it gehalt

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Wenn ich soviel wert bin wieso soll ich dann noch für 60k arbeiten wenn ich 100k verdienen kann.
Tja, wenn... und warum nur 100k?

Wer anders sieht, soll mal nach Amerika gehen. Die leute kriegen da 100k bei einem Standard it bzw 70-80k.
Das ist eine Milchmädchenrechnung, die Du da aufstellst: oh, der Ami verdient umgerechnet(!) 70-80k.

Das lässt sich - wenn überaupt - nur sehr schwer vergleichen und schon gar nicht einfach mit einem umgerechneten Jahresgehalt. Mal als Beispiel: haben die Leute Sozialversicherungsleistungen wie bei uns? Genießen sie Kündigungsschutz? Haben die Amis ein Krankenversicherungssystem wie bei uns? Haben sie 30 Urlaubstage und wie viele davon können sie nehmen? Wie sieht es mit der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall aus? Und, und, und. Wenn der Ami Kinder hat, wer zahlt die Schule, wer die Uni? Ach ja, da werden ja ein paar Zigtausend pro Semester fällig. Aber: der Ami verdient ja 10-20k mehr als wir. OMG.

Ich gebe Dir aber in einem Punkt Recht: die Bezahlung in D ist allgemein zu gering. In der Zeit zwischen 2000 und 2013 haben sich die Reallöhne nach unten entwickelt, statt nach oben - im Durchschnitt. In der Zeit gab es auch Gewinner, vor allem der öffentliche Sektor (Tarifbeschäftigte).
 
A

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Ich setzt mich dch nicht 8 stunden lang hin für einen 40k Job und porgrammiere etwas und mache mein rücken kaputt und die Firma geiert rum mich mehr zu zahlen.
Wenn dir niemand deine 100k zahlen, weil sie "deinen Wert" nicht anerkennen oder "zu geizig" sind, dann solltest du villeicht was eigenes auf die Beine stellen. Dort kannst du theoretisch soviel verdienen wie du willst... :p
 
Wenn dir niemand deine 100k zahlen, weil sie "deinen Wert" nicht anerkennen oder "zu geizig" sind, dann solltest du villeicht was eigenes auf die Beine stellen. Dort kannst du theoretisch soviel verdienen wie du willst... :p
Ne oder wechseln, als was arbeitet ihr eigentlich? Ihr seid doch alles Programmierer? Seid ihr im Beruf tätig damit oder hobbymässig?
 
lol hahah du redest so als ob du eine menge Erfahrung hast.
Nicht weil ich selbst einer bin, aber in der Firma wo ich arbeite, laufen hunderte von den Beratern / Consultants / Leiharbeiten oder wie man Sie nennen möchte rum. Und in meiner Abteilung gibts auch 2 ehemalige selbstständige Externe, also die Zahlen sind nicht aus der Luft gegriffen ;) Einen Externen von IBM für einen Tag ausleihen kostet z. B. deutlich mehr als 1.000€.
Aber als Selbstständiger hat man auch mehr Kosten für Krankenversicherung, muss selbst für die Rente vorsorgen etc. Mit einem Stundenlohn von 40€ oder so kommt man da vermutlich nicht weit.

Ich hab meine Zweifel, dass es eine Firma gibt, die für einen mehr oder weniger frischen Informatiker mit 3-5 Jahren Berufserfahrung einen sechsstelligen Betrag ausgibt. In 15 Jahren, falls du mal in leitender Position arbeiten solltest vielleicht ;) Viel Glück auf jeden Fall.
 
Wohin wechseln? In nahezu allen anderen Bereichen wird man weniger verdienen...

als was arbeitet ihr eigentlich? Ihr seid doch alles Programmierer? Seid ihr im Beruf tätig damit oder hobbymässig?
„Programmierer“ würde ich es nicht nennen, weder im Hobby noch im Beruf (dafür umfasst das zu viel anderes als programmieren).
Arbeiten tu ich an 'ner Hochschule, und mach da so alles von Projektentwicklung bis zu Mitarbeit in Lehrveranstaltungen...
 
