KLasse das bessere Array

In dem Buch "sprechen Sie Java" las ich eine KLasse ist das bessere Array. Und in dem Beispiel wird ein Artikel angelegt. z.B. Buch und mit bestimmenden Werten. Um ein weiteres Buch anzulegen erstellt man eine Instanz zu Buch wie "Buch buch1= new Buch" . Das kann man so in Eclipse eingeben und Compilieren. Wie macht man das dann; wenn man neue Bücher in der Applikation generieren möchte?
 
K

kneitzel

‚Eine Klasse ist das bessere Array‘? Also solche Aussagen kann ich nicht nachvollziehen. Da wäre den Kontext wichtig.

Ein Array ist eine Reihe von Dingen des gleichen Typs. Eine Klasse beschreibt ein Objekt, das man dann erzeugen kann.
In eine objektorientierten Sprache wie Java macht es Sinn, Objekte zu beschreiben um dann mit Objekten zu arbeiten. Im Design verzichtet man dann darauf, z.B. Lieber mit Instanzen von Buch zu arbeiten anstatt nur Arrays von Seite zu haben.
Und du arbeitest mit Seite statt ein Array von Zeichen zu haben.

Das hat aber vor allem etwas damit zu tun, dass man
a) Kapselung haben will. Wie das Buch intern implementier ist, weiß nur das Buch. Ich kann es jederzeit anpassen.
b) Man mit Objekten und deren Verhalten arbeiten will.

Somit mag es sein, dass man beim Design auf Basistypen verzichtet und eben Klassen schreibt, aber das macht ein Objekt nicht zu einem ‚besseren Array‘.

Und die Frage, wie man die Objekte erzeugt, hast Du doch selbst schon geschrieben. Wobei hinter dem new Buch noch Klammern kommen müssen.

Die Daten sind halt dynamisch und werden irgendwo gelesen, z.B. Vom User oder von einer anderen Datenquelle (Datei, Datenbank, ....)
 
In dem Buch "sprechen Sie Java" las ich eine KLasse ist das bessere Array. Und in dem Beispiel wird ein Artikel angelegt. z.B. Buch und mit bestimmenden Werten. Um ein weiteres Buch anzulegen erstellt man eine Instanz zu Buch wie "Buch buch1= new Buch" . Das kann man so in Eclipse eingeben und Compilieren. Wie macht man das dann; wenn man neue Bücher in der Applikation generieren möchte?
na so: Buch buch1= new Buch

Wenn du viele Bücher generieren möchtest, dann kannst du das am einfachsten über eine Schleife machen
Code:
ArrayList<Buch> buecherListe = new ArrayList<Buch>();
for (int i = 0; i<=100; i++){
    Buch buch = new Buch();
    buecherListe.add(buch);
}
raus kommt eine Liste mit 100 Büchern.
 
Und um die Verwirrung komplett zu machen, kannst Du die Bücher in einem Array speichern:
Java:
Buch[] buecherArray = new Buch[100];
for (int i = 0; i<buecherArray.length; i++){
    Buch buch = new Buch();
    buecherArray[i] = buch;
}
raus kommt eine Liste mit 100 Büchern.
Bei Deinem Code sind es 101 Bücher :)
 
Also eine Klasse ist ein multifunktionales Array weil man ja INts,Strings,Arrays in belibiger Reihenfolge (wie bei einer z.B. Warenmaske) eingeben kann. Genauer gefragt. Wenn man das bis zum Ende durchdenkt. Dann Müßte man ein Feld haben wo man 1 eingibt und einen Button der dann eine Methode auslöst die der aus 1 die Instanz buch1 oder Ware1 generiert und speichert? Wie sähe die Methode aus ? Und wie kann man die erzeugten Instanzen speichern?
 
K

kneitzel

Also eine Klasse ist ein multifunktionales Array.
Nein, eine Klasse ist eine Klasse und kein Array.

Nur weil man für lange Strecken lieber ein Auto nimmt, ist ein Auto kein Fahrrad und jemand, der sagt: Autos sind bessere Fahrräder haben einen an der Klatsche. So ist auch eine Klasse kein besseres Array.
 
Das Beispiel von MIhe ist das ganze während der Programmierung. Meine Frage zielt auf eine Eingabemaske wie mit Scenebuilder die dann ja das fertige Programm ist. Und die JavaApplikation soll die Klasse generieren. Die Werte mit Getter abrufen und mit Setter auffüllen und das ganze dann speichern.
 
K

kneitzel

Das Beispiel von MIhe ist das ganze während der Programmierung. Meine Frage zielt auf eine Eingabemaske wie mit Scenebuilder die dann ja das fertige Progreamm ist. Und die JavaApplikation soll die Klasse generieren. Die Werte mit Getter abrufen und mit Setter auffüllen und das ganze dann speichern.
Du willst Instanzen der Klasse generieren.

