Danisch...

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Das sind für mich die Problem, nicht ob hier Menschen leben, die eine andere Religion und Kultur haben.
Das sehe ich auch so und in denke, das ist auch der Grund, warum die AfD so viele Wählerstimmen eingesackt hat. Leider finden in der öffentlichen Diskussion nur die AfD und nicht die tatsächlichen Probleme statt. Die Auseinandersetzung mit den Ursachen wäre aber die Aufgabe der Politiker, auch wenn es bedeutet, Politikversagen eingestehen zu müssen. Die Leute haben sich wählen lassen, um das Land zu gestalten, dann sollen sie das doch bitte auch machen und nicht Symptombehandlung an falscher Stelle betreiben oder mit anderen Themen die Probleme unter den Teppich kehren.
 
Solange sie sich hier benehmen, habe ich kein Problem damit
Was ist, wenn nicht? Einer meiner Kritikpunkte an der Migrationspolitik dieses Landes hier. Die Vergangenheit hat doch gezeigt, dass man Dem kaum bis nichts entgegen setzten kann.

Zudem, wer bestimmt, was ein gutes Benehmen ist und was nicht? Zum Beispiel gibt es da eine ulkige Eigenheit, welche viele Russen und Türken aufweisen, beide Völker lieben Sonnenblumenkerne. Da, wo ich her komme, werden diese in großen Säcken auf dem Markt verkauft und man bekommt Mengen von Glas und Sack gekauft. Es wird von vielen sehr gerne gegessen, was leider dazu führt, dass alles mit den Schallen vollgerotzt wird. Jeder Flur und jeder Raum. Auch hier in Raum Heilbronn ist es mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Was nun, gut oder schlecht? Es eben ein gutes/normales Benehmen. Ebenso wie die Lautstärke im öffentlichen Raum, man stellt fest, dass eine Bitte Diese zu senken hier fatale Konsequenzen haben kann, wenn man diese an bestimmte Kulturkreise stellt. Nicht zuletzt, man spricht im öffentlichen Raum die Amtssprache des Landes oder sagen wir es so, mir wurde es noch so gelehrt, weil es eben höflich und zuvorkommen ist, im öffentlichen Raum die Amtssprache des Landes zu sprechen. Dies scheint wohl überdauert zu sein. Ebenso wie das Tragen eines Messers, in meiner alten Heimat Gang und Gäbe.

Ein respektvoller Umgang miteinander wäre wünschenswert.
Wünschenswert wäre es. Dies setzt jedoch den Willen voraus, sich in der Mitte zu treffen, nicht? Für Alle, Türken und Kurden, Araber und Juden, Christen und Moslems, Linke und Rechte, zumal ich die letzte Kombination (oder zwei) für gleich Dumm und Bekloppt halte, die selbe Scheiße! Und wenn ich mich hier umschaue, dann wird es nichts mit der Mitte, denn jeder ist auf sich bedacht. Und auch diese Diskussion hier führte in Kürze zu Verfeindungen, dazu dass einige sich den Anderen in ihrem Denken überlegen führen und dieses auf Tod und Verderben mit aller Gewalt in die Köpfe der Andersdenkenden einhämmern wollen. Remake of 1933, now colored!

soll mit der ganzen Härte unseres Rechtsstaates begegnet werden
Gleich zwei Mal: Härte, Rechtsstaat. :D ich kann nicht mehr! Oder sagen wir für wenn? Welche Kaste?

warum die AfD so viele Wählerstimmen eingesackt hat
Die AfD selbst ist dem Politikversagen zu Verdanken! Der Aufstieg der AfD ist den Entwicklungen der letzten Fünf Jahre zu verdanken und das diese in den meisten Bundesländer im Landtag sitzt, wundert mich nicht und ich bin der Meinung, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Ebenso bin ich der Meinung, dass es eine friedliche Lösung auf Dauer nicht mehr geben kann, es sind zu viele verschiedene Kräfte, welche in verschiedene Richtungen ziehen. Ob es zu einem Bürgerkrieg, wie man den aus der Vergangenheit kennt, kommt, bezweifele ich, jedoch wird wird die Gesellschaft weiter verrohen und ähnliches zu Tage fördern, wie ich es schon Mal nach dem Zusammenbruch der UdSSR miterlebt habe.
 
