Binäre Suche

Mariexshhx

Bekanntes Mitglied
Wenn ich die perfekte Ziehzeit für einne Tee herausfinden will (wenn der Tee zu lange zieht wird er bitter und wenn zu kurz ist er zu wässrig). Kann ich für diesen Fall die binäre Suche verwendet werden, wenn mehrere Ziehzeiten vorliegen. Ich würde sagen nein, weil nicht beide Bedingungen gleichzeitig von der binären Suche sichergestellt werden können... Hat jemand einen anderen Vorschlag ? Danke im vorraus 🙂
 
Ich würde sagen nein, weil nicht beide Bedingungen gleichzeitig von der binären Suche sichergestellt werden können.
Du findest zumindest den naehesten Wert beziehungsweise den Zeitraum in welchem der Tee perfekt werden koennte. Die bianere Suche prueft ja auf das Ergebnis, die Minuten sind gesucht, auszer ich denke gerade nicht akademisch genug um due Aufgabe zu verstehen.

Nehmen wir folgenden Datensatz an:

Code:
Minuten | Ergebnis
--------|---------
      1 | Waessrig
      5 | Waessrig
      6 | Waessrig
      8 | Bitter
     10 | Bitter
     15 | Bitter
     20 | Bitter

Dann kann man das durchaus mit einer binaeren Suche durchgehen. Das "Ergebis" ist in dem Fall der Indikator in welche Richtung man sich bewegen muss. Wenn man kein "Perfekt" Ergebnis findet, hat man zwei Werte welche einem sagen in welchem Zeitraum das perfekte Ergebnis liegt (in diesem Fall "6" und "8"). Die binaere Suche steigt bei "8" ein, "Bitter", also muss es vorher sein, dann "5", dann "6" und dann ist der Suchraum zu Ende.

Oder vielleicht verstehe ich auch die Aufgabe falsch.
 
Du findest zumindest den naehesten Wert beziehungsweise den Zeitraum in welchem der Tee perfekt werden koennte. Die bianere Suche prueft ja auf das Ergebnis, die Minuten sind gesucht, auszer ich denke gerade nicht akademisch genug um due Aufgabe zu verstehen.

Nehmen wir folgenden Datensatz an:

Code:
Minuten | Ergebnis
--------|---------
      1 | Waessrig
      5 | Waessrig
      6 | Waessrig
      8 | Bitter
     10 | Bitter
     15 | Bitter
     20 | Bitter

Dann kann man das durchaus mit einer binaeren Suche durchgehen. Das "Ergebis" ist in dem Fall der Indikator in welche Richtung man sich bewegen muss. Wenn man kein "Perfekt" Ergebnis findet, hat man zwei Werte welche einem sagen in welchem Zeitraum das perfekte Ergebnis liegt (in diesem Fall "6" und "8"). Die binaere Suche steigt bei "8" ein, "Bitter", also muss es vorher sein, dann "5", dann "6" und dann ist der Suchraum zu Ende.

Oder vielleicht verstehe ich auch die Aufgabe falsch.
doch genauso ist es gemeint. Nur die binäre Suche gibt ja normal nur ein ergebnis zurück und nicht 2?
 
Mit der binären Suche suchst du einen Wert. Also bei Dir sowas wie „Tee gut“.

Den Wert gibt es nicht, also ist das Ergebnis der Suche: nicht gefunden.

Füge den Wert ein und dann könnte er auch gefunden werden.
 
doch genauso ist es gemeint. Nur die binäre Suche gibt ja normal nur ein ergebnis zurück und nicht 2?
Achso, habe dich missverstanden...also rein theoretisch schon, aber natuerlich hindert dich nichts daran es so zu implementieren dass du, zum Beispiel, den gesamten Suchpfad retourniert bekommst. Und ich glaube in dem Fall hat dann einfach @KonradN recht, dann hast du kein Ergebnis bis ein passendes existiert.
 
Wer sagt dann das "ein Wert" nicht "ein Wert-Paar" oder "ein Objekt mit beliebig vielen Eigenschaften" sein kann?
Ich denke, damit sind wir wieder bei dem Punkt, den ich in einem anderen Thread angesprochen habe: Die genaue Definition. Ohne eine genaue Definition der verwendeten Begriffe haben wir eine reine Wortklauberei.

Und da ist es bei "Binärer Suche" halt so, dass ein spezifischer Wert gefunden oder die nicht Existenz sicher angegeben werden soll:
Die binäre Suche ist ein Algorithmus, der auf einem Feld (also meist „in einer Liste“) sehr effizient ein gesuchtes Element findet bzw. eine zuverlässige Aussage über das Fehlen dieses Elementes liefert.

Alles Andere ist aus meiner Sicht nur eine Variation aber eben keine binäre Suche. Bei einem mathematischen Annäherungsverfahren würde zumindest Ich nicht von einer binären Suche sprechen (Die Parallelen zu z.B. dem Annäherungsverfahren nach Newton sind aber unzweifelhaft da).

Aber spätestens umgangssprachlich bin ich bei Dir. Ich würde, wenn ich so einen Algorithmus wie Deinen beschreiben müsste, vermutlich auch mit "binäre Suche" umschreiben. Bei Ausarbeitungen wäre aber dann wichtig, dass da die Variation erkennbar ist, also wäre der Algorithmus nur "wie eine binäre Suche" oder so.

Aber das ist jetzt auch nur meine aktuelle Sicht ohne da jetzt zu tief drüber nachgedacht zu haben. Daher stelle ich das nur als Denkanregung rein und es kann natürlich viele Dinge geben, die ich einfach nicht bedacht habe so dass mein Schluss letzten Endes Unsinn ist. (Zumal ich meine, 100% meiner Argumente gebracht zu haben ... also hier nicht wirklich auf einem "wissenschaftlichen" Niveau bin.
 

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