Ausführbare Java-Datei aus Projekt und Datenbank

antilope

Neues Mitglied
Hallo liebe Forenmitglieder,

ich bin gerade dabei, eine Java-Anwendung für die Verwaltung von Literatur zu entwickeln. Um die Daten zu speichern, nutze ich eine Oracle Datenbank (mit SQL-Developer). Das Zusammenspiel funktioniert auch soweit wunderbar.

Nun zu meiner Frage: Ich würde das fertige Projekt gerne als (portierbare) ausführbare Java-Anwendung weiteren Freunden zur Verfügung stellen. Dass ich aus einem reinen Java-Projekt eine jar-Datei bilden kann, ist mir bekannt. Jedoch benötigt meine Anwendung die besagte Oracle-Datenbank.

Liege ich in meiner Vermutung richtig, dass ich die Oracle-Datenbank nicht mit in die jar-Datei "packen" kann? Bei anderen eingebetteten Datenbanken ist dies meines Wissens nach möglich. Müssten hier meine Freunde/Bekannte ebenfalls eine Oracle-DB-Installation vornehmen, um meine Anwendung nutzen zu können?

Oder könnte ich den Bekannten die Verbindungsdaten des Oracle-DB-Servers mitteilen, damit sich ihre Anwendung mit meiner DB verbindet?

Ich hoffe ich bin mit meiner Frage in der richtigen Rubrik gelandet und bedanke mich jetzt schonmal im Voraus für alle Antworten und Kommentare.
 
Wenn deine DB von außen aus erreichbar ist (also nicht nur von dir aus), ist das kein Problem.
Dann gibst du im Java-Programm einfach die Verbindungsdaten mit (über die deine Oracle-DB von außen aus erreichbar ist) und dann kann jeder, der die Anwendung ausführt, auf deine Datenbank zugreifen.

Eine Oracle-Datenbank an sich kann man natürlich nicht mit in ein jar packen, da dies eine komplett eigene Systemumgebung darstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was spricht denn gegen eine embeddable Datenbank wie etwa Derby oder Java DB?
Und von was für einer Datenbank sprichst du gerade überhaupt? Falls du von Oracle 10g / 11g / ... sprichst, wird das, abgesehen von technischen Möglichkeiten, wohl bereits aus lizenzrechtlichen Gründen nicht funktionieren.
Natürlich hast du aber auch die Möglichkeit einerseits eine embeddable Datenbank mitzuliefern, andererseits aber auch eine vom Benutzer konfigurierbare Schnittstelle bereitszustellen, die es dem Benutzer ermöglicht auch jede andere lokale oder auch nicht-lokale Datenbank anzusteuern, sofern die nötigen jdbc-Treiber dafür vorhanden sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay...vielen Dank, das hilft mir schonmal weiter =)

Zurzeit nutze ich Oracle 11g.

Dann werde ich mich wohl demnächst mal mit Derby oder JavaDB beschäftigen. Da die Datenbank ohnehin nicht mehr als 10 Tabellen haben wird, sollte sich der Aufwand (hoffentlich) in Grenzen halten. Obwohl es dann natürlich nicht mehr möglich ist, dass 2 Leute auf der gleichen Datenbank arbeiten wenn ich das richtig sehe.
 

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