Das wäre auch völlig in Ordnung, wenn es nicht so viele gäbe, die neben dem Grundgedanken noch recht viele und meist unschöne Hintergedanken hätten.Völlig gegen den Grundgedanken des Webs, ein weltweites Ressourcen-Netzwerk zur Verfügung zu haben
Inwiefern? Der Richterspruch bedeutet im Klartext nichts anderes als:Was du vorbringt hat nichts mit dem Problem der CDN und Schriftarten zu tun.
soll nun also jeder Ressourcen, die er sich irgendwie anders beschaffen kann, auf seine Kosten selbst hosten (d. h. ggf. sein eigenes CDN einrichten, damit der Browser schneller lädt) oder aber dem Anwender die Möglichkeit bieten, ohne diese Ressourcen auszukommen.
Es geht darum, dass Webseitenbetreibern das "berechtigte Interesse" abgesprochen wird, Seiten kostengünstig, schnell und korrekt angezeigt zu bekommen. Wenn das kein berechtigtes Interesse eines Webseitenbetreibers ist, was dann?!?Und ja Datenschutz ist aufwändig und sollte jedem ein Bedürfnis sein. Der Aufwand ist eine Ausrede für Bequemlichkeit.
Noch als kleine Ergänzung, was die Konsequenz des Richterspruchs ist: da die Notwendigkeit bzw. das berechtigte Interesse abgesprochen wurde, wird der Klick auf "nur notwendige" künftig eben dazu führen, dass Webseiten völlig unbrauchbar werden (wenn man dann überhaupt noch etwas angezeigt bekommt).Ziel ist es, einfach eine technisch notwendige Ressource abzurufen.
Das bedeutet also, dass meine Webseiten, welche keine fremden CDN's verwenden, völlig unbrauchbar sind!?Noch als kleine Ergänzung, was die Konsequenz des Richterspruchs ist: da die Notwendigkeit bzw. das berechtigte Interesse abgesprochen wurde, wird der Klick auf "nur notwendige" künftig eben dazu führen, dass Webseiten völlig unbrauchbar werden (wenn man dann überhaupt noch etwas angezeigt bekommt).
CDN's haben in der Vergangenheit schon oft Schadsoftware und sogar Werbung ausgeliefert. Bei Nutzung eines CDN ist damit automatisch deine Webseite betroffen. Wie willst du deine Kunden dagegen schützen? Jede Versicherung wird solche Ansprüche ablehnen, da sie nur dein Unternehmen versichert nicht das CDN. Wie willst du für solche Schäden aufkommen? Versuche doch mal die Ansprüche deiner Kunden gegen ein amerikanisches Unternehmen durchzusetzen, falls das vom CDN nicht von vornherein ausgeschlossen ist.Inwiefern? Der Richterspruch bedeutet im Klartext nichts anderes als:
Es geht darum, dass Webseitenbetreibern das "berechtigte Interesse" abgesprochen wird, Seiten kostengünstig, schnell und korrekt angezeigt zu bekommen. Wenn das kein berechtigtes Interesse eines Webseitenbetreibers ist, was dann?!?
Zum Thema Datenschutz: der existiert doch aus den Gründen, die ich im vorherigen Kommentar geschrieben habe, sowieso nur auf dem Papier, das sich als völlig praxisfremd erwiesen hat.
Versteht mich nicht falsch: ich bin ein großer Freund des Datenschutzes, man kann aber auch alles übertreiben. Gerade Anfragen an ein CDN sind rein technischer Natur. Es werden mit diesen Anfragen keine Namen, keine E-Mail-Adressen, keine Postanchriften, keine Geburtstage oder sonstwas übermittelt. Ziel ist es, einfach eine technisch notwendige Ressource abzurufen.
Stein des Anstoßes ist die IP-Adresse, die nun einmal die Grundlage für die Kommunikation in einem IP-basierten Netzwerk ist, weil für den Webseitenbetreiber die (lediglich) "abstrakte Möglichkeit" besteht, eine IP-Adresse unter Zuhilfenahme von sowohl Behörden als auch des Internetproviders innerhalb eines gewissen Zeitraums einem Anschlussinhaber zuzuordnen.
Nein, ich habe nicht geschrieben, dass alle Webseiten unbrauchbar werden.Das bedeutet also, dass meine Webseiten, welche keine fremden CDN's verwenden, völlig unbrauchbar sind!?
Vor Tracking und "Big Data" schützt eben kein Datenschutz. Aber um solch Nebensächlichkeiten muss man sich nicht kümmern, denn wichtig ist nur, dass man ja kein CDN/Google Fonts benutzt, weil die IP-Adresse...(Leicht offtopic) Interessant (und auch erschreckend) ist, was bereits alles möglich ist, um Benutzer und Geräte zu tracken. Hab da grad gestern was dazu gelesen:
https://www.heise.de/news/Browser-F...assen-sich-ueber-die-GPU-tracken-6345233.html
Naja, Google ist halt auch ein gewinnorientiertes Unternehmen und hat durchaus Interesse an Daten.Vor Tracking und "Big Data" schützt eben kein Datenschutz. Aber um solch Nebensächlichkeiten muss man sich nicht kümmern, denn wichtig ist nur, dass man ja kein CDN/Google Fonts benutzt, weil die IP-Adresse...
Ja. Nur dass Google die IP-Adresse dazu nicht brauchtNaja, Google ist halt auch ein gewinnorientiertes Unternehmen und hat durchaus Interesse an Daten.
Wegschmeißen werden sie die aber auch nicht..Ja. Nur dass Google die IP-Adresse dazu nicht braucht![]()
du kannst auch selber data mining betreiben... musst kein multi millionen unternehmen seinNaja, Google ist halt auch ein gewinnorientiertes Unternehmen und hat durchaus Interesse an Daten.
Zu mir hätte ich allerdings dann auch mehr Vertrauen als zu Google.du kannst auch selber data mining betreiben... musst kein multi millionen unternehmen sein