"Hardware" mit Java steuern? Blinkende Würfel?

Bitte aktiviere JavaScript!
Die Untersuchung spricht ja eher dagegen. Leider weiß ich nicht mehr wo ich das gelesen habe
das weiß ich nicht, vielleicht in einem verbotenen Buch

Ich wollte eher die Frage aufwerfen ob es, so edel die Absicht dahinter ist, so sinnvoll ist (oder sogar kontraproduktiv sein könte), die Grundlagen so gut wie jeder Programmiersprache an einem möglichst [...]
wieso sollte das nicht sinnvoll sein? Grundlagen (also nicht seltsame Abstraktionen) ermöglichen ja das man sich in anderen Programmiersprachen vertiefen kann
 
Hey zusammen.
Erstmal vielen Dank für eure Antworten. Da passt man einen Moment nicht auf und schon geht es hier rund...
Ich versuche jeden zu erreichen, mache es aber chronologisch und schließe daher Doppelungen mal nicht aus....

@Robat : Processing wurde mir auch schon nahegelegt. Ich tue mich damit echt schwer, gerade in Hinblick auf die Zukunft. Wenn jemand Algorithmen oder allgemein Programmierung verstehen soll ist die Sprache unwesentlich. Ich meine aber SAP und einige weitere Programme sind noch in Java erweiterbar, daher sehe ich da auch einen Mehrwert durch die konkrete Sprache, den ich zu heben versuche. Da ist Processing für mich aktuell noch anders ausgerichtet.
Oder irre ich?

@Meniskusschaden :
Vielen Dank, auch für deine kritischen Worte.
Meine Zeilen sollten nicht den Wert des Inhalts schmälern, sondern viel mehr darstellen, wie meine Zielgruppe aussieht.
Ich sehe keinen Widerspruch in Edutainmaint und Qualität. Für mich ist die Art der Unterschied: viele Professoren nehmen "Vorlesung" sehr wörtlich, sie lesen vor. Immer die gleiche Folie. Wie soll ein Student dort auch nur den Hauch von Faszination entwickeln? Ich versuche, mit meiner Definition von Edutainment, die Studierenden zu erreichen und sie zu begeistern, es wirklich zu lernen. Das ich nicht alle erreiche ist klar und vollkommen okay. Ich gehe von der Mehrheit aus, das reicht schon.
Entgegen zu dir bin ich gegen jegliche Belohnung anhand von Absolventenzahlen. Denn derzeit ist es ja so, dass in vielen Bundesländern Zuschüsse / Etats anhand der aktuellen Studierenden gewährt werden. Das sorgt für genau deine Befürchtung, denn da sinkt die Lehre zugunsten des Etats damit mehr bleiben. Dadurch wird das Studium mittelfristig entwertet. Hohe Durchfallquoten zu belohnen hingegen ist genau so sinnfrei, denn wozu? Ich kann dir problemlos für 100 % Durchfallquote sorgen mit passenden Aufgaben. Und dann? Es muss doch sinnvoll bleiben und werthaltig sein.
Wie gesagt, wir sind uns einig wenn es darum geht, dass der Studierende Softskills entwickeln und vertiefen muss. Das muss er auch mit der besten Begleitung, denn wir reden weiterhin von einer Gruppe und nicht von 1:1 und nur auf die Bedürfnisse einer Person zugeschnitten. Einfach die Leute da abholen, wo sie stehen und sie da entwickeln.
Da dienen tolle Projekte der Vertiefung und dem "Wow" Gefühl, damit der Studierende es sich merkt.
Ich sehe halt Hauptfächer, wo ich deine "trockenere" Lehre durchaus verstehe und auch erwarte, dass ich für das Thema brenne und mich selbst ziehen kann. In Nebenfächern wiederum sehe ich das nicht und da helfe ich dann gerne nach. Inhaltlich ist es auch mit Edutainment nicht minderwertiger, es ist nur einfach anders vermittelt. Entweder schreibe ich die Schleife in Eclipse und drücke auf "Ausführen" oder ich schreibe die Schleife in Eclipse, kopiere sie auf den Mindstorm und der fährt los. Ich sehe dort sogar noch Vorteile, denn der fährt vor die Wand. Das will der Student nicht und entwickelt hoffentlich selbst Routinen um das zu verhindern. Sprich er macht von sich aus weiter, empfindet die Hausaufgabenzeit als spannend und wird voraussichtlich mehr Zeit investieren und nachhaltiger lernen. Ist für mich ein echter Erfolg. Dann schreibt er nicht eine Schleife sondern 10 und macht sich nebenher noch Gedanken über sinnvolle Algorithmenstrukturen.

