"Hardware" mit Java steuern? Blinkende Würfel?

Diskutiere "Hardware" mit Java steuern? Blinkende Würfel? im Allgemeine Java-Themen Forum; @MaikHSW OK, wenn die Leute fachfremd sind, dann ist ein solcher Roboter wahrscheinlich nichts. Um welchen Studiengang geht es denn? Evtl. fällt...

  1. mihe7
    mihe7 Bekanntes Mitglied
    @MaikHSW OK, wenn die Leute fachfremd sind, dann ist ein solcher Roboter wahrscheinlich nichts. Um welchen Studiengang geht es denn? Evtl. fällt jemanden etwas ein, was man ggf. sinnvoll mit den sonstigen Inhalten verbinden kann.

    Was Mindstorms betrifft: das wird z. T. an Schulen eingesetzt (wir haben eine solche in der Nähe); sollte also irgendwie funktionieren.

    Das Problem sehe ich eben auch beim Würfel.

    Oh, so weit wäre ich nicht gegangen. Die Aufgabe hätte nur darin bestanden, die Logik zu programmieren. Die Karte wäre ein simples 2D-Array, bestehend aus ein paar Zeichen ("." = freie Fläche, "#" = Wand, "*" = Schmutz), gewesen.

    Den aktuellen Zustand (Karte, Geschwindigkeitsvektor, ...) hätte der Roboter von der Simulation erhalten, die ihr natürlich zur Verfügung stellen hättet müssen. Der Roboter hätte also immer nur auf die aktuelle Situation reagieren müssen.

    Mal überlegen, evtl. fällt mir noch was ein.
     
  2. White_Fox
    White_Fox Neues Mitglied
    Ganz ehrlich: dann sind deine Studenten einfach für das Studium nicht geeignet und ich denke, in den allermeisten Fällen (mir ist da auch eine Ausnahme bekannt) hat sich da jemand was dabei gedacht daß dein Fach bei diesem Studiengang im Pflichtprogramm landet.

    Heutzutage ist es halt so, daß viele "Studenten" sich irgendwo einschreiben und im Grunde keine Ahnung haben, was sie da eigentlich sollen und für ihr Studium keinerlei Interesse aufbringen. Da sitzen dann irgendwelche idealistisch motivierten Mädels in einem Studiengang "Umwelttechnik", die in der Schule nie Interesse für Naturwissenschaften gehabt haben und denken, sie würden nach ihrem Studium dann die Energiewende in Deutschland wuppen. Und sind völlig schockiert, daß sie im ersten Semester mit den Grundlagen der E-Technik belästigt werden, alles viel zu schwer, Grundlagen Mechanik, ... genau das, was sie in der Schule schon nicht wollten. So eine persönliche Erfahrung meinerseits, Umwelttechnik war so eine Art "Nachbarstudiengang" bei uns. Ähnlich wie bei Kommunikationstechnik (früher Nachrichtentechnik).

    Solche Leute sollten besser möglichst früh ausreichend kräftig auf den Boden der Tatsachen geholt werden, das ist für alle Beteiligten am Besten. Die Dozenten, die lieber mehr interessierte Studenten hätten, die wenigen interessierten Kommilitonen, die auch lieber die interessanteren Dinge machen würden, und was wollen die uninteressierten Studenten am Ende mit einem Abschluß in einem Fach, das ihnen doch eigentlich gar nicht zusagt. Etwa den Rest ihres Lebens darin arbeiten?

    Außerdem: für viele ist das Studium die letzte Gelegenheit zu lernen, sich um sich selbst zu kümmern und Verantwortung zu tragen. Wenn du die Leute immer noch pampern mußt damit sie sich gnädigerweise den Stoff freiwillig reinziehen läuft schon genug falsch. Und diesem Druck nachzugeben macht es nur schlechter.

    Ich (übrigens selber Student) hab zwar auch so meine Kritik am Bildungssystem der BRD, aber das Niveau noch weiter in den Keller zu jagen ist sicher nicht die Lösung.
     
    Meniskusschaden gefällt das.
  3. Meniskusschaden
    Meniskusschaden Bekanntes Mitglied
    Genau darum geht's. Das halte ich für die wichtigste Kernqualifikation, die man durch ein erfolgreiches Studium nachweist. Wenigstens das möchte man als Arbeitgeber doch voraussetzen können, wenn man einen Akademiker einstellt.
     
