Einstieg in Java.

Aldeos

Mitglied
Hallo Mitglieder.

Ich möchte gerne Java lernen, habe mich deshalb in diesem Forum registriert.

Ich habe schon einige Vorkenntnisse in anderen Sprachen wie z.B. AutoIt.
Natürlich kann AutoIt mit Java nicht verglichen werden, dass ist mir schon bewusst.
Dennoch zeigt dies, dass ich kein Anfänger bin, was Sprachen angeht.

Ich habe mir auch schon so einiges zu Java durchgelesen wie z.B.
JAVA-Doku

Kenne daher schon Vererbungen, Klassen, Objekte usw.

Nun kommen meine Fragen.

Wie habt ihr Java angefangen bzw. womit könnte ich in Java einsteigen?
Welches Programm ist am besten für Anfänger zu gebrauchen?

Ich hoffe mir kann einer eine Antwort auf meine Fragen geben.

Mit freundlichem Gruß
Aldeos.
 
2001 ... Ach ja, das waren noch Zeiten damals :reflect: Die Fragen sind ein bißchen zu weig konkret. Vermutlich werden Hinweise auf "Java ist auch eine Insel" kommen, oder zu allgemeinen Tutorials... Suchst du Programmideen oder irgendwelche IDEs...?
 
Ich weiß zwar, was Klassen, Objekte und Vererbungen sind, doch habe ich keine Ahnung von Befehlen, Deklarationen und des weiteren.

Ich suche halt etwas, was für einen Neuling geeignet ist.

Ich weiß leider nicht, was IDE's sind.

Von dem Buch habe ich schon gehört.

~EDIT~
Ich weiß nun was ein IDE ist.
Ich habe bereits ein IDE für Java, NetBeans.
 
Zuletzt bearbeitet:
IDEs sind Entwicklungsumgebungen, speziell den Sprachmittel angepasst. Ich würde auch sagen, nach "Java ist auch eine Insel" googlen und mit einfachen Texteditor anfangen.
 
Und warum nicht? gibt es dafür auch einen Grund? Sogar Professoren empfehlen das.

Ich halte die Insel für ein sehr gutes Nachschlagewerk (bzw. etwas, worauf man gut beim Antworten verlinken kann) aber als Lehrbuch für Anfänger bin ich nicht ganz davon überzeugt. Es beinhaltet vieles, was man am Anfang gar nicht so dringend braucht und so einen Welzer sinnvoll durchzukauen als Einsteiger ist gar nicht so leicht.
Außerdem: was heißt sogar Professoren? 🙂 Vor allem die Empfehlen meistens Bücher, die einfach nur bekannt sind. Es gibt Doktoren die sogar eigene Bücher schreiben, die zwar gut verkauft werden, aber da wirklich NUR Müll steht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde am Anfang von IDEs Abstand nehmen.
Denn die machen viel, was der Anfänger gar nicht weiß und am Anfang auch gar nicht wissen will. Die nehmen einfach zu viel Arbeit ab, wenn man es lernen will.
Ein einfacher Texteditor sollte reichen.
 
Als Nachschlagewerk eignet es sich deshalb nicht, weil es nicht alle Themen vollumfänglich enthält. (Es gibt aber auch kein Buch, das alle Themen, z.B. GUI-Programmierung, vollständig enthält.) Allerdings ist es gerade für Einsteiger/Anfänger hilfreich, weil es beginnend mit grundlegenden Sprachkonstrukten bis hin zu weiterführenden Themen alle Dinge auf verständliche Art und Weise beschreibt. Falls man damit gar nicht zurechtkommt, wurden ja Alternativen genannt...
 
Danke für die zahlreichen Antworten.

Ist es in ordnung, wenn ich als Texteditor Notepad++ verwende?

Ich weiß nicht, ob jemand das Spiel Minecraft kennt.
Für dieses Spiel kann man eigene Plugins erstellen.
Diese werden, wie das Spiel ansich auch, in Java programmiert.
Diese beinhalten meistens keine GUI's sondern einfache Texte und Funktionen.
Z.B. "/setwarp Name" erstellt einen Warppunkt und mit "/warp Name" teleportiert dann dahin.