@Javinner :
Starke Worte und ich stimme dir zu.
Wenn wir von dem ausgehen, der immer nur Mittelmaß sein wird, und vermutlich nicht studieren "sollte" würde ich mir auch die Erkenntnis und den Wechsel zur Ausbildung wünschen.
Nur ich oute mich mal: Ich kann Mathematik nicht, das bekomme ich nicht in den Kopf. Ich habe echt geblutet um die beiden Semester zu bestehen. Trotzdem habe ich in allen anderen Fächern wenige dreier und viele zweier und einser gehabt. Und nun? Hätte ich bei meiner Ausbildung bleiben sollen?
Um genau diese Leute geht es, die wirklich Zeit investieren und einfach vielleicht einen anderen Zugang hilfreicher fänden. Es gibt auch dann noch genug, die keine Zeit investieren, den Zugang nicht nutzen, durchfallen und abgeworfen werden. Das sicherst du alleine schon dadurch, dass die Inhalte gleich bleiben.
Ich sehe die Aufgabe jedoch auf beiden Seiten: Für mich sollten alle Menschen in der Lehre hochwertige Lehre anbieten, die sowohl fachlichen als auch pädagogischen Maßstäben gerecht wird. Und zwar modernen.
An dem Gerüst muss sich dann der Studierende versuchen und sich einfinden. Wie du bereits sagst, wer es nicht kann oder dem nicht gewachsen ist sollte dieses Spielfeld möglichst zügig verlassen.

@mrBrown :
Du bist der Ansicht, dass Java nicht der beste Weg ist.
Wie würdest du es angehen? Welche Sprache würdest du nutzen?
Ich habe schon VBA gehört, aber da sträubt sich in mir echt alles....

@Blender3D :
Genau so sehe ich es auch.
Es gibt Themen, da nehme ich gerne Java, wo es für einen fachfremden Studenten echt brutal ist, sich alleine rein zu arbeiten. Für jemanden, der IT studiert, sehe ich es anders.

@pfz4 :
Danke für deine Ideen.
Hast du da vielleicht spontan Links / Bauanleitungen für mich?
Hardware ist ehrlicherweise nicht meine Ecke....

@DerWissende :
Neee, es weigern sich nicht 90%. Und selbst wenn: da müssen sie durch und das kläre ich immer in der ersten Vorlesung. Da bleiben keine Fragen offen :)
Daher wird der Plan und Inhalt schon vermittelt, es geht hier rein um das Format und wie. Nicht um das was.
Das ist in Zeiten von Bologna akkredtiert, da gibt es auch wenig Spielraum wenn man es ordentlich macht.
Und das tue ich mit voller Leidenschaft.

@White_Fox :
Abstrahierung lehren und dadurch besseren Transfer ermöglichen? Ja und nein :).
Ja, weil wer es abstrakt versteht kann es im Regelfall auch wirklich übertragen und auch anwenden.
Nein, weil du auf dem Weg dorthin viele verlierst und aus meiner Sicht viel Zeit brauchst und es deutlich schmerzhafter wird. Ich bin zum Beispiel von Natur aus jemand, der es ausprobiert. Als wir im Studium Java hatten waren andere im Bubblesort Algorithmus und ich habe mich Abends und am WE hingesetzt und die GUI darüber bereits entwickelt. Weil ich Lust hatte. GUI Design abstrakt? Na danke....
Plus die Frage der Generation: du stehst vor der Generation Facebook / Whatsapp / Instagram....
Das ist eine andere Art der Aufnahme und der medialen Welt. Ich will damit nichts entschuldigen.
Nur muss man sich dessen einfach mal bewusst sein und feststellen, dass man nun entweder frustriert in der Ecke stehen und jammern kann, dass früher alles besser war. Oder man packt halt an und versucht einen Weg zu der Zielgruppe zu finden. Für mich macht das Pädagogik aus. Das "Wie" immer neu zu definieren.
Ich habe einige Jahre Erwachsene erfolgreich mit super Bewertung unterrichtet und nahm an, Studenten sind junge Erwachsene, die kommen mit etwas weniger Druck da sie gerade erst umstellen schon klar. Nein, ist nicht so. Heutige Studierende sind ganz anders vom Lernverhalten. Nicht besser oder schlechter, einfach anders.
Und da gilt es aus meiner Sicht eine Pädagogik zu finden um auch in der Generation Fachkräfte auszubilden und, wie zuvor, einige auf dem Weg abbiegen zu lassen.

