Ich kann Dir nicht viel zu Java-Editor sagen. Ich möchte Dir erst einmal generell erläutern, wie so ein Java Projekt aussieht.
Du hast in der Regel einen Hauptordner für Dein Projekt und dieses definiert dann den Startpunkt für die Sources. Das kann z.B. direkt das Projektverzeichnis sein (So klingt das bei Dir gerade)
Deine Struktur ist derzeit (so ich das richtig verstanden habe:
./Ordner1/main.java -> Klasse Ordner1.main (Also Klasse main in package Ordner1)
./Ordner1/UOrdner1/test1.java -> Klasse Ordner1.UOrdner1.test1
./Ordner1/UOrdner2/test2.java -> Klasse Ordner1.UOrdner2.test2
./Ordner1/UOrdner3/Schnittstelle.java -> Klasse Ordner1.UOrdner3.Schnittstelle
(Oft finden sich die Sourcen aber in einem Verzeichnis ./src/ oder ./src/main/java/)
Diese können aufeinander zugreifen ... Du hast also in Schnittstelle.java etwas wie
package Ordner1.UOrdner3;
public interface Schnittstelle {
...
Und in test1.java etwas wie
package ordner1.UOrdner1;
public class class1 implements Ordner1.UOrdner3.Schnittstelle {
...
Das sollte dann soweit funktionieren.
Paar generelle Hinweise:
a) Sollte Ordner1 bereits der Projektordner sein, dann würde das Ordner1 als package entfallen. Das ginge prinzipiell, aber das würde main in das unnamed package stecken, was eher unüblich ist. Es sollte also jede Klasse in einem klar definierten Package sein.
b) packages sollten generell kleingeschrieben sein, Klassen sollten mit einem grossen Buchstaben anfangen und im CamelCase geschrieben werden.
Wenn ich mir den Java-Editor anschaue, dann sehe ich auf den Wiki Seiten erst einmal nur Beispiele ohne packages. Ich bin mir also nicht sich, ob der Java Editor sowas unterstützt. Bei meinem Mac habe ich geschaut, ob ich ihn direkt zum laufen kriege aber das war leider nicht der Fall (Mit Crossover). Daher kann ich Dir in diesem Punkt nicht weiterhelfen.
Wenn Du etwas mehr machen willst mit Java, dann würde ich Dir auch empfehlen, eine der "grossen" Entwicklungsumgebungen für Java zu verwenden. Das sind derzeit IntelliJ, Eclipse, Netbeans und Visual Studio Code. (Meine Empfehlung wäre IntelliJ).