Das ist der Hauptgrund, warum ich Java lernen möchte.
 
Und warum nicht? gibt es dafür auch einen Grund? Sogar Professoren empfehlen das.
Eigene Erfahrung. Wollte mein Wissen als Anfänger einfach erweitern, indem ich eben dieses Buch durcharbeite, bin aber schnell an einen Punkt gekommen, an dem ich keine Lust mehr hatte. Es ist einfach nicht wie ein Lehrbuch aufgebaut. Es kam mir eher so vor, als würde man sich trocken in die API einlesen.
 
Ich habe mir "Java ist eine Insel" angesehen und habe gedacht, toll, da sehe ich mir ehr ein vernünftig strukturiertes Programm an, da verstehe ich mehr, als aus den Erklärungen.

Such dir ehr gute Tutorien, die dich ansprechen und als IDE würde ich so etwas wie Netbeans empfehlen, weil dir einige Vorschläge geliefert werden, die du für dein Programm brauchst. Natürlich kann man auch dafür eclipse, aber das ist für Einsteiger für die Bedienung ehr schlecht(kompliziert).
 
als IDE würde ich so etwas wie Netbeans empfehlen, weil dir einige Vorschläge geliefert werden, die du für dein Programm brauchst. Natürlich kann man auch dafür eclipse, aber das ist für Einsteiger für die Bedienung ehr schlecht(kompliziert).

Gerade deswegen würde ich zu Anfang keine IDE nehmen. Was habe ich denn für einen Lerneffekt, wenn plötzlich alles vervollständigt wird?
Auch die Programmierung mit Swing sollte man erstmal ohne IDE machen (wobei ein reines Eclipse an der Stelle noch in Ordnung ist), denn viele IDEs erzeugen da Wülste an Code, die a) für den (Swing-)einsteiger überhaupt nicht ersichtlich sind, b) überhaupt nicht das machen, was ich will und c) unnötig sind und d) ein gutes GridBag sich schneller von Hand schreibt 😉
 
Also ich würde als Anfänger schon direkt eine IDE verwenden. Damit erspart man sich viel Anfangsfrust. Die ganzen Hintergründe kann man sich noch immer aneignen, wenn man dann Programmiererfahrung gesammelt hat.
 
Also ich würde als Anfänger schon direkt eine IDE verwenden. Damit erspart man sich viel Anfangsfrust. Die ganzen Hintergründe kann man sich noch immer aneignen, wenn man dann Programmiererfahrung gesammelt hat.

Würde ich jetzt auch sagen. Woher soll denn ein Anfänger wissen wo seine Fehler im Programm sind wenn er diese nicht angezeigt bekommt?
Wenn das Programm nicht läuft aufgrund eines Fehlers im Code dann könnte es schon was dauern den Fehler zu finden, wenn man einen Text-Editor verwendet. Könnte wirklich sehr frustrierend werden.
 
Extrem empfehlenswert sind immer die V2B (Video 2 Brain) Von Markt & Technik. Leider sind diese Kostenpflichtig, haben mir aber sehr geholfen und den Einstieg in Java Kinderleicht gemacht. Vorallem der Autor des V2B - Java für Anfänger ist super.

Ansonsten kann ich dir am Anfang zu 0815 Programmen wie HelloWord raten. Dann ein Personendaten aufnahme Programm (Eingabe und Ausgabe auf der Konsole). Und ich weiß nicht in wie weit du schon mit OOP gearbeitet hast aber ein Tutorial zum Grundklassen design ist auch immer Sinnvoll, da man gerade am Anfang beim Umstieg von Strukturierter PRogrammierung auf OOP dazu neigt alles in eine Klasse zu schreiben
 
Bei natürlichen Sprachen ist es angebracht, seine ersten Schreibversuche mit der Hand zu machen. Dieser Aspekt wird gerade dann besonders wichtig, wenn man dazu auch noch ein neues Schriftsystem (Kyrillisch, Arabisch, Japanisch) erlernen muss.