Guten Morgen erstmal,

Zudem, wer bestimmt, was ein gutes Benehmen ist und was nicht?
Ich dachte jetzt eher an so Sachen aus dem Strafgesetzbuch.

Auch hier in Raum Heilbronn ist es mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Was nun, gut oder schlecht?
Hier in München gibt es das nicht, liegt wahrscheinlich daran, dass hier die Behörden stärker durchgreifen. Auch in Heilbronn wird es eine Ordnungswidrigkeit sein. Aber für mich ist das noch kein Grund generell am politischen System zu zweifeln. Die Mittel sind da, die Umsetztung ist halt scheiße.

Zur deutschen Kultur gehört es leider dazu, dass man mit seinem SUV Rad- und Gehwege zuparkt... Oder ist dies doch nur ein Teil?

hier fatale Konsequenzen haben kann, wenn man diese an bestimmte Kulturkreise stellt.
Es gibt Arschlöcher überall, kannst du dich noch an den Fall Dominik Brunner erinner? Hier in München in der S-Bahn totgeprügelt, war ein Deutscher. Was ich damit sagen will, ja wir haben hier Probleme, und ja diese müssen angegangen werden! Aber das Pauschalisieren finde ich persönlich scheiße. Es gibt auch nette Menschen aus den anderen Kulturkreisen, die hier ihrem Job nachgehen, Steuern zahlen und versuchen sich zu integrieren. Sollen diese benachteiligt werden, nur weil sie wo anders her kommen?

Dies setzt jedoch den Willen voraus, sich in der Mitte zu treffen, nicht? Für Alle,
Nein, nicht für alle, du wirst niemals alle unter einen Hut bekommen, Iditionen wird es immer geben. Ein Anfang wäre schon damit gemacht, wenn Menschen wie du und ich, offen mit einander reden und sich zuhören. Ich denke wir sind nicht so weit auseinander wie du glaubst. Wichtig ist für mich, dass wir uns darauf einigen können, das so Dinge gelten, wie Gewaltenteilung, rechtsstaatliche Prinzipien, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit, Freiheit auf Entfaltung der Persönlichkeit, Asyl für politisch Verfolgte und Kriedsflüchtlinge.... Halt das was so im Grundgesetzt steht, also von der Theorie, nicht von der Umsetzung.

Ich bin auch der Meinung, dass da Verbesserungspotential ist, die Frage ist sollte sein WIE. Sachen wie in Polen, die versuchen die Gewaltenteilung aufzuheben oder in Ungarn, die die Pressefreiheit einschränken sind für mich ein NoGo.
 
Also das mit den Anfeindungen sehen ich für meine Person nicht! Wir können unterschiedliche politische Meinungen haben, ich kann eine andere Meinung nicht verstehen, kann über Dinge wie kategorischen Imperativ eine Meinung für Menschenverachtend halten, ......
==> ich kenne euch nicht, aus einer kurzen Darstellung einer politischen Meinung ist selten ein genereller Wesenszug zu erfassen zumal es leicht zu Missverständnissen kommen kann (Das Heil mrBrown habe ich wohl anders gewichtet als es gemeint war um ein Beispiel zu bringen)

Somit ziehe ich für mich da keine solchen Schlüsse. Aber das Risiko gibt es generell. Aus verbale; Auseinandersetzungen kann mehr folgen.... ich werde von einer Person hier ja auch regelmäßig angegangen :)

Aber bleiben wir doch einfach auf dem Boden. Wir sind hier, weil wir uns mit Java auseinander setzen wollen. Wollen etwas lernen und/oder anderen helfen. Darauf sollte sich jeder konzentrieren, und dann so Threads wie den hier als das Ansehen, was sie sind: eine einfache Plauderei.
 
Ich dachte jetzt eher an so Sachen aus dem Strafgesetzbuch.
Gott sei Dank ist die Kultur nicht im Gesetzbuch verankert. Auf der anderen Seite ist das problematisch.

Beispiel: es ist eine Frage des Anstands, den anderen anzusehen, wenn man miteinander redet. Man schaut sich ins Gesicht und man erhält Informationen z. B. über die Mimik. Wenn Leute sich nun vermummen, ist das zwar ihr gutes Recht aber asozial. Das gilt für den Motorradfahrer, der mit aufgesetztem Helm und womöglich noch runtergeklapptem schwarzen Visier die Tankstelle (oder sonst einen Laden betritt) genauso wie für jemanden, der einen Gesichtsschleier trägt.