Nicht weil ich selbst einer bin, aber in der Firma wo ich arbeite, laufen hunderte von den Beratern / Consultants / Leiharbeiten oder wie man Sie nennen möchte rum. Und in meiner Abteilung gibts auch 2 ehemalige selbstständige Externe, also die Zahlen sind nicht aus der Luft gegriffen ;) Einen Externen von IBM für einen Tag ausleihen kostet z. B. deutlich mehr als 1.000€.
Aber als Selbstständiger hat man auch mehr Kosten für Krankenversicherung, muss selbst für die Rente vorsorgen etc. Mit einem Stundenlohn von 40€ oder so kommt man da vermutlich nicht weit.

Ich hab meine Zweifel, dass es eine Firma gibt, die für einen mehr oder weniger frischen Informatiker mit 3-5 Jahren Berufserfahrung einen sechsstelligen Betrag ausgibt. In 15 Jahren, falls du mal in leitender Position arbeiten solltest vielleicht ;) Viel Glück auf jeden Fall.
Wie viel verdient man bei deiner Firma als it consultant ?
 
Das man in Berlin weniger verdient als in San Francisco bestreitet niemand.
Das man das trotzdem nicht vergleichen kann bestreitet aber auch niemand.


In SF gibt man aber auch mal locker das dreifache für die Miete aus (und bei allen anderen Kosten sieht’s ähnlich aus...), das man dann entsprechend mehr verdient ist selbstverständlich:

1-Zimmer-Wohnung: 800€ vs 3.000€
 
Was verdient ein Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung nach der Ausbildung?

Verdient ein Informatiker oder ein Wirtschaftsinformatiker mehr?
 
Wie viel kann ich als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung später verdienen?
Das durchschnittliche Monatsgehalt nach der abgeschlossenen Ausbildung liegt bei 2700 Euro brutto. Im öffentlichen Dienst steigst du im ersten Berufsjahr in die sogenannte Entgeltgruppe 5 ein, und verdienst 2249 Euro im Monat. Mit einem Job bei der chemischen Industrie sind es im ersten Jahr nach Ausbildungsabschluss 3007 Euro brutto monatlich.
 
Es hängt halt, wie gesagt, von der Gegend ab, von dem Unternehmen, von der Gehaltspolitik des Unternehmens, von der aktuellen Wirtschaftslage im Allgemeinen und im Speziellen im Unternehmen, was gerade gebraucht wird, was du mitbringst (hauptsächlich Berufserfahrung), etc.

Und die Bezeichnungen "Informatiker" und "Wirtschaftsinformatiker" sind lediglich Bezeichnungen für Studienfächer. Auch, wenn man annehmen kann, dass ein "Wirtschafts"-informatiker im Allgemeinen bessere Kenntnisse der Wirtschaftswissenschaften hat, habe ich noch niemals auch nur ein einziges Mal erlebt oder davon gehört, dass man die wirtschaftswissenschaftlichen Dinge auch nur ansatzweise benötigt hat. Als Entwickler bist du viel mehr in der Domäne des jeweiligen Unternehmens, für das du arbeitest. Man füllt also keine Betriebsabrechnungsbögen aus. Und BWL oder auch Projektmanagement gibt es in vielen Curricula auch für "normale" Informatiker.

Es wird niemand sagen: "Oh, sie sind ja nur Informatiker und nicht Wirtschaftsinformatiker. Wären sie nur mal Wirtschaftsinformatiker, dann würden sie mehr verdienen." (oder umgekehrt)

Sucht euch verdammt nochmal die Studienrichtungen und Berufe aus, die euch Spaß machen! Das ist das allerallerwichtigste. Das Geld kommt dann von alleine, wenn ihr in dem, was ihr tut, aufgeht und das ausstrahlt und dadurch wahrgenommen werdet und Chancen bekommt.
Einen Beruf oder eine Studienrichtung wegen des Geldes einzuschlagen, ist meiner Meinung nach die falscheste Entscheidung, die man im Leben treffen kann. Denn, wenn ihr diesen Beruf dann nicht gerne ausübt, dann merkt man das und ihr habt es vermutlich auch schwer, gegen andere Mitbewerber zu bestehen, die diesen Beruf eben aus Leidenschaft ausgewählt haben und somit viiiieeel effektiver und motivierter gelernt haben als ihr.

