Swing Objecte und der GC

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alexdgg2

Gast
Hallo Leute,

wie zwingt man eigentliche Swing-Objecte in den garbage collector.
In dem ich diese vom Parent entferne?
 
Glaube ich aber nicht, da ich diese danach wieder in den Parent einfügen kann.

Mein Probelm ist: ich habe ein JPanel mit vielen anderen JPanels als chlids und da wiederum JTextFields. Ich will jetzt alles aus dem Speicher "schmeißen". Wie mache ich das?
 
> da ich diese danach wieder in den Parent einfügen kann

du kannst nur dann danach noch irgendwas damit machen, wenn du irgendwo eine Referenz darauf hast,
z.B. eine lokale Variable

Component x = ..;
panel.remove(x);
..

dann verhindert die Variable x selbstverständlich genauso den GC

---

der GC kann nur dann aktiv werden, wenn du absolut nichts mehr von dem Objekt weiß,
das bedeutet auch direkt, dass du dann nicht nachprüfen kannst, ob ein bestimmtest Objekt schon gelöscht wurde,
außer durch Betrachtung des aktuell belegten Gesamtspeichers und von Sonderdingen wie 'weak references' abgesehen
 
das ist aber genau mein Problem.

panel.add(new JPanel());
panel.removeAll();

ist mir klar!

Ich brauche

JPanel x = new JPanel();
…
panel.add(x);
…
panel.removeAll();

und jetzt will ich aber auch x aus dem Speicher bekommen. Und x sitzt leider im mainFrame als Variable.
 
x = null;

aber selbst wenn du alle Referenzen entfernt hast, kann es Sekunden bis Jahre dauern, bis das Objekt aufgelöst wird,
vielleicht nie wenn der Speicher nicht für anderes gebraucht wird,

über die Arbeit des GC besser keine Annahmen machen,
oder hast du Speicherprobleme, bekommst du OutOfMemory-Exceptions?
 
Ich analysiere dynamische Modelle und die Auswertung mache ich mit JPanels und JTextFields ähnlich wie Excel. Das Problem ist, dass die Auswertung einige hundert Seiten groß wird und sich im Heap „fest frisst“.
Ich habe einen JButton Auswertung löschen.
Da mache ich genau das.

rootPanel.remove(contentPanel);
contentPanel = null;
gc();

Das System gibt aber offensichtlich die Ressourcen nicht frei. Ich kann jetzt mit –Xmx2048m zwar Java nen rissen Heap verpassen. Bei großen wiederholenden Analysten reicht das aber auch nicht. Aber das kann nicht die Lösung sein. Irgendwie ist mit die automatische Speicherbereinigung von Java ein Rätsel. Ich denke explizit wie C++ ist besser.
 
alexdgg2 hat gesagt.:
Ich analysiere dynamische Modelle und die Auswertung mache ich mit JPanels und JTextFields ähnlich wie Excel. Das Problem ist, dass die Auswertung einige hundert Seiten groß wird und sich im Heap „fest frisst“.
Mal ehrlich: wer liest denn mehrere hundert Seiten am Stück? Mach das ganze Pageable - damit erhöhst Du einerseits die Usability und andererseits umgehst Du das Speicherproblem.
 
Excel dürfte übrigens entsprechend in Java genau EINE JTable verwenden statt hunderte JTexFields

dann kann man auch problemlos durch tausende Zeilen scrollen,
und Model-Daten sind einfacher zu löschen als GUI-Komponenten
 
dann sag mir mal wie ich in ner JTable Zellen über Spalten und Zeilen verbinde??? Das geht nur über den Layoutmanager und da brauche ich JPanels

@byto mehrere hundert seiten ist vom Kunden gefordert! Am Stück!
 
ja soweit war ich von 2,5 Jahren auch schon. Das Problem ist das der CellRenderer die Zellen nicht wirklich verbindet sonder nur den Rahmen formatiert. Das bringt mir nichts. Ich brauch echte verbundene Zellen.
 
Ich glaube, dass ich eine Lösung habe. Ist mir trotzdem sehr suspekt.
Rufe ich System.gc(); nur einmal auf dann passiert nichts, wenn ich aber
System.gc();
System.gc();
System.gc();
System.gc();

Viermal aufrufe, dann gibt das System den Speicher frei. Ist für mich unverständlich.
 
Das Problem mit Swing Komponenten und dem GC ist, dass die Komponenten u.U. auch nach dem remove() noch in irgendwelchen Events oder Listenern referenziert sind. System.gc() ist nur ein Hinweis und keine Garantie, dass aufgeräumt wird.
 
mein JBuilder2006 hat das Problem aber auch. Irgendwann frisst es sich im Speicher fest. Eine explizite Speicherbereinigung wäre irgendwie sauberer.
 
Dann schreib Deine Oberfläche mit SWT, da kannst Du die Komponenten manuell bereinigen per dispose().
 
2,5 Mannjahre umstricken. Das kriege ich nicht mehr bezahlt. Das Motto lautet jetzt „Workaround“ und/oder „quick-and-dirty“.
 
Warum willst du die graphischen Komponenten entfernen? Kannst du nich einfach in selbige neue Daten schreiben? Waere deutlich sauberer, einfacher, schneller und speichersparender.
 
Hier mal ein Bsp zum Output dann wird sicherlich einiges klar.

zum einen denke ich nicht, dass sich dies (s.u.) so einfach in eine JTable pressen lässt. zum anderen sind die Strukturen der Tabelle fast immer anders (396 verschiedene Formate). d.H. ich kan diese JPanels nicht nochmals verwenden, da die Struktur anders ist. Weiterhin sind die Objekte untereinander Verlinkt das denke ich ist ebenfals mit neufüllung nicht machbar

i1.gif


i2.gif
 
bei so viel Individualität kann man auch dazu übergeben, alles per Punkt und Linien zu malen,
die HTML-Seite, die du vor dir siehst, ist ja auch keine Ansammlung von teuren Grafikkomponenten

nur wenn du überall noch was eintippen können musst, wird das zusätzlich zum Malen noch etwas aufwendiger,
die Ergeignisbehandlung und Darstellung des Eintippvorhands zu handeln,

aber zu Komplett-Neubau stehst du ja weniger geneigt, oder? 😉
wär auch schade drum wenn das wirklich alles bisher schon läuft
 
Man könnte diese Tabellen über HTML darstellen und dann in einer JEditorPane rendern. Vorausgesetzt, sie dienen nur zur Anzeige und nicht zur Eingabe.
 
das ist ja das Probelm es läuft eigendlich alles super und auch performant. Abe mit der Zeit sind die Modelle größer gerworden. und dieser sch**ß gc gibt den speicher nicht rechtzeitig frei. Und ich weis nicht warum!
 
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