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Schiffe unter Deutscher Flagge? Gibt es sowas noch?
Gibt trotzdem schon noch ein paar ;)
Und selbst abseits davon gibts ja genug Gründe, zB die genannte EU-Mission unter UN-Mandat.

Ich habe jetzt keine Auswertung gefunden, aber haben die da irgendwas bewirkt? Die Piraten gibt es immer noch und es wurde da auch nicht wirklich etwas erreicht meine ich. Aber ich mag mich irren da schlicht Informationen fehlen.
Grad bei Wiki geguckt:
2008 gabs 24 Angriffe, bis 2011 jedes Jahr mehr als 150, 2012 35, ab da bis ’17 insgesamt nur noch 16 (’18 und ’19 müsste es auch niedrig einstellig gewesen sein). Der Rückgang ab 12 fällt mit dem Erlaubnis für Einsätze im Küstengebiet zusammen, ob‘s da allerdings einen Zusammenhang gibt, weiß ich nicht. Zahlen vor ’08 hab ich grad auf die Schnelle keine gefunden (und für die anderen Jahre findet man zT schwankende Zahlen seh ich grad...)

Und Tobias hat Recht: Wenn, dann doch bitte richtig: also auch mit der Befugnis, die Waffen einzusetzen.
Dürfen Sie meines Wissens auch. Selbstschutz und Nothilfe sind sowieso erlaubt, das Mandat müsste aber noch deutlich drüber hinausgehen (afaik auch Einsatz gegen Piraten/Einrichtungen an der Küste).
 
dann regelt sich das mit dem Frieden von ganz alleine
Sarkasmus?
Nichts regelt sich von ganz alleine, schon garnicht zu Gunsten von jedem. Es ist immer zum Nachteil einiger
Und dass der Frieden nicht dauerhaft ist, das merken wir doch immer wieder die ganze Zeit. Oder glaubst du, dass dieses zündeln im Nahen Osten nicht auch in Europa gehen würde?
Wo doch gerade der Nahe Osten zusammen mit einigen anderen nicht weniger liebenswerten Regionen nach Europa übersiedelt wird.
 
Sprang hier nicht neulich (also vor ein paar Wochen, definitiv nach Tobias-nrws Umbenamsung) ein DerWissende herum? Hat Tobias jetzt ein zweites Ich?

Zum letzten Thema:
Dürfen Sie meines Wissens auch. Selbstschutz und Nothilfe sind sowieso erlaubt, das Mandat müsste aber noch deutlich drüber hinausgehen (afaik auch Einsatz gegen Piraten/Einrichtungen an der Küste).
In Afghanistan galt lange die Regel daß auf einen Bewaffneten, der eben noch auf Bundeswehrsoldaten geschossen hat, nicht mehr gefeuert werden darf wenn er wegläuft. Das wurde zwar irgendwann aufgehoben, aber wie man überhaupt auf die Idee kommen kann seine Soldaten derartigen Regeln zu unterwerfen...das sagt eigentlich schon alles aus.

Mehr denn je! Ich spreche mich klar für die Einführung der Wehrpflicht ein.
Die Wehrpflich hätte überhaupt niemals ausgesetzt werden dürfen, und ich sehe nicht wie man das politisch wieder umgekehrt kriegt. Mit der ausufernden Gleichstellungsdebatte (im negativsten Sinne) kriegst du das nicht mehr vermittelt, nur noch Männer zum Bund zu schicken, die zumindest medial verbreitete Bedrohungslage gibt das auch nicht her (ob die Realität das hergibt interessiert ja niemanden).
Und wer weiß wie lange es dauert, das Material wieder einsatztauglich zu kriegen...ich war letztes Jahr auf der ILA, die Bundeswehr war mit vier Eurofightern da (spektakulär). Am nächsten Tag hab ich im "U-Bahn TV" gelesen, daß aktuell nur vier Eurofighter einsatzbereit sind.
Was schwangere Frauen in einem Schützenpanzer verloren haben hab ich auch noch nie verstanden, dennoch hat die Flintenuschi die Hersteller mit derartigen Vorgaben belästigt. Und da gibt es noch so vieles......nee, ich sehe nicht wie das wieder zu reparieren ist.
 