Außerdem ist die Studienrichtung nur eine von vielen Einstiegstüren in ein Unternehmen. Von dort aus geht es beliebig weiter. Niemand wird sagen "Nein, das können sie nicht, sie haben ja vor 5 Jahren nur 'Wirtschaftsinformatik' studiert."
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch, wenn man annehmen kann, dass ein "Wirtschafts"-informatiker im Allgemeinen bessere Kenntnisse der Wirtschaftswissenschaften hat, habe ich noch niemals auch nur ein einziges Mal erlebt oder davon gehört, dass man die wirtschaftswissenschaftlichen Dinge auch nur ansatzweise benötigt hat
Ich würde das aber nicht pauschalisierend ausschließen. Es wär durchaus möglich, dass auf einige Inhalte des "BWLer" zurückgegriffen wird. Na gut, ich werde später vielleicht nicht nach der Lieferkette bis hin zur Wertschöpfung im Sinne der Nachhaltigkeit und Sozialverantwortung eines holzverarbeitenden Unternehmens mit vielen Zulieferern gefragt, aber schaden kann dieses Wissen ja auch nicht.
Wichtig ist eben, wie Du schon schreibtest, wenn a die Einnahmen sind und b die Ausgaben sind, dann sollte a < b auf Dauer nicht gelten...
 
Ich habe hier nichts pauschalisiert. Ich habe nur die schwache Aussage getroffen, dass meiner Meinung/meiner Erfahrung nach die Spezialisierung in der Studienrichtung bei Informatik im Beruf irrelevant wird.
Auch habe ich zwar nie Einnahmen und Ausgaben in Beziehung gebracht, wie du es schreibst, aber Einnahmen > Ausgaben sollte wohl sicherlich auf Dauer gelten, ja. :)
 
habe ich noch niemals auch nur ein einziges Mal erlebt oder davon gehört, dass man die wirtschaftswissenschaftlichen Dinge auch nur ansatzweise benötigt hat.
Es ist zwar nicht so, dass das ständig der Fall wäre aber in regelmäßigen Abständen kommt mir das durchaus unter: Deckungsbeitragsrechnung, Kostenkalkulation, Schnittstellen zu FiBu- und Fakturasystemen, üble Steuerberechnungen (die Regelungen sind teilweise so kompliziert, dass die Unternemen separate Vereinbarungen mit den Finanzämtern treffen), um mal ein paar Dinge zu nennen. Auch habe ich öfter mit Buchhaltern und Steuerberatern zu tun. Wenn Du denen mit einem umgangssprachlichen "steuerfrei" statt einem "nicht steuerbar" kommst, reißen die Dir fast die Rübe runter. Abgesehen davon gibt es natürlich auch Überschneidungen, z. B. Operations Research.
 
Ich habe nur die schwache Aussage getroffen, dass meiner Meinung/meiner Erfahrung nach die Spezialisierung in der Studienrichtung bei Informatik im Beruf irrelevant wird.
Ich würde so weit gehen und das auf so ziemlich alle Studiengänge ausweiten. (Die Studiengänge, die von vornherein nichts erwerbstaugliches vermitteln, lasse ich mal außen vor, auch wenn dies für diese schon per Definition gilt.)

Ich hab viele Leute kennengelernt die mal etwas studiert haben, später was ganz Anderes gemacht haben. Ich selber mache auch etwas, daß mit meinem Studium so gut wie nichts zu tun hatte. Aber glücklicherweise ist man als E-Techniker ja zu allem zu gebrauchen (jedenfalls ist das so allgemein und so breit gefächert daß niemand ungläubig fragt wenn man nicht gerade Flugzeugtriebwerke konstruieren will).

Ich würde sogar soweit gehen und die These aufstellen, daß Spezialisierungen eher schaden, zumindest am Anfang. Wir hatten einen Studiengang "Umwelttechnik", im Wesentlichen eine Mischung aus Energietechnik (was ja eine Spezialisierung aus der E-Technik ist) und Maschinenbau. Die Leute haben nichtmal in Firmen, die Windkraftanlagen herstellen, Arbeit gefunden. Diese Firmen wollten lieber richtige Maschinenbauer haben.