Anderes Beispiel: gewisse Bevölkerungsgruppen haben scheinbar das Gefühl, allein auf der Welt zu sein. Das gilt für Lautstärke (muss man ständig so schreien?) aber auch für Dinge wie Verhalten am Weiher: da werden mit Tischen, Stühlen, Grills, Decken etc. alles schön weiträumig verteilt zig Quadratmeter Fläche beansprucht.

Die AfD selbst ist dem Politikversagen zu Verdanken!
Naja, eine Partei zu Gründen muss ja einen Grund haben :) Das ist aber nicht die Frage: es darf in Zukunft nicht darum gehen, was sich die AfD (oder sonst eine Partei/Politiker) wieder geleistet hat, sondern es müssen die Probleme angegangen werden. Wir wählen doch die Volksvertreter nicht dafür, dass sie sich wie im Kindergarten aufführen ("Mami, Mami, die/der Böse hat mir meine Idee weggenommen") und ihre Zeit mit gegenseitigen Schuldzuweisungen oder völlig irrelevanten Fragestellungen totschlagen.

Es gibt ganz offensichtlich gesellschaftliche Probleme. Da (und meiner Meinung nicht nur da) darf das Parteibuch keine Rolle spielen: Problem erkennen, Problem benennen, Ursachen analysieren, Gegensteuern. Und nicht dieser Firlefanz, der da in Berlin aufgeführt wird, um sich selbst zu profilieren.
 
Offensichtlich war es ja eine mehr als zutreffende Beschreibung deines Feindbilds...
Ich sag es mal so: Mancher schreit nach Belieben Kapitalismus, Faschismus, Rassismus oder Sexismus, seltener Chauvinismus, obwohl er einfach nur "nicht links" meint. Mit sehr unscharfer Trennung zwischen den Begrifflichkeiten. Zu denen scheinst du mir nach deinen Beiträgen zu gehören.


Ich würde mich jetzt nicht als Antikapitalist definieren, aber ich stehe dem reinen Kapitalismus abgeneigt gegenüber. Ich finde es schlecht, dass auf der einen Seite Vorstände ein rießiges Gehalt bekommen und auf der anderen Seite dann wieder um jeden Cent beim Mindestlohn gefeilscht wird und kreative Möglichkeiten gesucht werden, diesen zu umgehen. [..]
Ich rede dem reinen Kapitalismus hier ja auch nicht das Wort, ganz im Gegenteil. Wer sollte soetwas gutfinden?
Im Gegensatz dazu sind die, welche sich als Antikapitalisten, Antifaschisten, ... bezeichnen meiner Erfahrung meistens Menschen, die es nichteinmal schaffen, ihren eigenen Lebensunterhalt zu erarbeiten. Auch in Sachen Bildung kommen die oft nicht weit. (Siehe nicht nur die Gestalten im schwarzen Block, sondern auch z.B. die Nachwuchsorganisationen der roten Parteien und der Grünen, als besonders prominentes Exemplar sei Kühnert erwähnt. Oder allerhand Bullshit-Jobs in der Politik.)

Ich bin jedenfalls zu derÜberzeugung gelangt: Um dem Sozialismus das Wort zu reden (was in den genannten Kreisen ja eindeutig der Fall ist) muß man die Augen schon richtig fest zudrücken. Oder besonders ideologisch sein. Beides passt für mich jedenfalls nicht zu einem Menschen, der etwas Bildung und Lebenserfahrung (worunter ich z.B. schon das erfolgreiche Absolvieren einer Ausbildung zählen würde) hat. Viele geisteswissenschaftliche Studiengänge betrachte ich allerdings auch weniger als Bildung, sondern eher als politisches Sieb. Einerseits aufgrund dessen, was solche Absolventen in seriösen Medien äußern, andererseits habe ich Vorlesungen aus besagten Fachrichtungen beigewohnt.