@mihe7 :
Es geht um Logistik und meine Mindstorms habe ich durch :).
Nun muss ich nur checken ob die Hochschul-Mindstorms Java können. Denn einige müssen gepatcht werden von der Firmware, das geht natürlich nicht.... Ich hoffe und schreibe, wenn es wen interessiert, gerne meine Erfahrungen auf.
Die Idee mit Vorgaben für Apps und dergleichen gab es schon von einigen, also ein Framework bereitzustellen, was die Studierenden "nur" erweitern. Das Thema ist nur, wenn die irgendwo im Framework irgendwas löschen (das schaffen immer einige) finden die den Fehler nie wieder und das könnte für Frust sorgen. Daher habe ich davon bisher abgesehen. Auch sehe ich die "Wirksamkeit" nur bedingt, wenn lediglich die Logik geschrieben wird und schon alles da ist. Der Studierende möchte schon gerne wirklich großes sehen, also richtige Veränderung. So meine momentane Erfahrung. Wenn der Kick kommt bauen die dir die kuriosesten Dinge (sogar GUIs) freudestrahlend.
Und da möchte ich mit "Edutainment" hin.

@White_Fox :
Auch dir danke für deine kritischen Zeilen.
Wie gesagt, der Stoff bleibt inhaltlich gleich. Mir geht es nur um die Art der Vermittlung, die ich hirngerecht machen möchte. Mir geht es darum, den Studierenden den Weg und die Motivation zu ermöglichen, keinesfalls sie inhaltlich zu verändern. Da bin ich bei dir, sieben muss sein. Und ich verspreche dir, auch mit Motivation wird das Sieb nach wie vor funktionieren :). Ich erinnere mich heute noch inhaltlich (!) und gefühlt fast wortwörtlich an Vorlesungen, wo der Professor Leute begeistert hat (zumindest mich). Und ich erinnere mich an Vorlesungen, wo der Professor abgelesen hat und mir nahezu alle Inhalte nur noch grau sind. Ich möchte nachhaltiges und wertvolles Lernen ermöglichen, das ist mein Idealbild einer guten Lehrkraft.

@mrBrown :
Danke, du verstehst mich :).
Mir geht es um die Vermittlung an sich und die soll ergreifen und mitnehmen.
Ich sehe zu viele Lehrkräfte, die eher Leerkräfte sind und wirklich nur vorlesen.
Wo ist dann der Mehrwert? Wo haben wir dann denkende Absolventen und was ist der Vorteil zu Udemy und ähnlichen Plattformen? Wenn wir von Präsenzlehre sprechen sollten wir auch eben jene Vorteile heben und nutzen.


@all:
Vielen Dank bis hierher für viele Impulse, kritische Anmerkungen und Gedanken.
Ich bin bei euch, wir sollten das "WAS" nicht verändern, es geht auch rein um das "WIE".
Einfach, um Studierenden neben Eclipse noch einen Zugang zu ermöglichen. Einige holt Eclipse ab, andere vielleicht ein Projekt. Das Projekt selbst ist auch erst für die letzten Termine geplant, sprich zuvor wurde fleißig wirklich gelernt und geübt. Und dann kommt im Projekt der Transfer, eben mit spannendem Bezug :).
Ich persönlich sehe dort große Chancen auf mehr Beteiligung, etwas mehr Einsatz und Begeisterung.


Gruß



Maik
 
Es geht um Logistik
Gerade in der Logistik entstehen doch Probleme, die man durch EDV-Einsatz optimal zu lösen versucht. Sei es strategische Optimierung oder im operativen Bereich. Da findet sich doch immer was.

Brainstorming: Taktplanung (Modelleisenbahn), Lagerlogistik, Vehicle Scheduling/Routing, Single-/Multidepot. Pickup- & Delivery, usw.

Für den Hardwareeinsatz fände ich ein (Modell eines) Hochregallagers nicht schlecht. Das wäre relativ einfach anzusteuern, könnte mit Endschaltern ausgerüstet werden (Alarm, wenn man "gegen die Wand" fährt) und wäre später um Optimierungen erweiterbar. Dürfte man mit Lego zusammenbauen können.
 