In Afghanistan galt lange die Regel daß auf einen Bewaffneten, der eben noch auf Bundeswehrsoldaten geschossen hat, nicht mehr gefeuert werden darf wenn er wegläuft. Das wurde zwar irgendwann aufgehoben, aber wie man überhaupt auf die Idee kommen kann seine Soldaten derartigen Regeln zu unterwerfen...das sagt eigentlich schon alles aus.
Das ist einfach ein Resultat, dass eben nur Notwehr / Nothilfe erlaubt ist. Und dies setzt nun einmal einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff voraus. Wenn der Angreifer den Angriff abgebrochen hat, dann ist der Angriff nicht mehr gegenwärtig.

Das ist die ganz normale Rechtsprechung in Deutschland (§32 StGB).

Wobei unser StGB nicht außerhalb D gilt, aber nicht desto trotz kann man in D für Taten im Ausland zur Rechenschaft gezogen werden.

Und wie rechtfertigt man, dass Soldaten eines Lands in einem anderen Land aktiv werden? Sehe ich kritisch. Ist es ok, wenn eine Eliteeinheit der USA in einem anderen Land ein Haus stürmt um dort einen gesuchten Verbrecher zu fassen und dabei mit massiver Gewalt vorgeht?
Angenommen ich bin das Böse in Person. Und ich lebe in Land X. Da ich reich bin, heuer ich einen privaten Sicherheitsschutz an, der gut bewaffnet auf mich aufpasst. Und nun kommen Kämpfer aus der USA und töten die Leute des privaten Sicherheitsschutzes um an mich ran zu kommen? (Voraussetzung ist natürlich: X ist nicht USA, Truppen der USA haben in X keine executive Rolle.)
Das ist jetzt ein extremes Beispiel. Aber es reicht ja schon, dass diese Kämpfer mich mit Waffen bedrohen und zu irgendwelchen Handlungen nötigen, mich ggf. meiner Freiheit berauben? (Wenn ich nicht die Zielperson bin. Ich bin nur durch Zufall vor Ort. Was kann der US Präsident oder ein geheimes US Gericht sowas erlauben? Wie kann unser Bundestag unserer Bundeswehr sowas erlauben?
 
Wenn der Angreifer den Angriff abgebrochen hat, dann ist der Angriff nicht mehr gegenwärtig.
Nur haben die Taliban den Angriff niemals abgebrochen, denn das liegt schlicht nicht in deren Charakter, sondern die haben lediglich die Stellung gewechselt. Ich hatte mal einen Komilitonen, der zwei Jahre oder so in Afghanistan war.

Den Einsatz in Afghanistan halte ich ebenfalls für fragwürdig, wobei ich mir nicht so sicher bin ob die Soldaten das ebenso gesehen haben. Soweit ich das bisher (eben auch auf Aussagen von Leute die dabei gewesen sind) beurteilen kann war das tatsächlich mehr bewaffnete Entwicklungshilfe. Empfehlenswert dazu:

Aber das ist eigentlich gar nicht mein Punkt. Mein Punkt ist: Ich kann (ob Recht oder Unrecht sei dahingestellt) mit meinem Militär in ein Land einreiten und dort meine Ordnung durchsetzen. Oder ich kann es unterlassen und mein Militär bleibt daheim.
Aber mit dem Militär erst in einem Land aufmarschieren und mit falscher Moral und Ethik Soldatenleben bewußt verheizen* ist meines Erachtens doppelt zu verächtlich.