Genauso ist es wichtig, auch bei Programmiersprachen die ersten Gehversuche ohne IDE zu machen, um ein Gefühl fürs Schreiben von Programmen in der jeweiligen Sprache zu bekommmen. Macht man das nicht (lässt also die Ohne-IDE-Phase aus), ist man erstens nicht in der Lage, von selbst Fehler zu erkennen, was zweitens dazu führt, dass man sein eigenes Geschreibsel nicht ohne zusätzliche Hilfen auf Fehler überprüfen kann, was drittens es praktisch unmöglich macht, mehrere Zeilen Text/Code hintereinander fehlerfrei niederzuschreiben.

(Ich behaupte auch einfach mal, dass es sich bei nicht wenigen angeblichen Legastheniefällen hierzulande hauptsächlich um Wozu-händisch-es-gibt-doch-Word-Fälle handelt.)

Natürlich kann man auch dafür eclipse, aber das ist für Einsteiger für die Bedienung ehr schlecht(kompliziert).
Da gibt es auch, wie bereits erwähnt wurde, einen ganz einfachen Grund: Java-Anfänger bilden einfach nicht die Zielgruppe von Eclipse. Das dürfte bei NetBeans kaum anders sein.

Ark


EDIT: (fast) neuen Beitrag geschrieben
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die zahlreichen Antworten.

Ein Hello World Script/Code ist nicht wirklich schwer.
Java:
public class Hello 
{ 

    public static void main (String argv[]) 
    { 
        System.out.println("Hello World!"); 
    } 
}

Dieser Code ist zwar aus Google, jedoch ist er leicht für mich zu verstehen.
Daher fragte ich nach etwas wie z.B. einem Taschenrechner.

P.S.
Für AutoIT verwende ich auch eine IDE, dabei bin ich erst seit kurzem auf dem Stand eines Fortgeschrittenen.
Dort sehe ich auch meine Fehler und schreibe dennoch alles von Hand.
 
Genauso ist es wichtig, auch bei Programmiersprachen die ersten Gehversuche ohne IDE zu machen, um ein Gefühl fürs Schreiben von Programmen in der jeweiligen Sprache zu bekommmen.
Finde ich auch. Ich habe Java-Programmierung auch "zu Fuß" begonnen und empfand es als interessant, lehrreich und spaßig. Eine IDE ist ab einer gewissen Projektgröße fast schon ein Muss und natürlich viel komfortabler als der Weg über Texteditor und Kommandozeile, allerdings ist dieser Weg meiner Meinung nach ein praktisch zwingender Bestandteil des Lernprozesses.xehpuk mag recht damit haben, dass ein Anfänger nicht unbedingt von all dem, was im Hintergrund abläuft, Ahnung haben muss, bevor er mit der Programmierung beginnt. Allerdings ist der grundlegende manuelle Umgang mit Compiler, JVM und Quellcode meiner Meinung nach nichts, was man als "Hintergrundwissen" abstempeln kann. Es gehört genauso zum notwendigen Mindestwissen wie das Wissen um den grundsätzlichen Ablauf eines Java-Programms bzw. der grundlegenden Eigenschaften und Designideen von Java, auch wenn man diese am Anfang längst nicht alle einsehen oder gar verstehen kann.

@Aldeos: Ein Taschenrechner kann relativ einfach sein, allerdings nur, wenn du dich auf relativ einfache Rechenoperationen beschränkst. Sobald du größere Terme auswerten musst wird es kompliziert.
Du könntest ganz einfach mit einem konsolenbasierten Taschenrechner beginnen, der vom Benutzer in der ersten Version die gewünschte Rechenoperation (+,-,*,/) und die dazu benötigten Zahlen entgegennimmt und das Ergebnis herausschreibt. Nehmen wir als Beispielsitzung folgendes:
Code:
// Aufruf des Programms in der Kommandozeile
Bitte geben Sie eine Rechenoperation ein (+,-,*,/, q zum Beenden): +
Bitte geben Sie den ersten Operanden ein: 3
Bitte geben Sie den zweiten Operanden ein: 6
Ergebnis der Addition von 3 und 6: 9
Bitte geben Sie eine Rechenoperation ein (+,-,*,/, q zum Beenden): q
// Rückkehr zum Prompt
Die Ausgaben mögen ein bisschen sehr wortreich sein, aber das kann man ja je nach Geschmack ändern.
Danach könntest du dazu übergehen, die Operanden und die Operation in einer einzigen Eingabe entgegenzunehmen. Davon ausgehend könntest du das System um immer weitere Fähigkeiten erweitern und es im Zuge dessen auch so gestalten, dass es von der tatsächlichen Oberfläche unabhängig ist (also quasi eine Bibliothek daraus formen). Ist dies abgeschlossen, könntest du die Konsoleneingabe durch eine grafische Oberfläche (z. B. mit Swing) ersetzen bzw. ergänzen.
 