  4. mrBrown
    mrBrown Super-Moderator Mitarbeiter
    Gabs genau diese Diskussion nicht schon mal vor einiger Zeit?

    Ich kann @MaikHSW in seinen Bemühungen nur bestärken, anders als andere bin ich aber auch nicht der Meinung, dass "Edutainment" und motivierende Lehre in irgendeinem Widerspruch zu vernünftiger Lehre stehen. Irgendwie scheint es bei vielen gut anzukommen, wenn Wissen möglichst scheiße rüber gebracht wird...
     
  5. Meniskusschaden
    Meniskusschaden Bekanntes Mitglied
    Ja. Das Problem ist leider noch nicht gelöst.;)
    Der Meinung bin ich auch nicht. Wenn man es damit schafft, Studenten dazu zu bringen, sich die Inhalte zu erarbeiten, ist es ja in Ordnung. Oft - und den Eindruck habe ich auch in diesem Thread - geht es aber darum, den Studenten das Erarbeiten der Grundlagen zu ersparen, die dann stattdessen für Spaßprojekte benutzt werden. Und dann hatte man eben nur gute Unterhaltung, aber nichts gelernt.
    Die Unterscheidung ist mir schon wichtig: es geht mir nicht nur darum, letztendlich den Stoff verstanden zu haben, sondern auch darum, das durch eine aktive Eigenleistung geschafft zu haben. Mir ist jeder Weg recht, mit dem das erreicht wird.
    Ein Akademiker sollte schon über die Fähigkeit verfügen, sich beispielsweise den Inhalt trockener Texte zu erschließen, auch wenn kein Motivator dahinter steht, der ihm das erst aufbereitet. Ist zwar etwas überspitzt formuliert, aber "Wissen möglichst scheiße rüber gebracht" zu haben, kann da ein Weg sein. Wenn man Edutainment-basierte Lehre betreibt, sollte man sich auch Gedanken machen, ob diese und ähnliche Fähigkeiten wirklich erreicht werden. Wenn das gelingt, habe ich nichts dagegen. Ich sehe aber schon die Gefahr, dass man - zwar mit guter Absicht - letztendlich nur Scheinwissen vermittelt, ohne zu merken, dass die Studenten keine ausreichende Eigenständigkeit entwickeln.

    Grundsätzlich sollte ein Studium ja lang genug dauern, um Platz für beides zu lassen. Am Anfang kann man mit anspruchsvollen Grundlagenkursen z.B. in Mathematik möglichst viele ungeeignete Studenten ausfiltern und hat dann später Raum für interessantere Aufgaben mit mehr Projektcharakter.
     
  6. Javinner
    Javinner Bekanntes Mitglied
    Hier stimme ich dir nur bedingt zu, denn meine Erfahrung der letzten Jahre ist eher von Ereignissen der Art geprägt, dass die Fortbildung weniger als Wissen und mehr als eine Art Baustein angesehen wird, welchen man später in das Portal einsetzt und auf eine magische Art auf ein neues, meist finanzielles Level gehievt wird. Ich habe es schon so oft erlebt, dass viele der Meinung sind, eine Uni, FH o.ä. sind einem Schnell-Imbis gleichzusetzen, sprich gekauft ist gleich bekommen. Es ist sehr löblich, wenn jemand versucht, das Unterricht spannender zu gestalten, aber von Erwachsenen oder sagen wir den Zeugungsfähigen erwarte ich eine gewisse Aufrichtigkeit und Eigeninitiative, sich dem Leben zu stellen! Ich halte es für untragbare Verschwendung, wenn man Menschen, welche sicher nicht den Anforderungen genügen, trotz all dem ermöglicht wird zu studieren. Das bring nichts! Das führt dazu, dass jemand irgendwann nach 12 Semester ein Waschlappen-Zeugnis hat, welches er sich an die Wand nageln kann, weil er damit nichts reist!
    Wäre es nicht besser, wenn eben diese Person gleich zu Beginn versteht und einsieht, dass die Eigenleistung nun mal nur für ein Handwerker-Beruf, hier als Beispiel, ausreicht, damit diese nach der Zeit fest im Sattel sitzt, anstatt festzustellen, dass sechs Jahre vorüber sind, man pleite ist und mit dem Abschluss nie und nimmer eine geeignete Stelle bekommt? Wäre der Statt hier nicht besser dran? Letztendlich die Person, die den Anforderungen genügte, aber kein Platz bekam?