Linkes Gedankengut besteht eigentlich nur darin, einerseits Bestehendes irgendwie kaputt zu machen (im akademischen Umfeld wird vom Dekonstruieren gesprochen), andererseits irgendwen anderes für seinen täglichen Bedarf aufkommen zu lassen. Und dabei auf keinen Fall vorrausschauend zu planen oder die zukünftigen Folgen seiner Forderungen abzuschätzen.
Anders ist m.E. z.B. die Idee des sog. "Bedingungslosem Grundeinkommen" nicht zu begreifen. Oder die derzeitige Migrationspolitik, sowie zahlreiche EU-Regelungen die entweder schon bestehen (z.B. Anspruch auf hiesige Sozialleistungen nach drei Monaten erfolgloser Selbständigkeit in Tagelöhnerarbeit, Kindergeldregelung) oder gefordert werden (z.B. Schuldenunion).
Oder, was mir da noch einfällt: Der Migrationspakt, Ende letzten Jahres. Gab es dazu eigentlich irgendetwas Seriöses bei den seriösen Medien zu lesen?

Das sind für mich die Problem, nicht ob hier Menschen leben, die eine andere Religion und Kultur haben. Solange sie sich hier benehmen, habe ich kein Problem damit und denen die sich nicht integrieren und straffällig werden, soll mit der ganzen Härte unseres Rechtsstaates begegnet werden.
Eben - genau so sehe ich das auch. Ich sehe aber auch, daß die aktuelle Mehrheitspolitik dieser Haltung schon lange nicht mehr folgt, bzw. aktiv sabotiert.

Und nur weil ich nicht deiner Meinung bin, bin ich nicht "dumm wie 10m Feldweg"
Tut mir leid wenn du dich dabei angegriffen gefühlt hast, das war nicht meine Absicht.
 
Es gibt auch nette Menschen aus den anderen Kulturkreisen, die hier ihrem Job nachgehen, Steuern zahlen und versuchen sich zu integrieren. Sollen diese benachteiligt werden, nur weil sie wo anders her kommen?
Ich persönlich setze in Diskussionen eigentlich vorraus, daß der andere weiß das derartige Radikalität tatsächlich sehr selten ist. Wer so eine Denkweise unterstellt, weil er sich jemand gegenüber Migration kritisch äußert oder die aktuelle Politik strikt ablehnt, stellt sich absichtlich dumm oder sucht nach Punkten, wo er zum Diskreditieren ansetzen kann. Jedenfalls sehe ich keinen Grund, etwas anderes anzunehmen wenn ich davon ausgehe, es mit einem halbwegs gebildeten Menschen zu tun zu haben, und beides halte ich in einer sachlichen Diskussion für schlicht unwürdig.
 
Naja, eine Partei zu Gründen muss ja einen Grund haben :) Das ist aber nicht die Frage: es darf in Zukunft nicht darum gehen, was sich die AfD (oder sonst eine Partei/Politiker) wieder geleistet hat, sondern es müssen die Probleme angegangen werden. Wir wählen doch die Volksvertreter nicht dafür, dass sie sich wie im Kindergarten aufführen ("Mami, Mami, die/der Böse hat mir meine Idee weggenommen") und ihre Zeit mit gegenseitigen Schuldzuweisungen oder völlig irrelevanten Fragestellungen totschlagen.
Nun, ich kenne ein paar Leute die für die AfD im Landtag in Brandenburg sitzen. Da läuft es dann so ab: Die AfD reicht einen Antrag/Vorschlag/... ein, eine Debatte darüber wird von allen anderen Parteien einstimmig abgelehnt und das Thema ist durch. Eine Woche später kommt die CDU mit dem inhaltlich identischen Antrag/Vorschlag/..., nicht selten auch im Wortlaut identisch, und dann wird darüber gestritten.

Soviel zum Thema moderne Politik.

Edit:
Man verzeihe mir die drei Posts hintereinander, wie schon gesagt: Ich bin kein Freund vieler Worte, aber manche Themen kann man einfach schlecht kurz darstellen ohne (absichtlich?) mißverstanden zu werden.
 
Linkes Gedankengut besteht eigentlich nur darin, einerseits Bestehendes irgendwie kaputt zu machen (im akademischen Umfeld wird vom Dekonstruieren gesprochen), andererseits irgendwen anderes für seinen täglichen Bedarf aufkommen zu lassen.
Ahh ja. Da scheint sich jemand sehr damit beschäftigt zu haben. Ich denke, wer so pauschal alles was evtl. eine Linke Idee ist, abwertet, der macht sich schlicht lächerlich, wenn es um die Behandlung der AfD geht - die ganz klar von einem Rechten Flügel gesteuert wird!

Sorry, aber mit den Aussagen so dicht beieinander musste ich doch sehr lachen....