Mal noch was anderes zum Ursprungsthema:
Ich will mich auf Consulting fokussieren im Bereich ai oder Data Science oder machine learning Entwickler und dafür werde ich bald phyton Lenen und r.
Was glaubst du eigentlich, wieviele Leute in Phyton programmieren können? Meinst du, wer schon programmieren kann, wird mit R größere Probleme haben? Und warum sollte dir jemand viel Geld dafür zahlen, nur weil du das kannst?

Ich werde auch nie verstehen, wie man als Absolvent (hast du mit dem Studium eigentlich schon angefangen?) gleich in die Beratung gehen kann. Von einem Berater würde ich u.a. Erfahrung in dem erwarten, worin er mich beraten will. Vielleicht ist das auch der Grund für den miesen Ruf der Branche.

Ich finde zwar auch, daß die Löhne in D allgemein zu niedrig sind (dafür haben wir als Ausgleich in Europa aber einen der höchsten Steuersätze) trotzdem vergisst du eins: Auch ein Arbeitsverhältnis ist ein schlichtes Tauschgeschäft. Du hast was zu verkaufen (im schlechtesten Fall nur deine Zeit, im besseren auch noch Erfahrung und Wissen und andere Dinge) und willst, daß wer anders dafür zahlt. Einfach nur der Hochschulabschluß ist eigentlich nichts wert, zumindest heute nicht mehr. Zu Recht, nach der bedauerlichen Entwicklung der letzten Jahrzehnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde so weit gehen und das auf so ziemlich alle Studiengänge ausweiten. (Die Studiengänge, die von vornherein nichts erwerbstaugliches vermitteln, lasse ich mal außen vor, auch wenn dies für diese schon per Definition gilt.)

Ich hab viele Leute kennengelernt die mal etwas studiert haben, später was ganz Anderes gemacht haben. Ich selber mache auch etwas, daß mit meinem Studium so gut wie nichts zu tun hatte. Aber glücklicherweise ist man als E-Techniker ja zu allem zu gebrauchen (jedenfalls ist das so allgemein und so breit gefächert daß niemand ungläubig fragt wenn man nicht gerade Flugzeugtriebwerke konstruieren will).

Ich würde sogar soweit gehen und die These aufstellen, daß Spezialisierungen eher schaden, zumindest am Anfang. Wir hatten einen Studiengang "Umwelttechnik", im Wesentlichen eine Mischung aus Energietechnik (was ja eine Spezialisierung aus der E-Technik ist) und Maschinenbau. Die Leute haben nichtmal in Firmen, die Windkraftanlagen herstellen, Arbeit gefunden. Diese Firmen wollten lieber richtige Maschinenbauer haben.

Mal noch was anderes zum Ursprungsthema:

Was glaubst du eigentlich, wieviele Leute in Phyton programmieren können? Meinst du, wer schon programmieren kann, wird mit R größere Probleme haben? Und warum sollte dir jemand viel Geld dafür zahlen, nur weil du das kannst?

Ich werde auch nie verstehen, wie man als Absolvent (hast du mit dem Studium eigentlich schon angefangen?) gleich in die Beratung gehen kann. Von einem Berater würde ich u.a. Erfahrung in dem erwarten, worin er mich beraten will. Vielleicht ist das auch der Grund für den miesen Ruf der Branche.

Ich finde zwar auch, daß die Löhne in D allgemein zu niedrig sind (dafür haben wir als Ausgleich in Europa aber einen der höchsten Steuersätze) trotzdem vergisst du eins: Auch ein Arbeitsverhältnis ist ein schlichtes Tauschgeschäft. Du hast was zu verkaufen (im schlechtesten Fall nur deine Zeit, im besseren auch noch Erfahrung und Wissen und andere Dinge) und willst, daß wer anders dafür zahlt. Einfach nur der Hochschulabschluß ist eigentlich nichts wert, zumindest heute nicht mehr. Zu Recht, nach der bedauerlichen Entwicklung der letzten Jahrzehnte.
Worauf kommt es denn letztendlich an würde mich interessieren um so einen Gehalt erstehen zu können.
Ich wollte nicht den Eindruck machen dass falls ich meinen Bachelor habe direkt 100k verdienen möchte aber ich fidne es ungerecht 5 Jahre nachdem ich in ner Firma arbeite und mein Einstiegsgehalt dennoch 50k beträgt.
Das muss doch jeder zustimmen?
 
A

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