    Dafür müsste man aber einsehen, dass Menschen nicht! gleich sind. Dass Menschen die Spezies ist, die sich vom Individuum zu Individuum so unterschiedlich sein kann, wie es die heutige Situation überall wo es nur geht verleugnet und täuscht? Denn genau dieser Unterschied brachte jene Genies hervor, welche unser Alltag erst ermöglichten!
    Warum gab es ein Gauß, ein gewissen Herrn James Gosling usw? Kann ich genau so schnell laufen, wie Eliud Kipchoge? Wohl kaum und das habe ich mir in meinen besten Jahren bewiesen, in dem ich versucht habe, den Schnitt zu halten! Unhaltbar für ein mittelgroßen damals sehr sportlichen weißen! Hat man mich schreien hören, all das wäre Unfähr, Schiebung, bindet dem Mann zwanzig Kilogramm Hanteln an die Füße? Ganz bestimmt nicht, weil ich eben so weit war, einzusehen, dass ich persönlich diese Leistung niemals erbringen werde, weil ich GENETISCH nicht dafür geschaffen wurde! Und genau das führte dazu, dass ich mein Leben nicht für den Traum, einst der schnellste Läufer dieser Welt zu sein, aufgab und zum Wohl der Gesellschaft und nicht zuletzt meinem eigenen ein Beruf ausgeübt habe und heute fest im Sattel sitze. In dem Sinn sehe ich die Bemühungen nicht auf der Dozent seiner Seite, viel mehr sollte das Raster wesentlich enger werden, als es im Augenblick der Fall ist.
     
  7. mrBrown
    mrBrown Super-Moderator Mitarbeiter
    Ich versteh das eher als ein Grundlagen anhand eines "Spaßprojekts" zu vermitteln, und nicht das Grundlagen überspringen.
    MEn klappt das, grad bei Anfängern mit sehr wenig Zeit, deutlich besser, wenn man da was "in der Hand hat" und seinen Fortschritt auch "in der echten Welt sieht".

    Die Frage ist natürlich, was man noch als Grundlagen bezeichnet, ich halte dafür auch nach wie vor Java für die falsche Sprache, weil man schon Grundlagen braucht, um Java zu lernen...


    Keine Ahnung, wie man von "interessante Lehre" zu "untragbare Verschwendung, wenn man Menschen, welche sicher nicht den Anforderungen genügen, trotz all dem ermöglicht wird zu studieren" un "Menschen nicht gleich sind" kommt und was ich dazu sagen soll.


    Lehre interessanter und motivierender zu gestalten, hat nichts damit zu tun, dass mehr Leute bestehen oder die Anforderungen sinken.
    Ich selbst fand es immer gut, wenn die bei mir nicht nur anwesende waren, weil sie es mussten, sondern weil sie Spaß dran haben. Die Durchfallquoten waren bei mir aber trotzdem überm Durchschnitt...


    Wenn gesiebt werden muss, dann über den Inhalt, aber nicht über die Präsentation.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Jan. 2019
  8. Blender3D
    Blender3D Aktives Mitglied
    Stimmt. :)
    Es ist wichtig, zu sieben. Denn ein Mensch der für ein Fach nicht geeignet ist, sollte sich dessen so früh wie möglich bewusst werden, um einen Bereich zu finden wo er mit seinen Stärken punkten kann.
    Aber es gibt es gibt auch den Fall wo ein schlechter Unterricht die Ursache für hohe Durchfallquoten ist.
    Es gibt auch die Menge der Studenten, die zwar für ein Fach geeignet sind, es aber noch nicht geschafft haben gewisse tote Punkte zu überwinden. Ein guter Lehrer schafft es, diese Studenten zu begeistern, und gibt ihnen damit die Kraft es zu schaffen.
    Diese Studenten sind es für die Lehrer wirklich gebraucht werden. Die Höhe des Prozentsatz erfolgreicher Studenten aus dieser Menge zeigt die Qualität des Lehrers.
     
  9. Meniskusschaden
    Meniskusschaden Bekanntes Mitglied
    Da muss der Unterricht aber schon sehr schlecht sein. Das sind doch keine Geheimwissenschaften, so dass jeder Student sich die Quellen suchen kann, mit denen er am besten klar kommt: eigenständiges arbeiten.
     
  10. Blender3D
    Blender3D Aktives Mitglied
    Leider gibt es auch Lehrer, die ihren Beruf verfehlt haben.
     
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