Das Festhalten an deinen Idealen ist bewundernswert. :)

Ich probiere auch viel aus. Natürlich macht GUI nur abstrakt wahrlich keinen Spaß. Und was das freiwillig ransetzen angeht...so hab ich auch programmieren gelernt. Und zumindest vom Alter her gehöre ich auch zur Facebookgeneration.

Was mir gerade einfällt: Frag deine Studenten doch mal welches Problem sie gerne lösen würden.

Ich programmiere gerne und finde es interessant, ich würde mich trotzdem persönlich aber nicht als Programmierer bezeichnen, jedenfalls nicht als "Vollblutprogrammierer". Das liegt zum einen daran, daß ich eigentlich lieber Hardware baue und nur programmieren mir einfach zu öde wäre auf Dauer.
Allerdings bin ich ein stockfauler Hund, und ich bin von dem Gedanken begeistert, einer Maschine beizubringen meine Arbeit zu erledigen.
Vielleicht kriegst du bei deine Studenten damit etwas hinter dem Ofen hervorgelockt?
 
Du bist der Ansicht, dass Java nicht der beste Weg ist.
Wie würdest du es angehen? Welche Sprache würdest du nutzen?
Ich habe schon VBA gehört, aber da sträubt sich in mir echt alles....
Genau das gleich Thema hatten wir glaub ich schon mal ;)

Am ehesten vermutlich Python. Im Verglich zu Java fällt da der ganze Overhead weg, der grad für Einsteiger ne große eine Hürde darstellt, kompilieren und die Klassen-Syntax zb. (Je nach Kontext können auch andere interessant sein, zb Haskell.)


Danke, du verstehst mich :).
Ich bin in Teilen in einer ähnlichen Situation, daher kann ich deine Punkte gut verstehen ;)
 
Sind euch da Hardwarekomponenten bekannt, die mit Java programmierbar sind? Falls ja, welche?
Es gibt Mikrocontroller wie STM32, welche auch mit Java programmierbar sind.
https://www.st.com/en/development-tools/stm32-ides.html?querycriteria=productId=LN1200
Habt ihr damit Erfahrung?
Ja, ich bastel gerne mal mir verschiedenen Mikrocontrollern. Es gibt sehr viele gute Anleitungen und Foren, in denen man Baupläne und Hilfe findet. Der Vorteil sind geringe Kosten und schneller Erfolg. Mit Entwicklerbords muss auch nichts löten und hat ein funktionierendes Grundsystem.
 
Zuletzt bearbeitet:
viele Professoren nehmen "Vorlesung" sehr wörtlich, sie lesen vor. Immer die gleiche Folie
Daran kann ich nichts Falsches sehen. Es hat ja vielleicht sogar seinen Grund, dass es Vorlesung heisst. Wenn sie ihren Zweck erfüllt, macht es auch nichts, wenn es immer wieder dieselbe Folie ist. Es sind ja immer wieder andere Studenten - bis auf die Wiederholer, die sich daran kaum stören werden.

Für mich geht es in der Vorlesung darum, die Inhalte korrekt, stringent hergeleitet und frei von Interpretationsspielraum zu zeigen. Damit hat sie ihren Job schon erledigt.
Jetzt ist der Student am Zug. Der soll das doch noch gar nicht verstanden haben, sondern nur wissen, was er bis zur nächsten Vorlesung verstanden haben sollte.

Warum sind technische Spezifikationen denn so trocken? Hauptsächlich deshalb, weil auch sie frei von Interpretationsspielraum und korrekt sein müssen. Man kann so etwas didaktisch aubereiten. Dafür ist aber die Ungenauigkeit der Umgangssprache und die (meist stillschweigende) Akzeptanz gewisser Vereinfachungen erforderlich, die zwar für das gewählte Beispiel, aber nicht im Allgemeinen selbstverständlich sind. Die Erkenntnisse daraus sind dann streng genommen nicht mehr vollständig korrekt. Man kann das hier im Forum häufig beobachten, wenn ein Anfänger versucht, das gerade Gelernte noch einmal mit der Frage "Also ist es so, dass ...?" allgemein zusammen zu fassen. Allgemein stimmt das aber fast nie und die zwangsläufig folgenden Korrekturen verwirren ihn vollkommen, obwohl die Erklärung für seinen Kontext eigentlich gut war.

