Virtuelle Maschinen unter Linux

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Hallo zusammen,

vielleicht gibt es hier im Forum jemanden, der sich mit Linux und Virtualisierung auskennt.

Ich möchte demnächst meinen Rechner neu aufsetzen und stelle mir folgendes vor:

Eine Hauptinstallation und eine oder mehrere VMs für verschiedene Anwendungen, z.B. eine für Java-Entwicklung, eine fürs Banking, Surfen usw. Die VMs sollen (zumindest teilweise) dabei bereits mit der Hauptinstallation gestartet werden. Ziel soll sein, dass ich die Hauptinstallation nicht mit Software zumülle und, wenn mal was schief geht, einfach auf einen Snapshot zurückgehen oder ein Image klonen kann.

Aktuell habe ich das auch schon mal mit VirtManager und KVM ausprobiert. Die VM wird auch automatisch gestartet und kann per Starter direkt auf dem Desktop verbunden werden. Die Performance ist erträglich, aber nicht super.

Das wäre jetzt auch mein Ansatz, als Basissystem eine Minimalinstallation und darauf wie beschrieben die VMs aufgesetzt.

Eine Alternative wäre XEN, was durch Paravirtualisierung angeblich deutlich perfomanter sein soll. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob ich da einfach eine beliebige Distri installieren kann, weil wohl ein angepasster Kernel notwendig ist?

Was ich noch gesehen habe ist "Proxmox". Da ist mir allerdings nicht klar, ob das für meine Idee das richtige sein könnte.

Falls ich für meinen Plan auch die Hardware anfasse, worauf kommt es da insbesondere an: RAM, Prozessorkerne? Was mir vorschwebt wäre evtl. die Hauptinstallation auf eine schnelle M.2 SSD zu machen und die VM-Images auf eine zusätzliche zumindest SATA-SSD. Meine bisherigen Versuche, die Images an einer anderen Stelle außer "/var/lib/libvirt/images" abzulegen sind allerdings kläglich gescheitert. Evtl. könnte ich das bei der Installation als separate Partition anlegen. Das habe ich noch nicht probiert.

Für Daten habe ich aktuell schon einen Raid1-Verbund eingerichtet, das würde erst mal so bleiben, wobei ich noch nicht weiß, wie ich aus einer VM einen Zugriff auf eine physikalische Partition hinkriege. Tipps?

Ist das einigermaßen plausibel und umsetzbar oder totaler Unsinn?

Danke und Gruß,
temi
 
A

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Was ist denn dein Ziel? Wenn man nicht jede Woche eine Software dazu installiert und wieder löscht sollte das kein Problem sein. Auch dann sollte mit dem Paketmanager alles sauber wieder deinstalliert werden.
 
Ich hab für die meisten Aufgaben eine eigene VirtualBox, weil meine Software oftmals bisserl eigen ist und z.B. nur mit 32 Bit OS oder auch bestimmten Libs läuft. Ich nehm meist Debian als Gast, falls möglich. Hab eine 1 TB Platte plus eine kleine SSD mit BCache gekoppelt, so dass alle VMs von der SSD profitieren. Hab leider nur nen quadcore, was manchmal schon Probleme macht, weil manche vbox alleine schon 2 bis 3 Kerne braucht. Gerade wenn z.B. Eclipse, Altera Quartus o.ä. darin läuft.
Aber alles in allem funktioniert das Konzept sehr gut. Nach der Arbeit schreiben Scripte die benutzten VMs auf externe Platten. Die kann ich ggf schnell auf nen 2. Rechner oder den Laptop kopieren.
 
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