*Selbstverständlich ist bei einem militärischen Einsatz stets mit Verlusten zu rechnen, und wenn der Einsatz aktiv von mir ausgeht ('Ich reite ein', nicht 'Ich verteidige mich auf meinem Grund und Boden') ist der von mir vorgebrachte Vorsatz schon erfüllt. Ich sehe aber dennoch einen bedeutenden Unterschied darin, diese Form von Einsatz so verlustarm wie möglich zu gestalten oder durch derartige falsche Rücksichtnahme das Leben der Soldaten bewußt zu riskieren. Die Anwendung von §32 StGB in diesem Fall ist bewußte Inkaufnahme von Verlusten mit sehr hoher Eintrittswahrscheinlichkeit. Auch wenn es Juristisch sicherlich noch als fahrlässig gilt, nach meinem Bauchgefühl würde ich das als Vorsatz bezeichnen.
 
Die Wehrpflich hätte überhaupt niemals ausgesetzt werden dürfen
Die Wehrpflicht hätte überhaupt niemals eingeführt werden dürften :cool:

Was schwangere Frauen in einem Schützenpanzer verloren haben hab ich auch noch nie verstanden, dennoch hat die Flintenuschi die Hersteller mit derartigen Vorgaben belästigt.
Unsinn, BAIINBw sagte dazu:
„Panzer sind keine Arbeitsstätten in Sinne der Arbeitsstättenverordnung.“ und „Der Schützenpanzer Puma ist nicht für die Beförderung von Schwangeren ausgelegt“.
 
Die Wehrpflicht hätte überhaupt niemals eingeführt werden dürften :cool:
Joa, wäre schön. Wärst du an der Stelle von Adenauer gewesen, was hättest du damals gemacht (wir nehmen mal an, das dir keine britische, französische, amerikanische oder russische Regierung gesagt hätte was zu tun wäre)?
Ich bitte darum, auch die politische Großwetterlage in den 50ern und 60ern (kalter Krieg) sowie die heutige in deine Erklärung mit einzubeziehen. Auch wenn das nach Adenauer war. Nehmen wir einfach mal an, du wärst von 1948 bis heute Gottkanzler von Deutschland gewesen.

Ich hoffe mal, daß es so ist wie die Bundeswehrbeschaffungsbehörde das darstellt, selbst der von dir gepostete Link ist da nicht wirklich eindeutig. Weil Panzer nach Ansicht der BwBb keine Arbeitsstätten im Sinne der Arbeiststättenverordung sind (was möglicherweise richtig ist) würde ich das längst nicht als Beleg dafür werten, daß das nicht trotzdem in den Anforderungen steht die bei KMW eingegangen sind. Und ich sehe z.B. keinen Grund, warum der Chef von KMW diesbezüglich falsche Aussagen verbreiten sollte.
 
Ich bitte darum, auch die politische Großwetterlage in den 50ern und 60ern (kalter Krieg) sowie die heutige in deine Erklärung mit einzubeziehen.
Ich wollte nur mal genau so eine Aussage in den Raum stellen wie du :p

Die Bedingungen waren mit Ende das kalten Krieges völlig anders, der Grund für die Wehrpflicht also nicht mehr gegeben, eine Aussetzung also völlig korrekt.


Ich hoffe mal, daß es so ist wie die Bundeswehrbeschaffungsbehörde das darstellt, selbst der von dir gepostete Link ist da nicht wirklich eindeutig.
Die Zitate sind doch Recht eindeutig?


Und ich sehe z.B. keinen Grund, warum der Chef von KMW diesbezüglich falsche Aussagen verbreiten sollte.
Und warum sollte BAIINBw falsche Aussagen verbreiten? Die hätten noch weniger davon, sieht man ja zB daran, wessen Aussage hängen geblieben ist...
 
Ich wollte nur mal genau so eine Aussage in den Raum stellen wie du :p
Ziehst du dich gerade zurück? Im Gegensatz zu deiner Aussage im Raum folgten meiner immerhin Argumente und ich finde es nicht abwegig, daß du tatsächlich so denkst.