Ich finde, es ist eine große Hilfe und Orientierungsmöglichkeit für die Studenten, wenn die Vorlesung und das zugehörige Skript einfach nur die wörtlich auslegbare Lehre enthalten. Didaktik würde das verwässern. Vielleicht wird eine mentorielle Betreuung angeboten, wo man das anders handhaben kann, aber bitte nicht in der Vorlesung.
Einfach die Leute da abholen, wo sie stehen und sie da entwickeln.
Deshalb werden wir uns wohl nicht einig werden: Für mich sind Studenten, die man abholen muss, keine Studenten, sondern Schüler. Genauer gesagt: Schüler ohne Hochschulreife. Ich finde es falsch, sie abzuholen.
Entgegen zu dir bin ich gegen jegliche Belohnung anhand von Absolventenzahlen. Denn derzeit ist es ja so, dass in vielen Bundesländern Zuschüsse / Etats anhand der aktuellen Studierenden gewährt werden. Das sorgt für genau deine Befürchtung, denn da sinkt die Lehre zugunsten des Etats damit mehr bleiben. Dadurch wird das Studium mittelfristig entwertet. Hohe Durchfallquoten zu belohnen hingegen ist genau so sinnfrei, denn wozu? Ich kann dir problemlos für 100 % Durchfallquote sorgen mit passenden Aufgaben. Und dann? Es muss doch sinnvoll bleiben und werthaltig sein.
Ich finde es auch ganz falsch, das überhaupt zu tun (deswegen hatte ich meiner Aussage noch ein "wenn überhaupt" voran gestellt). An 100% Durchfallquote glaube ich zwar nicht, denn wir haben ja auch jetzt keine 0% Durchfallquote. Für mich wäre aber auch die "harte" Variante schlecht, nur eben gegenüber der "weichen" Variante das geringere Übel.
 
Man kann das hier im Forum häufig beobachten, wenn ein Anfänger versucht, das gerade Gelernte noch einmal mit der Frage "Also ist es so, dass ...?" allgemein zusammen zu fassen. Allgemein stimmt das aber fast nie und die zwangsläufig folgenden Korrekturen verwirren ihn vollkommen, obwohl die Erklärung für seinen Kontext eigentlich gut war
Also dann mit Fingerspitzengefühl schreiben? :rolleyes: bzw denselben Sprachgebrauch verwenden?
 
Also dann mit Fingerspitzengefühl schreiben? :rolleyes: bzw denselben Sprachgebrauch verwenden?
Ich glaube, im Forum sollte man als Anfänger so eine zusammenfassende Korrektheitsfrage lieber gar nicht nicht erst stellen. Die Umgangssprache erlaubt das kaum und für den Profi ist es schwierig, die Mängel einfach unkommentiert stehen zu lassen. Das erhoffte beruhigende "Ja, so ist es." bekommt man also sowieso nicht.:D
 
Ich habe was anderes damit gemeint und zwar ob man den restringierten (hier: unformalen) oder elaborierten Sprachgebrauch (hier: "richtigen") bei Antworten benutzen sollte, der Wiki Artikel lässts offen....
und damit gute Nacht. :) (andere Fragen schon beantwortet)
 
Hey zusammen.
Erneut vielen Dank für die Antworten.

@mihe7 :
In den folgenden Semestern werden Themen wie Hochregallager oder Eisenbahn mit Mindstorms (ohne Programmiersprache, sondern mit zusammenklicken) umgesetzt.
Alles andere muss ich halt echt mal schauen, ich bin halt recht fachfremd. Kommt aber :)

@White_Fox :
Die Frage habe ich mal gestellt. Antworten in willkürlicher Reihenfolge.
- eine App bauen
- ein Spiel programmieren
- sowas wie Facebook
- ...
Studenten unterer Semester neigen scheinbar teils zu Größenwahn und Träumen, sind dann jedoch nicht bereit die entsprechende Kraft da rein zu stecken. Denn "mal eben" baut man keine App oder ähnliches :)
Die Grundidee der Automatisierung treibt uns alle an und fasziniert.
Leider viele Studierende nicht, denn ihre Probleme sind nicht automatisierbar und wenn müssten sie ein Problem benennen und definieren können. Geht leider auch nicht :)

@mrBrown :
Ich habe eine seichte Erinnerung....
Python war der Erinnerungsstein. Das muss ich mir echt mal anschauen, vielen Dank.
Da muss ich jedoch schauen, was damit an Projekten geht :)

@Oneixee5 :
Danke für den Link.
Es sieht spannend aus, nur mein Verständnis davon ist nahe null.
Und ich habe leider gerade nicht die Zeitreserven, mich damit intensiv zu befassen.
Auch wenn es mich in den Fingern seit Jahren juckt.... :)

