Best Practice: Daten aufnehmen-speichern-bereitstellen

mla.rue

Bekanntes Mitglied
Guten Morgen,
wiedermal eine einfache Frage, wie ich etwas am besten umsetze:

Meine GUI Klasse nimmt 100 Daten auf (100 Strings), diese kann ich entweder in einer Map speichern (innerhalb der GUI Klasse), ist mit ganz wenig Code und funktioniert einwandfrei. Oder, ich schreibe eine eigene "Daten"Klasse, auch die ist schon fertig und funktioniert einwandfrei.

Die Frage: geht die Map in Ordnung, oder soll ich doch lieber eine eigene Datenklasse nehmen?


Danke

PS: ich habe so einiges dazu gelesen aber wirklich überzeugend waren die Begründungen nicht. Ein kurzes Für + Wider wäre super.
 
Guten Morgen,

also eine Map nimmst du ja wenn du Value und Key hast.
Wenn du beide Werte pro Eintrag zusammenbekommst macht eine Map durchaus Sinn....

Wenn du aber nur einen Wert pro Eintrag hast würde sich ein Set anbieten, wobei dir ein Set doppelte Einträge rausschmeißt.


Also Beispielsweise (für deine String Werte):
Map: "Kundennummer"<--> "Kunde"
Set: "Hallo" "Test" "Langeweile" "Computer" ....
 
Zuletzt bearbeitet:
es ist eine Map "Typ"<--->"Wert"

Bei der Datenklasse meine ich so ein Monster mit jeder Menge getter und setter, kann die Typen als Variablen ablegen, da sie sich eh nie ändern.
 
Was man programmiertechnisch (hier im Hinblick auf Java) vom Design/Style/Logik so am besten nimmt... so frei nach dem Motto: ich kann in einer GUI Klasse ja auch "extends JFrame" schreiben, aber wenn ich nur benutze statt erweitere, ist das BestPractice eben, es nicht zu machen.

Ist quasi eine Grundsatzfrage, würde ich einen Kollegen fragen, nur bin ich der einzige 'Programmierer' hier in der Firma und noch in der Ausbildung.
 
es ist eine Map "Typ"<--->"Wert"

Bei der Datenklasse meine ich so ein Monster mit jeder Menge getter und setter, kann die Typen als Variablen ablegen, da sie sich eh nie ändern.
Ich glaube, hier solltest du etwas konkreter werden: Was macht ein Monster aus? Und wozu brauchst du diese bijektive Typ-Wert-Beziehung bzw. wo kommt diese her?

Ist quasi eine Grundsatzfrage, würde ich einen Kollegen fragen, nur bin ich der einzige 'Programmierer' hier in der Firma und noch in der Ausbildung.
Bildest du dich dann selbst aus? :joke:

Ark
 
Nun, die GUI gehorcht mehr oder wenig dem Muster MVC, dazu noch das OO-Paradigma... wenn ich das berücksichtige, hätte ich schon eine Präferenz...
 
Monster weil: 100 Werte(paare)... 100 Variablen, 100 getter, 100 setter (naja in der Realität sinds nur 96 aber 100 klingt so schön rund)

Meine Werte sind die Einstellungsoptionen für bestimmte Messungen, es gibt zig verschiedene Messungstypen, und jede Messung kann 0, 1, mehrere oder alle dieser vorgegebenen Optionen haben. Der Benutzer definiert eine Messung und sagt: diese Messung wird mit den Optionen 1,2,3 ausgeführt, Messung2 mit 2,3,6,20, Messung3 mit 1,2,40,60 usw usf. Diese Optionen sind so Sachen wie Anode, Isotop, Kontrastmittel... gespeichert wird das ganze in einer DB zwecks Statistikauswertung... am Ende interessiert nämlich weniger, wieviele Messungen1,2,3,4...n gemacht wurden, sondern, wieviel Kontrastmittel wurde "verbraten".

In der GUI kann man sich die Messung anlegen und dann über Checkboxen die einzelnen Optionen dazu"klicken"... wenn eine Chebkbox aktiviert wird, taucht ein Eingabefeld auf, wo der Wert eingegeben werden kann, der wird dann entweder in der Map oder der Datenklasse gespeichert. Da 100 Optionen recht viel ist, gibt es ein serparates Dialog, wo eine Übersicht der eingetragenen Werte dargestellt wird (hier müssen dann aus der Map oder der Datenklasse die Werte eingelesen werden), ist man zufrieden und fertig, wird der Messungstyp abgespeichert und das Ganze geht an die Datenbank, wo wiederum aus der Map oder Datenklasse die Werte genommen werden.

[OT]Ja, ist eine theoretische Ausbildung und ich mache grad ein Praktikum[/OT]

Edit: meine Präferenz ist die Datenklasse mit der Monsterladung Variablen, Gettern und Settern. Auf der anderen Seite erfüllt die Map den Zweck genausogut mit deutlich weniger "Schreibaufwand" (ok das ist eh irrelevant, da ich die Klasse ja schon habe)... die Map macht die Klasse überflüssig, Programm wird kleiner. Hat alles so seine Vor- und Nachteile, die Frage ist, wie macht mans am besten ... für und wider? Wie gesagt, als Auszubildender ohne Ausbilder ist das schwierig einzuschätzen, Schriftstücke (Bücher+Internet) geben da keine eindeutigen Antworten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mach doch einfach eine Datenklasse mit dieser Map. Also z.B. eine Klasse mit einem Feld
Code:
Map<Typ, Integer>
und den Methoden
Code:
void set(Typ key, int value)
und
Code:
int get(Typ key)
, wobei
Code:
Typ
z.B. ein enum ist (mit den 96 Sachen, die es da so gibt). Dabei könnte man dann sagen: Immer, wenn ein Eintrag (Schlüssel) in der Map fehlt, dann bildet er implizit auf 0 ab (ergo: nicht eingetragen → nicht verbraucht).

Die Daten sollten aber dringend unabhängig von der GUI gehalten werden, wie FArt schon anmerkte (MVC!).

(Das ist jetzt aber nur ein ganz grober Ansatz.)

Ark
 

Neue Themen


Zurück
Oben