Die Klasse erzeugst Du beim Schreiben des Programmes, wenn Du da eine Datei Buch.java anlegst und da drin dann class Buch .... schreibst.

In dem Programm erzeugst Du dann Instanzen der Klasse per new Operator.

Edith meint noch: Natürlich kann kann man auch dynamisch Klassen erzeugen. Dazu gibt es dann mehrere Libraries, die sowas super können. Anwendungsbeispiele sind hier z.B. die Erstellung von Proxy Objekten und so. Aspekt Orientierte Programmierung kann sowas zum Beispiel nutzen. Aber das ist kein Anfänger Thema, daher hatte ich das außen vor gelassen.
 
Meine Frage zielt auf eine Eingabemaske wie mit Scenebuilder die dann ja das fertige Programm ist.
Eingabemaske = fertiges Programm??? Der Scenebuilder schreibt einfach eine XML-Datei, die vom Framework (JavaFX) gelesen und verarbeitet wird, um die entsprechenden Objekte zu erzeugen. Was hat das nun mit Array vs. Klasse zu tun?

Mal anders gefragt: was willst Du denn eigentlich machen und wo liegt das Problem?
 
Ich glaube ich weiß, was du meinst:

Nehmen wir an, du hast eine Instanz der Klasse Bibliothek der du ein Buch hinzufügen willst. Du könntest dann schreiben:
Java:
Buch buch = new Buch("Rowling", "Harry Potter und der Feuerkelch");
bibliothek.add(buch);
Jetzt hast du eine GUI mit Eingabefeldern in denen du die Informationen, wie Autor und Titel eingibst, dann sieht das im Prinzip genauso aus, nur die Daten sind nicht mehr fest im Programm vorgegeben:
Java:
Buch buch = new Buch(eingabeFeldAutor.text, eingabeFeldTitel.text);
bibliothek.add(buch);
 
Ich glaube ich weiß, was du meinst:

Nehmen wir an, du hast eine Instanz der Klasse Bibliothek der du ein Buch hinzufügen willst. Du könntest dann schreiben:
Java:
Buch buch = new Buch("Rowling", "Harry Potter und der Feuerkelch");
bibliothek.add(buch);
Jetzt hast du eine GUI mit Eingabefeldern in denen du die Informationen, wie Autor und Titel eingibst, dann sieht das im Prinzip genauso aus, nur die Daten sind nicht mehr fest im Programm vorgegeben:
Java:
Buch buch = new Buch(eingabeFeldAutor.text, eingabeFeldTitel.text);
bibliothek.add(buch);
Ergänzend noch dazu:

Nur weil du in "bibliothek" 10 Bücher speichern möchtest, muss es im Programm keine 10 Variablen "buch1, buch2, ..., buch10" geben. Du kannst die Instanz von "Buch" auch anlegen ohne eine Variable namens "buch" dafür zu benötigen:

Java:
bibliothek.add(new Buch(eingabeFeldAutor.text, eingabeFeldTitel.text));
Es wird dennoch eine Instanz von Buch erzeugt, der Verweis darauf an die Parametervariable der Methode "add()" übergeben und (wie auch immer, z.B. in einer List<Buch>) intern in "bibliothek" gespeichert.
 
In dem Buch "sprechen Sie Java" las ich eine KLasse ist das bessere Array
Beim alten Java-Array gibt es einen Bug mit der Kontravarianz.

Kontravarianz ist ein Begriff aus dem Bereich Java-Gernerics.

Wenn Du eine java.util.ArrayList verwendest, klappt es mit der Kontravarianz.

Andererseits müssen alle primitiven Werte gewrappt werden, ich uneffektiv bezüglich Speicher und Geschwindigkeit.
 
Welche „alten“ Java-Arrays und welchen Bug gab es da?
Den Begriff 'Alte Java-Arrays' definiere ich hier mal als die Dinger mit den eckigen Klammern.

In Java kann man schon immer ein String[] in ein Object[] casten.

Das ist covariant ok, covaraint in Generics ist <? exentds Object>[].

Man kann Objekte entnehmen und die sind garantiert von der Klasse Object.

Man kann aber auch Integer oder andere nicht-Strings im Array speichern, das gibt eine ArrayStoreException.

Mit Java-Generics würde der Compiler das verweigern.

Dafür wäre Kontravarianz, <? super Integer>, erforderlich.
 
und das ist inwiefern ein Bug? Selber schuld, wenn du zu Object[] castest
Naja, selber schuld würd ich da nicht sagen, da das kein expliziter Cast, sondern eine ganz normale Zuweisung ist.
Darüber, ob das ein Bug ist, kann man streiten, es ist halt spezifiziertes Verhalten, aber trotzdem welches, was nicht auftreten sollte (da String[] zwar subtyp von Object[] ist, aber nicht den Contract von Object[] erfüllt.)
 
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