Ich will mal beschreiben, wie ich mit Java angefangen hab - vielleicht hilft es Dir.

Eines Tages hatte ich die fixe Idee, ein best. Programm haben zu wollen, das so tut, wie ich das will. Als geeignete Sprache erschien mir Java. Ohne wirkliche Ahnung (hatte vorher schon mal etwas javascript und php programmiert, aber das war's dann auch schon) bin ich in den Laden und hab mir ein Buch gekauft. Es war "Jetzt lerne ich Java...". Das hab ich im Schnellverfahren durchgeackert und mir genau so viel angeeignet, damit ich das Progrämmchen schreiben konnte.

Dann hab ich ein paar Jährchen Pause gemacht, bis ich vor einiger Zeit Java von Kopf bis Fuß entdeckt hab. Das Buch hab ich komplett von vorne angefangen zu lesen, weil ich, ehrlich gesagt, beim ersten Einstieg nichts, aber auch gar nichts, verstanden habe - sondern nur so viel Java gequält habe (incl. Swing-Programmierung), damit das Programm halt tut, was es tun soll. Schön, performant oder gar objektorientiert würde ich das heute nicht mehr nennen (damals auch schon nicht 🙂).
Nun, wenn ich jetzt dieses Buch lese, hab ich so enorm viele Aha-Effekte, dass ich sie schon nicht mehr zählen kann. Es ist unglaublich, was ich alles nie bemerkt hab, weil mir die Grundlagen dazu fehlten bzw. was ich alles falsch gemacht hab, weil ich nichts von OOP und Co. verstanden habe.
Und das liegt nicht zuletzt daran, dass das meiste in anderen Einsteiger-Büchern zwar schon irgendwie aufeinander aufbaut, aber die Zusammenhänge nicht so deutlich aufgezeigt werden. Du merkst, ich bin ein absoluter Fan dieses Buches (hab noch 3 weitere mit dem Titel von Kopf bis Fuß, die ich nie wieder hergeben würde).

Mittlerweile - natürlich schwirrt in meinem Kopf mal wieder eine weitere Idee für ein kleines Programm - lese ich dieses Buch immer mit dem Hintergedanken, wie ich das gerade gelesene für mein kleines Programm anwenden/nutzen kann. Ich will vor allem nie wieder x-mal die gleichen Methoden schreiben, die alle dasselbe tun, nur weil ich mein Programm falsch strukturiert habe.
Außerdem hinterfrage ich alles, was ich mir bisher zu diesem oder jenem Punkt überlegt hab, ob das auch so passt. Und ja, ich habe einige Kapitel mehrfach gelesen, bis ich's wirklich verinnerlicht hatte.
Und zu guter letzt, versuche ich mich von Swing und Co so lang wie möglich fern zu halten, da die GUI-Programmierung ein Thema für sich ist und ich sie mittlerweile eher für hinderlich bis frustrierend empfinde, weil sie mich von meinen grundlgegenden Problemen zu sehr ablenkt (den Teil hab ich bspw. noch gar nicht gelesen).

Lange Rede, kurzer Sinn: Such Dir ein Ziel, für das Du bereit bist, Java zu lernen. Dann fang von vorne an und lass Dir vor allem Zeit. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und gut Ding will Weile haben.

Grüße
muemmel_0811
 

Zurück
Oben