@Meniskusschaden :
Naja, wenn ich die Studierenden nur zum lernen "zwinge" klappt das sicher, ist aber eher Bulimielernen.
Mir geht es um Nachhaltigkeit. Wenn ich nur "vorlese" können die Studierenden genau so gut Bücher lesen.
Nur mal im Selbstversuch: wann hast du am ehesten gelernt? Durch spannende Erklärungen und abholen oder durch trockene Bücher? Wohlgemerkt bei Themen, die eben nicht dein Traum sind.
Das Zusammenfassen mit eigenen Worten finde ich sehr gut, denn da beschäftigen sich die Studierenden erst richtig damit. Und das zeigt, das es vorwärts geht. Zumindest für mich :).


Gruß
 
Naja, wenn ich die Studierenden nur zum lernen "zwinge" klappt das sicher, ist aber eher Bulimielernen
Es kommt auf das "motivieren" an,

Mir geht es um Nachhaltigkeit. Wenn ich nur "vorlese" können die Studierenden genau so gut Bücher lesen
ne,

Das Zusammenfassen mit eigenen Worten finde ich sehr gut, denn da beschäftigen sich die Studierenden erst richtig damit
das nennt sich glaube ich "mitschreiben",

Und das zeigt, das es vorwärts geht. Zumindest für mich
congrats, aber jeder lernt anders...
 
Hey @horstiii2 ,
mitschreiben ist heute noch üblich, mittlerweile werden aber nahezu alle PowerPoints hochgeladen.
Und aus meiner Erfahrung hat sich Hochschule leider geändert, Studierende legen nahezu immer Widerspruch ein wenn sie unzufrieden sind und dann muss nachgewiesen werden, dass der Stoff vermittelt wurde.
Das geht am ehesten wenn die PowerPoint nachgewiesen ist :).


Gruß
 
In den folgenden Semestern werden Themen wie Hochregallager oder Eisenbahn mit Mindstorms (ohne Programmiersprache, sondern mit zusammenklicken) umgesetzt
Wäre das dann nicht die perfekte Vorbereitung? Jetzt "low-level"-Ansteuerung per Java, die später dann durch Klicki ersetzt wird, weil man sich dann auf andere Probleme (Optimierung) konzentriert. Nur für einen Wettbewerb fällt mir da nichts großartiges ein :(
 
Nur mal im Selbstversuch: wann hast du am ehesten gelernt? Durch spannende Erklärungen und abholen oder durch trockene Bücher? Wohlgemerkt bei Themen, die eben nicht dein Traum sind.
Echtes Verständnis eigentlich nur beim eigenständigen Durcharbeiten von schwierigem Stoff. Man muss auf Probleme stoßen, um Zusammenhänge wirklich zu begreifen. Spannende Erklärungen haben zwar gerne zunächst ein gutes Gefühl vermittelt, sich im Nachhinein aber meist als Trugschluss erwiesen, weil es eben doch nur das Gefühl war, etwas zu lernen.
Es ist eben ein Unterschied, ob man wirklich Physik studiert oder nur alle Folgen von Harald Leschs alpha centauri ansieht. Klar, dazu kann man viele Leute motivieren und es macht auch Spaß. Aber was bringt's?
Kommt also darauf an, was du mit "am ehesten" meinst. Es kann gut sein, dass ich häufiger den bequemen als den unbequemen Weg gewählt habe. Aber auf dem unbequemen Weg habe ich erheblich mehr gelernt - besser gesagt verstanden.
Wir investieren doch nicht so viel Geld in unsere Studenten, um sie später die einfachen Probleme lösen zu lassen, sondern die schwierigen.
 
mitschreiben ist heute noch üblich, mittlerweile werden aber nahezu alle PowerPoints hochgeladen.
Und aus meiner Erfahrung hat sich Hochschule leider geändert, Studierende legen nahezu immer Widerspruch ein wenn sie unzufrieden sind und dann muss nachgewiesen werden, dass der Stoff vermittelt wurde.
Das geht am ehesten wenn die PowerPoint nachgewiesen ist :)
Ich stimme Dir da nicht ganz zu, wenn Du Dich (neu)orientieren möchtest, werfe mal einen Blick hierein, eine wie ich finde weltbeste Vorlesung auch wenn schon 10 Jahre her:
 
Passende Stellenanzeigen aus deiner Region:

Neue Themen

Oben