Die Bedingungen waren mit Ende das kalten Krieges völlig anders, der Grund für die Wehrpflicht also nicht mehr gegeben, eine Aussetzung also völlig korrekt.
Ich sehe die Notwendigkeit einer Armee als Grund genug für eine Wehrpflicht an. Auch schon deshalb, weil sich politische Lagen deutlich schneller ändern können als eine Armee wieder aufzubauen und sowas wie eine allgemeine Wehrpflich wiedereinzuführen.

Die Zitate sind doch Recht eindeutig?
Ja, die Zitate sind eindeutig. Und wenn ich Person A mit "Aussage X ist wahr." und gleichzeitig Person B mit "Aussage X ist nicht wahr." zitiere ist das ebenso eindeutig wie dein Artikel.

Und warum sollte BAIINBw falsche Aussagen verbreiten?
Das habe ich nicht gesagt.
 
Ich sehe die Notwendigkeit einer Armee als Grund genug für eine Wehrpflicht an.
Ich kann ja nachvollziehen, dass man eine Armee fordert und bin sogar ebenfalls der Meinung, dass man eine benötigt. Aber die normale Schlussfolgerung für einen reichen Staat wie Deutschland wäre doch, so viel dafür zu zahlen, dass man genug Freiwillige findet, die das dafür machen wollen. Stattdessen (sogar potentiell gefährliche) Zwangsarbeit zu verfügen ist ein so massiver Eingriff in die persönliche Freiheit des Einzelnen, dass man dafür schon sehr, sehr gute Gründe haben sollte. Vielleicht hatte man die zu Adenauers Zeiten, aber heute sehe ich sie nicht.
 
Im Gegensatz zu deiner Aussage im Raum folgten meiner immerhin Argumente und ich finde es nicht abwegig, daß du tatsächlich so denkst.
Ne, bei dir kommt kein einziges Argument, warum die nicht hätte ausgesetzt werden soll?

Das, was sich auf die Wehrpflicht bezog, waren die damaligen Bedingungen, eben der äußere Druck, die zur Einführung führten - und genau dazu hab ich auch was gesagt.

Der Rest deiner Aussage bezog sich auf die schwierige Wiedereinführung - da ich dagegen bin, hab ich nichts dazu gesagt -, und das Missmanagement bei der Bundeswehr - das ist ziemlich offensichtlich und braucht wohl keiner weiteren Bestätigung.



Ich sehe die Notwendigkeit einer Armee als Grund genug für eine Wehrpflicht an. Auch schon deshalb, weil sich politische Lagen deutlich schneller ändern können als eine Armee wieder aufzubauen und sowas wie eine allgemeine Wehrpflich wiedereinzuführen.
Siehe den Text von @Meniskusschaden.
Die meisten demokratischen Länder kommen ohne Wehrpflicht aus, warum sollte das grad für Deutschland anders sein?


Ja, die Zitate sind eindeutig. Und wenn ich Person A mit "Aussage X ist wahr." und gleichzeitig Person B mit "Aussage X ist nicht wahr." zitiere ist das ebenso eindeutig wie dein Artikel.

Das habe ich nicht gesagt.
Richtig - du hast aber bei zwei gegenteiligen Aussagen nur die eine Seite angezweifelt (sowohl mit „nicht eindeutig“ als auch „warum sollte X falsches verbreiten“), und damit unterstellst du durchaus implizit, dass die Seite unrecht hat (auch wenn es keine Absicht gewesen sein mag).
MMn gibt es recht wenig Gründe, dabei dem Chef von KMW mehr glauben zu schenken, falls du das anders siehst, würden mich die Gründe durchaus interessieren.
 
