Java Aufgaben

Hallo zusammen,

ich habe neulich ein paar Aufgaben gestellt bekommen und wollte fragen ob ich die richtig gemacht habe, und falls nicht, wo die Fehler sind. Ist es lesbar und schnell verständlich für jemanden der es prüft -> habe ich die Codeprinzipien eingehalten, ist es ausreichend kommentiert? Inwiefern ist es robust gegenüber falsche Bedienung? Das wichtigste: Funktionalität. Ich bin sicher die Aufgabe müsste richtig sein aber gibt es bessere Methoden wie man so ein Programm programmieren könnte?

Ich weiß das ist viel verlangt, würde mir aber enorm helfen

Danke im Vorraus

MfG,
Ainzsama
 

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Also Code bitte in Code tags posten. Bildschirmfotos sind diesbezüglich nicht so schön.

Was aber so direkt auffällt:
Variablennamen sollten aussagekräftig sein. u, r1, r2, ... sind keine aussagekräftige Namen.
Und wenn JavaDoc, dann auch richtig. Also nicht nur Parameter dokumentieren sondern auch generell, was die Funktion macht.
Und Methoden sollten auch aussagen, was sie machen und dann nur das machen. "berechnen" - Hier sollte also nur etwas berechnet werden. Nur was wird berechnet? Und die Methode scheint als Hauptaufgabe eine Ausgabe zu machen. Das ist aber aus einem "berechnen" nicht zu erwarten.

Und dann gibt es gewisse Prinzipien, die man einhalten könnte oder sollte. Also sowas wie Trennung von Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe wenn man es ganz einfach sehen möchte...
 
Hinzu kämen noch eine uneinheitliche Verwendung von Leerzeichen und wilde Einrückungen (beim else in der Mitte von Aufgabe2 kann man nur schwer erkennen, was noch dazu gehört).

In Aufgabe1 hat die Variable e nichts in der Instanz zu suchen, das wäre eine lokale Variable in der Methode, wenn man sie denn überhaupt bräuchte...
 
Wenn du schon fragst, sowas macht mir Spaß :)

Zur Klasse Goldpreis:
- Felder einer Klasse sollten immer aussagekräftige Namen haben. Ein Buchstabige Variablen kann man innerhalb einer Methode für Zähler etc. verwenden. Aber Felder einer Klasse, sollte sprechende Namen haben. x,g,p und q sind nicht sprechend.
- Der Javadoc am Konstruktor zeigt das auch deutlich. Der zeigt was man nicht mit Javadoc lösen sollte. Guter Code sollte selbsterklärend sein und Javadoc nur ergänzen bzw. Erklärungen lieferen. Wenn man aber Javadoc schreibt um zu erklären, was der Paramater bedeutet, in dem er ihm einen Namen gibt - das ist nicht sinnvoll.
- Die Felder sollten private sein und nicht (So haben sie package Sichtbarkeit, was normalerweise nicht sinnvoll ist)
- Berechne? Was berechnet die? Vollkommen unkarl. Zum einen sollte die einen sprechenden Namen haben und zum anderen wäre der Code viel klarer, wenn die Felder und Variablen sprechende Namen hätte.
- Persönlich bin ich kein Freund der Art der Klammersetzung, ich hab die öffende Klammer lieber in der gleichen Zeile wie den Code. Aber das ist auch Geschmackssache.
- Warum gibt eine Methode "berechne" was aus?
- Die Leerzeile zwischen Javadoc und Konstruktor stört mich
- Dafür fehlt mir eine Leerzeile zwischen Konstruktor und der Methode berechne
- Die Methode berechne ändert die Felder. Das heißt wenn ich auf einem Objekt die mehrfach aufrufe, ändert sich die Ausgabe. Ist das gewünscht?
- Das Feld e sollte eine lokale Variable sein

Zur Klasse Aufgabe1:
- Der falsch eingerückte Kommentar // Hier können sie den Umsatz eingeben - Mindest richtig einrücken
- Sprechende Variablennamen - anstelle von um "umsatz", anstelle von r1/r2 rabatt1/rabatt2
- Klammersetzung inkonsistent. Bei der Deklaration von main ist die öffende Klammer auf der gleichen Zeile, sonst auf einer anderen. Das sollte man konsistent halten.
- Die Einrückung ist da eh wild in der Methode. Die sollte konsistent sein. Insbesondere ist es so schwer zu sehen, was wozu gehört. Es sind auch zu viele Leerzeilen.
- Mal ist nach dem if ein Leerzeichen, mal direkt eine Klammer - das ist inkosistent.
- Ich finde so eine if/else if Kaskade mit Magicnumbers (130/750) nicht schön, insbesondere schlecht erweiterbar. Sinnvoller wäre es zumindest die Grenzen als Konstanten auszulagern. Oder - wenn man das weiter treiben will, eine Klasse dafür machen, die sowohl die Grenze als auch den Rabatt enthält und den Rabatt auch berechnen kann. Den der Wert 130 und 0.03 gehört fachlich zusammen und bildet fachlich eine Einheit - ist hier aber nicht sichtbar.

Viel kann man Eclipse Bordmitteln erschlagen:
- Shift+Strg+F zum formatieren - oder gleich eine Save Action aktivieren, die das macht.
- Eclipse bietet eine Code-Completion, daher ist es egal, wie lang ein Variablenname ist. (so lange man es nicht übertreibt)
 
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