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Ich stelle immer öfter fest, dass IntelliJ geänderte Klassen nicht neu kompiliert. Es ist dann immer notwendig einen Maven-Lauf zu starten, um alles aktuell zu halten. Das ist sehr lästig und zeitintensiv, manchmal denkt man auch nicht sofort an den Compiler als Fehlerursache. Ich habe schon alle Projekte auf die JDKs von IntelliJ umgestellt, obwohl ich das eigentlich nicht möchte. Ich würde lieber mit dem JDK der Zielplattform arbeiten.
Also ob das Forum tot ist oder nicht, sei mal dahin gestellt. Aber das Problem wäre zu spezifizieren. Wann tritt diese Problematik genau auf? Was für ein Umfeld (Spring Boot, Quarkus, ....) mit welchen Plugins? Und ganz kritisch: Was für Einstellungen wurden denn vorgenommen? Hier kann halt sehr schnell irgendwas kaputt konfiguriert werden und die Einstellungen von IntelliJ erschlagen einen förmlich....
Ich selbst bin offen bezüglich JDKs (Ich nutze privat Adoptium, beruflich wird auf ein anderes OpenJDK gesetzt). Ich mag keine optimierten Laufzeiten haben, da ich viel auf Maven setze. Dann wird halt ein mvn Aufruf für einen Test gemacht. Also kein "Die Entwicklungsumgebung übersetzt im Hintergrund alles", "Hot Deploy von Änderungen" und all sowas. Das mag mich etwas ausbremsen, aber ich sehe da nicht wirklich Probleme. Ich sehe das ähnlich wie Optimierungen im Code: Das ist einfach nicht sinnvoll, denn man optimiert an einem Bereich, der einfach gar nicht so relevant ist. Debugger und Co werden halt i.d.R. nicht mehr eingesetzt von mir. Daher brauche ich kein Hot Deploy von letzten Fixen, die dann direkt vom Debugger mit ausgeführt werden oder so.
Damit sind wir aber vom eigentlichen Thema weg. Aber ich bezweifle, dass es nur an Caches liegt und mehr an irgendwelchen Settings / Plugins.
Der Punkt mit den Einstellungen stimmt zu 100 %. Da vermisse ich Eclipse: Das war logisch aufgebaut und hat relativ einfach funktioniert. Wie IJ Einstellungen anwendet, bleibt mir ein Rätsel. Mal wird beim Speichern formatiert, mal nicht; mal wird final ergänzt, dann wieder nicht. Seit dem letzten Update scheinen zudem Einstellungen verschwunden zu sein. Wenn ich jetzt merge, sind Klassen oft völlig umgebaut und Methoden verschoben – vermutlich passiert das ungefragt beim Speichern. Dass Kollegen so etwas dann auch noch pushen, ist extrem lästig.
Zum eigentlichen Problem: Ob Spring Boot oder JakartaEE – ändere ich eine lokale Variable und drücke den Reload-Button, kommt die Änderung in der Ausgabe nicht an. Weder der Refresh über das Kontextmenü noch ein Rebuild der Module hilft. Selbst ein kompletter Neustart ohne Reload bringt nichts. Erst ein manueller Maven-Build/Compile sorgt dafür, dass die Änderung greift. Das gilt auch für Tests und wird bei wachsender Projektgröße immer schlimmer.
Die Bedienung von IJ gefällt mir ebenfalls nicht. Die vielen Menüs, die sich permanent in den Fokus schieben, nerven einfach nur. Da wir über RDP arbeiten, verstärkt sich das Problem: Durch kurze Verzögerungen hat man plötzlich den Text eines Menüpunktes in der Zwischenablage statt des Codes, den man eigentlich kopieren wollte. Zudem läuft ständig der Speicher voll; heute musste ich schon sechsmal neu starten.
Ganz ehrlich: Wenn die Lizenzen für acht Projekt-Arbeitsplätze inklusive KI nicht so teuer gewesen wären, hätte ich IJ längst rausgeworfen. Es lockt mit coolen Features, enttäuscht aber im Alltag komplett.
Abgesehen davon das ich keines der beschriebenen Probleme in/mit IntelliJ habe.
Wenn du doch mit eclipse wunderbar zurecht kommst, dann wechsle doch einfach zurück zu eclipse. Die Lizenzen lässt du einfach auslaufen und gut ist. Warum sich über eine IDE ärgern, statt mit Spaß wieder umzusteigen?
Als Privatperson ist das einfach, in einem Unternehmen ist das nicht so leicht. Das bedeutet X Anträge usw., Netzwerkfreischaltungen für Plugins und Updates. Das ist ein Prozess von mind. 6 Monaten. Zwischenzeitlich werden wahrscheinlich andere Lizenzen schon wieder verlängert ...
Hinzu kommt, dass Eclipse Open Source ist und keine richtige kommerzielle Lizenz besitzt. In der aktuellen Situation ist es nicht mehr so einfach schnell mal irgendwelche Software einzusetzen. Vorher muss man beweisen, dass alles sicher ist und jemand anders für mögliche Konsequenzen verantwortlich ist. Wir spüren das jeden Tag, wie die früheren Privilegien für Entwickler, in Netzwerken, Datenbanken usw. immer mehr weggenommen werden. Das ist in der aktuellen Sicherheitslage auch verständlich - aber unheimlich nervig.