@Meniskusschaden
Naja, es wurde niemand, der seine Wehrpflicht ableistet, irgendwo in Kampfhandlungen eingesetzt. Ausnahme: Man hat freiwillig verlängert, dann wäre das möglich gewesen. (Hat ein Freund von mir gemacht, wurde aber nie im Ausland eingesetzt.)

Zum anderen gab es ja noch den Wehrersatzdienst der, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, ebenfalls sinnvoll ist. Man kann nun wahrlich nicht behaupten, daß man in D zum Dienst an der Waffe gezwungen wurde, zumindest zu meiner Zeit war das schon sehr lange vorbei.
Beides, Wehrdienst und Wehrersatzdienst, können wesentlich zur Charakterbildung beitragen und ich will nicht wissen für wieviele das im Leben die letzte Chance gewesen wäre, Dinge wie Disziplin (auch Selbstdisziplin), Respekt und Unterordnung zu lernen. Oder endlich mal vom Hotel Mama ausziehen und selbstständig werden...

Also durchaus auch genug zivile Gründe für eine Wehrpflicht
 
@Meniskusschaden
Naja, es wurde niemand, der seine Wehrpflicht ableistet, irgendwo in Kampfhandlungen eingesetzt
Seine Aussage gilt vollkommen unabhängig von eventuellen Kampfhandlungen und auch genauso für Wehrersatzdienst :)

Beides, Wehrdienst und Wehrersatzdienst, können wesentlich zur Charakterbildung beitragen und ich will nicht wissen für wieviele das im Leben die letzte Chance gewesen wäre, Dinge wie Disziplin (auch Selbstdisziplin), Respekt und Unterordnung zu lernen. Oder endlich mal vom Hotel Mama ausziehen und selbstständig werden...
Bleibt die Frage, ob das überhaupt nötig ist.

„Zwangsarbeit“, nur damit jemand zuhause auszieht, klingt zumindest völlig falsch...
 
können wesentlich zur Charakterbildung beitragen und ich will nicht wissen für wieviele das im Leben die letzte Chance gewesen wäre, Dinge wie Disziplin (auch Selbstdisziplin), Respekt und Unterordnung zu lernen
Hieße also, die BW suche nur Personen ohne Charakter, Disziplin, Respekt und Unterordnung...
Ist das nicht die Definition von Dummköpfen? :p
 
@Meniskusschaden
Naja, es wurde niemand, der seine Wehrpflicht ableistet, irgendwo in Kampfhandlungen eingesetzt. Ausnahme: Man hat freiwillig verlängert, dann wäre das möglich gewesen. (Hat ein Freund von mir gemacht, wurde aber nie im Ausland eingesetzt.)
Deswegen hatte ich das "potentiell gefährlich" in Klammern gesetzt. So bleibt es immer noch ein massiver Eingriff in die persönliche Freiheit, für den ich keine Rechtfertigung erkennen kann.
Beides, Wehrdienst und Wehrersatzdienst, können wesentlich zur Charakterbildung beitragen und ich will nicht wissen für wieviele das im Leben die letzte Chance gewesen wäre, Dinge wie Disziplin (auch Selbstdisziplin), Respekt und Unterordnung zu lernen. Oder endlich mal vom Hotel Mama ausziehen und selbstständig werden...
Das wären bestenfalls dann vernünftige Argumente, wenn es um eine Wehrpflicht für Minderjährige ginge.;) Es ist nicht die Aufgabe des Staates, volljährige mündige Bürger per Zwangsmaßnahme umzuerziehen. Wäre allerdings eine gute Gelegenheit, gleich ein wenig "politische Bildung" einfließen zu lassen. Im Übrigen müsste dann im Vorfeld eine individuelle Überprüfung erfolgen, ob überhaupt eine Umerziehung nötig ist. Oder soll es jeden treffen, nach dem Motto, dass man schon etwas finden wird, dass man ihm austreiben sollte? Dem Trend zum Obrigkeitsstaat folge ich jedenfalls nicht.
 
