.schroedinger100.miguel.java;

import java.io.*;
import java.util.*;

public class schroedinger {

    public static void main(String[] args)throws Exception  {
    
     String a = "Tischerei";
     String b = "Fische";
     String gemeinsam="";
    
     for(int i =0;i<=a.length();i++) {
         for(int j =0;j<=a.length()-i;j++) {
             String teil= a.substring(j,j+i);
             if(b.contains(teil)) {
                gemeinsam = teil;
             }
         }
     }
    System.out.println(gemeinsam);
    }
}
Könnte man mir dies nochmal genau erklären und vielleicht ein paar Tipps geben wie ich sowas am besten selbst entwickeln kann.
 
Aus meiner Sicht ist immer wichtig, ein Vorgehen erst einmal für sich verstanden zu haben. Was will der Code machen? Wenn man nur den Code hat, dann ist es schwer - da hilft dann ein ausprobieren und schauen, was da wie passiert.... Aber in der Regel ist es ja so, dass man eine Problematik hat und das man diese Problematik dann angehen will.

Also hier hat man zwei Strings. "Tischerei" und "Fische". Und nun will man wissen, ob es einen Teil vom ersten String gibt, der auch im zweiten String enthalten ist. Da findet man ganz viel, z.B. das "i", "e", .... bis hin zum "ische".
==> Es gibt mehrere Ergebnisse. Das ist wichtig zu erkennen.

Nun ist die Frage, wie man da vorgehen kann. Dazu muss man sich erst einmal Überlegen: Was kann ich alles testen?
Ein Vorgehen kann sein, dass man z.B. die Buchstaben einzelnd durchgeht vom ersten zum letzten und dann immer Zeichen dazu nimmt bis man den rest vom String hat, also so:
T
Ti
Tis
...
Tischerei
i
is
isc
...
ischerei
s
sc
sch
...

Und da dann immer für jedes Element prüfen: Ist das ein Teil von dem anderen String?

Wenn man sich so eine Lösung anschaut, dann hat man da:
Eine schleife, die vom ersten bis zum letzten Buchstaben durchläuft. (for(int i =0;i<=a.length();i++))
Und dann will man die Anzahl der Zeichen, die man dazu nehmen kann (for(int j =0;j<=a.length()-i;j++))
(Wir wollen am Anfang kein Zeichen dazu nehmen und dann immer mehr, bis man den Rest hat - da ist die Grenze dann die Länge vom String minus der Position des Zeichens, das ausgewählt wurde.

Der nächste Schritt ist dann: Die Prüfung, ob der teilstring enthalten ist. Dazu muss man den Teilstring bekommen (substring Aufruf) und schauen, ob der im anderen String enthalten ist (contains aufruf).

Hier wäre aber mein Vorschlag generell, dass man so verschachtelte Schleifen nicht schreibt. Was macht er in der inneren Schleife? Da prüft er ja mit dem substring .... das kommt in eine eigene Methode, die das Ergebnis zurück gibt.
Was macht die innere Schleife? Kommt in eine eigene Methode, die dann die andere Methode aufruft und das Ergebnis zurück gibt.
Und dann hat man nur noch eine Schleife. Den Ablauf tut man evtl. auch in eine eigene Methode.

Das mit der Rückgabe ist etwas, das dann so ein "übliches Pattern" ist für den Fall, dass das letzte Ergebnis zurück gegeben werden soll.
Also sowas wie
Java:
String result = null;
for (....) {
  String teilResult = someMethodCall();
  if (teilResult != null) result = teilResult;
}
return result;
Hier aber kurz die Anmerkung: Man versucht in der Regel, dass man das erste Ergebnis zurück gibt, also die Schleife abbricht. Das ist hier aber nicht der Fall, da hier ein Ergebnis immer wieder überschrieben wird. Die Rückgabe eines ersten Ergebnisses sähe dann so aus:

Java:
for (....) {
  String result = someMethodCall();
  if (result != null) return result;
}
return null;
Der Vorteil hier ist, dass eine Schleife nicht bis zum Ende abgearbeitet wird. Das ist also oft bei Suchen oder so. Also so etwas wie:
Java:
public boolean contains(T value) {
  for (t element: elements) {
    if (element.equals(value)) return true;
  }
  return false;
Was man hier evtl. etwas erkennt: Programmieren ist oft einfach nur das Anwenden von Techniken. Natürlich muss man die Techniken kennen. Aber wenn ein Zimmermann Holz verbinden will, dann überlegt er nicht mehr, wie das den prinzipiell ginge, sondern er kennt da seine Verfahren und kann dann überlegen: Was ist denn hier am günstigsten?

So ist es auch bei der Programmierung - Als Entwickler hat man dann seine Techniken. Die ersten Dinge sind dann einfache Schleifen und co. Aber später kommen dann die Entwurfmuster und co.

Also wenn du selbst entwickeln willst, ist die Übung am wichtigsten. Und der erste Schritt bei so Aufgaben ist es, sich erst einmal selbst eine Lösung zu überlegen. Du hast eine Aufgabe und musst dann überlegen: Wie könnte ich mit Stift und Papier das machen?

