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Also ist in Deinen Augen ein Sozialstaat etwas schlechtes? I hoffe für Dich das du niemals die Hilfe der anderen brauchst....
 
Frage ich mich auch...
Egoismus und Freiheit sind unterschiedliche Pantoffeln... und Egoismus ist nicht per se schlecht...
Nimm Spermien als Beispiel, würden die Schnelleren nicht durchkommen, gäb es keine Menschen und keine Tiere. Das ändern zu wollen, wird nicht leicht...
 
Costa Rica und Panama schaffen das, zumindest zT, Aber ja, Grenzen gibt es da natürlich, klappt kaum, wenn man sich zB in einer Situation wie Israel befindet.
Siehe diese Liste von Staaten ohne Militär: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Staaten_ohne_Militär. Man beachte vor allem die rechte Spalte: Oft genug steht da "Verteidigung ist Aufgabe der USA" oder eine andere Schutzmacht.
Die Liste ansich zeigt auch schon, daß ohne Militär eben nur unter ganz bestimmten Idealvorraussetzungen (wie z.B. kleines und unbedeutendes Land, keinen Clinch mit seinen Nachbarn, wirtschaftliches Nichts) oder eben doch nicht geht. Fast alle Länder auf dieser Liste haben mindestens sowas wie eine paramilitärische Einheit oder können ihre Polizei umfunktionieren.

Ich wage mal die kühne These, daß die Liste deutlich kürzer ausfallen würde, wenn Militär zu unterhalten nicht so kostspielig wäre.


Nur wenn man ohne Not Leute zur Sozialarbeit zwingt.
Ehrlich gesagt geht es mir reichlich auf die Eier, für anderer Leute Einkommen aufkommen zu müssen die selber lediglich zu faul dazu sind. Im Grunde ist das Zwangsarbeit gegenüber denen die arbeiten, allerdings nicht die Form wo die Gesellschaft als Ganzes einen Nutzen hat (was bei Militär/Katastrophenschutz/Feuerwehr/... ja zweifelsfrei der Fall ist), sondern nur einzelne Individuen. Das Eine rechtfertigt sich m.E. selbst und ufert auch nicht aus (und ist auch keine Fronarbeit wie zu Feudalszeiten), das Letztere finde ich einfach inakzeptabel.

Nicht falsch verstehen, ich bin sehr froh darüber daß wir noch ein halbwegs funktionierendes Sozialsystem haben. Aber das funktioniert halt nur, wenn es eben nur gelegentlich in Anspruch genommen wird und nicht dazu führt, daß sich einige dauerhaft von anderen aushalten lassen.-und diesen Fall haben wir heute zunehmend. Da ist es mit meiner Solidarität dann auch vorbei.
 
Also Egoismus bekommt man doch überall zu sehen. Das geht über Beschwerden gegenüber Rettungskräften (Was fährt die Feuerwehr auch mit Martinshorn zum Einsatz?) oder die Wartezeit bei der Notaufnahme (Ja sorry, wenn das Kind vergnügt in der Notaufnahme spielt und offensichtlich relativ gesund ist, dann hat evtl. die Reanimation doch Vorrang und nach dem Abbruch der Reanimation die Betreuung der Mutter.)...

Ich verstehe ja, dass die eigenen Probleme für einen erst einmal die wichtigsten sind. Aber bitte doch Gehirn einschalten!
Und ehe man irgendwelche Aktionen einleitet, sich beschwert oder ähnliches: Bitte einmal drüber nachdenken!

Man kann auch einmal nachgeben, statt sich zu beschweren. Wenn die Nachbarn mal feiern, dann ist es da lauter. Ja und? Ich feier auch mal. Oder wenn da vom Grill was rüber zieht: Ja und?

Beim Autofahren nennt man dies defensiv fahren und ist auch ganz klar in §1 geregelt. Gegenseitige Rücksichtnahme.... Aber das kennt doch keiner mehr. "Komm auf meine Spur und ich ramme dich weg!" ist eher das Motto von einigen Autofahrern. (Und das geht doch auch irgendwann nach hinten los... Aber keine Angst; Wir schneiden euch raus!)

Und natürlich hat jeder das Recht, seinen Hobbies nach zu gehen. An Unfallstellen muss man dann halt langsam vorbei fahren um Aufnahmen für Facebook zu machen...

Aber man merkt: Ich rede mich gerade in Rage - das bitte ich zu entschuldigen. Liegt mit daran, dass ich eben nach >3h EInsatz erst nach Hause gekommen bin: https://www.usinger-anzeiger.de/lokales/graevenwiesbach/grosser-flachenbrand-am-ortseingang-gravenwiesbach_20307529#
 
Wie gesagt, nicht nur das "Militär" kann durch falsche Politik kaputtgehen, auch der Sozialstaat selber... Eigentlich muss es nur so weiter wie bisher. :D
 
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