@Meniskusschaden:
Als "Umerzieung" würde ich die Wehrpflicht nun wahrlich nicht sehen und nicht zu vergessen: Die Wahl zum Wehrersatzdienst hast du ja auch noch. Den Staat als Gouvernante lehne ich ebenfalls ab.

Allerdings bin ich der Meinung daß, wer an etwas partizipieren will, auch seinen Anteil beizusteuern hat. Ich halte es für nicht selbstverständlich in einem erstaunlich lange friedlichen Land zu leben, für Mitteleuropa ist das sehr untypisch.
Ich sehe da auch so etwas wie eine moralische Verpflichtung daß jeder, der von Frieden profitiert, seinen Anteil dazu beiträgt und ich sehe diese Verpflichtung nicht damit als erledigt an, da einfach nur viel Geld raufzuwerfen.

@mrBrown
Ne, bei dir kommt kein einziges Argument, warum die nicht hätte ausgesetzt werden soll?
Anscheinend haben wir beide eine unterschiedliche Auffassung darüber, was ein Argument ist.

Das, was sich auf die Wehrpflicht bezog, waren die damaligen Bedingungen, eben der äußere Druck, die zur Einführung führten
...und dieser Druck existiert heute etwa nicht mehr?

Richtig - du hast aber bei zwei gegenteiligen Aussagen nur die eine Seite angezweifelt (sowohl mit „nicht eindeutig“ als auch „warum sollte X falsches verbreiten“), und damit unterstellst du durchaus implizit, dass die Seite unrecht hat (auch wenn es keine Absicht gewesen sein mag).
Nun, ich meinte das schon exakt so wie ich es sagte: Das ich es für möglich halte, daß Panzer gemeinhin nicht als Arbeiststätte gelten, die anstößigen Anforderungen dennoch bei KMW im Lastenheft landeten. Wegen übereifriger Politschisser, Diversitätsberater, ... was auch immer.

MMn gibt es recht wenig Gründe, dabei dem Chef von KMW mehr glauben zu schenken, falls du das anders siehst, würden mich die Gründe durchaus interessieren.
Es ist einerseits meine Erfahrung mit deutschen Großkonzernen, daß diese ganze Abteilungen beschäftigen die sich um die Außendarstellung der Firma kümmern. Eine derartige Falschbehauptung wäre da niemals durchgekommen da einerseits höchst unprofessionell, andererseits der Schaden umso schlimmer wäre wenn sich am Ende die Geschichte doch als anders herausstellt. Und die Presse ist allgemein viel zu links, um einen derartigen Braten anbrennen zu lassen, nur habe ich nie etwas darüber gehört daß KMW da geschwindelt hätte. Dafür umso mehr über die Schwangerentauglichkeit des Schützenpanzers.
Und neben Kampfanzügen und Umstandsuniformen für Schwangere und weiterem Unsinn erscheint das mit dem Schützenpanzer nicht unglaubwürdig. Es ist zwar so lächerlich daß man es eigentlich kaum fassen kann, aber es reiht sich ganz gut in das Gesamtbild ein.

Und die Geschichte mit dem G36 trägt auch nicht dazu bei, besagten staatlichen Stellen sonderlich zu vertrauen.
 
Die meisten demokratischen Länder kommen ohne Wehrpflicht aus, warum sollte das grad für Deutschland anders sein?
Erkläre mir doch bitte mal die Kausalität zwischen "demokratisches Land" und "kommt ohne Wehrpflich aus". Du scheinst da ja einen zu sehen.
Zumindest von Schweden weiß ich, daß dort die Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert wird und anscheinend auch nötig ist.
 
Vor der Aussetzung der Wehrpflicht ist es doch schon so gewesen, das von 10 Leuten nur noch 1 eingezogen wurde oder wer besonderes Interesse zeigte. Dabei kann doch wirklich nicht von Wehrpflicht gesprochen werden. Ich finde diese Aussetzung gut. ;)
 
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