Das muss man möglichst oft machen, um Übung zu gewinnen und so auch Standard-Lösungen für sich zu erarbeiten.

Ich hoffe, mit den Ausführungen konnte ich etwas helfen.
 
Aus meiner Sicht ist immer wichtig, ein Vorgehen erst einmal für sich verstanden zu haben. Was will der Code machen? Wenn man nur den Code hat, dann ist es schwer - da hilft dann ein ausprobieren und schauen, was da wie passiert.... Aber in der Regel ist es ja so, dass man eine Problematik hat und das man diese Problematik dann angehen will.

Also hier hat man zwei Strings. "Tischerei" und "Fische". Und nun will man wissen, ob es einen Teil vom ersten String gibt, der auch im zweiten String enthalten ist. Da findet man ganz viel, z.B. das "i", "e", .... bis hin zum "ische".
==> Es gibt mehrere Ergebnisse. Das ist wichtig zu erkennen.

Nun ist die Frage, wie man da vorgehen kann. Dazu muss man sich erst einmal Überlegen: Was kann ich alles testen?
Ein Vorgehen kann sein, dass man z.B. die Buchstaben einzelnd durchgeht vom ersten zum letzten und dann immer Zeichen dazu nimmt bis man den rest vom String hat, also so:
T
Ti
Tis
...
Tischerei
i
is
isc
...
ischerei
s
sc
sch
...

Und da dann immer für jedes Element prüfen: Ist das ein Teil von dem anderen String?

Wenn man sich so eine Lösung anschaut, dann hat man da:
Eine schleife, die vom ersten bis zum letzten Buchstaben durchläuft. (for(int i =0;i<=a.length();i++))
Und dann will man die Anzahl der Zeichen, die man dazu nehmen kann (for(int j =0;j<=a.length()-i;j++))
(Wir wollen am Anfang kein Zeichen dazu nehmen und dann immer mehr, bis man den Rest hat - da ist die Grenze dann die Länge vom String minus der Position des Zeichens, das ausgewählt wurde.

Der nächste Schritt ist dann: Die Prüfung, ob der teilstring enthalten ist. Dazu muss man den Teilstring bekommen (substring Aufruf) und schauen, ob der im anderen String enthalten ist (contains aufruf).

Hier wäre aber mein Vorschlag generell, dass man so verschachtelte Schleifen nicht schreibt. Was macht er in der inneren Schleife? Da prüft er ja mit dem substring .... das kommt in eine eigene Methode, die das Ergebnis zurück gibt.
Was macht die innere Schleife? Kommt in eine eigene Methode, die dann die andere Methode aufruft und das Ergebnis zurück gibt.
Und dann hat man nur noch eine Schleife. Den Ablauf tut man evtl. auch in eine eigene Methode.

Das mit der Rückgabe ist etwas, das dann so ein "übliches Pattern" ist für den Fall, dass das letzte Ergebnis zurück gegeben werden soll.
Also sowas wie
Java:
String result = null;
for (....) {
  String teilResult = someMethodCall();
  if (teilResult != null) result = teilResult;
}
return result;
Hier aber kurz die Anmerkung: Man versucht in der Regel, dass man das erste Ergebnis zurück gibt, also die Schleife abbricht. Das ist hier aber nicht der Fall, da hier ein Ergebnis immer wieder überschrieben wird. Die Rückgabe eines ersten Ergebnisses sähe dann so aus:

Java:
for (....) {
  String result = someMethodCall();
  if (result != null) return result;
}
return null;
Der Vorteil hier ist, dass eine Schleife nicht bis zum Ende abgearbeitet wird. Das ist also oft bei Suchen oder so. Also so etwas wie:
Java:
public boolean contains(T value) {
  for (t element: elements) {
    if (element.equals(value)) return true;
  }
  return false;
Was man hier evtl. etwas erkennt: Programmieren ist oft einfach nur das Anwenden von Techniken. Natürlich muss man die Techniken kennen. Aber wenn ein Zimmermann Holz verbinden will, dann überlegt er nicht mehr, wie das den prinzipiell ginge, sondern er kennt da seine Verfahren und kann dann überlegen: Was ist denn hier am günstigsten?

So ist es auch bei der Programmierung - Als Entwickler hat man dann seine Techniken. Die ersten Dinge sind dann einfache Schleifen und co. Aber später kommen dann die Entwurfmuster und co.

Also wenn du selbst entwickeln willst, ist die Übung am wichtigsten. Und der erste Schritt bei so Aufgaben ist es, sich erst einmal selbst eine Lösung zu überlegen. Du hast eine Aufgabe und musst dann überlegen: Wie könnte ich mit Stift und Papier das machen?

Das muss man möglichst oft machen, um Übung zu gewinnen und so auch Standard-Lösungen für sich zu erarbeiten.

Ich hoffe, mit den Ausführungen konnte ich etwas helfen.
hat sehr geholfen vielen dank =)
 
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