Und wer so pauschal über linke Aussagen redet, der "stellt sich absichtlich dumm oder sucht nach Punkten, wo er zum Diskreditieren ansetzen kann. Jedenfalls sehe ich keinen Grund, etwas anderes anzunehmen wenn ich davon ausgehe, es mit einem halbwegs gebildeten Menschen zu tun zu haben, und beides halte ich in einer sachlichen Diskussion für schlicht unwürdig."

Sorry, aber das musste jetzt einfach einmal sein....
 
Beispiel: es ist eine Frage des Anstands, den anderen anzusehen, wenn man miteinander redet. Man schaut sich ins Gesicht und man erhält Informationen z. B. über die Mimik. Wenn Leute sich nun vermummen, ist das zwar ihr gutes Recht aber asozial. Das gilt für den Motorradfahrer, der mit aufgesetztem Helm und womöglich noch runtergeklapptem schwarzen Visier die Tankstelle (oder sonst einen Laden betritt) genauso wie für jemanden, der einen Gesichtsschleier trägt.
Guter Punkt, was wäre denn wenn ich der Meinung bin, dass dies gar nicht von den Linken verhindert wird? Der Linke könnte ja sagen, find ich gut, dass eine Frau sich nicht verschleiern muss, weil es ein Symbol der Unterdrückung ist. Oder halt dagegen sein, weil sie die Religionsfreiheit für ein so hohes Gut halten.
Die Antwort könnte auch viel einfacher sein, wenn man sich fragt "cui bono"? Also wem nützt es? Dann wäre die wahrscheinlichste Antwort, dass die reichen Araber nicht mehr kommen und hier in Edelboutiquen und privaten Krankenhäusern ihr Geld ausgeben. Vielleicht ist es einfach so, dass hier Links gegen Rechts ausgespielt wird, damit man weiter Geld verdient... Klingt etwas verschwörungstheoretisch, aber wäre doch eine plausible Möglichkeit?


Auch in Sachen Bildung kommen die oft nicht weit. (Siehe nicht nur die Gestalten im schwarzen Block, sondern auch z.B. die Nachwuchsorganisationen der roten Parteien und der Grünen, als besonders prominentes Exemplar sei Kühnert erwähnt. Oder allerhand Bullshit-Jobs in der Politik.)
Sorry, aber erstmal finde ich es nicht richtig, den schwarzen Block mit den Grünen und Roten in einen Topf zu werfen zum anderen zeigt, dass du mit keinem Wort die rechten Hooligans und solche Leute erwähnst, dass du doch schon recht weit nach rechts getrifftet bist. Wenn du so undifferenziert diskutierst, dann brauchst du dich nicht wundern, dass Leute dir unterstellen, dass du radikal sein könntest.

Linkes Gedankengut besteht eigentlich nur darin, einerseits Bestehendes irgendwie kaputt zu machen
Das seh ich nicht so. Die Welt hat sich nun mal weiter entwickelt. Früher gab es keinen Krieg in Syrien, Afganisthan und Irak. Früher sind nicht so viele Autos rumgefahren, ist nicht jeder in den Urlaub geflogen und hat man Manager für wichtige Meetings von A nach B geschickt. Früher ist es im Sommer nicht über 40 Grad geworden und gab jedes Jahr schwere Stürme. Früher gab es keine Zeitarbeitsfirmen. Früher gab es genug Leute die in die Rentenkasse eingezahlt haben und es gab nicht so viele Alte. Früher gab es kein Internet und Firmen die nur davon Leben, dass sie dich beobachten und deine Daten verkaufen. Früher gab es weniger Menschen auf dem Planeten. Früher gab es nicht so viel Automatisierung, und dadurch weniger Menschen, die einfache Tätigkeiten machen. Das alles und noch viel mehr sind die Probleme/Herrausforderungen unserer Zeit. Wir müssen Lösungen dafür finden. Ob es dir nun passt oder nicht, die Probleme sind da. Da geht es nicht um kaputtmachen von Bestehenden, sondern, sondern das Bestehende funktioniert halt schlicht und einfach nicht mehr so. Man kann jetzt versuchen Lösungen zu finden, oder man kann sagen, alles ist einfach nur das wird schon gut gehen. Aber ich glaube, wenn der Mensch schon immer so gedacht hätte, würden wir heute noch in Höhlen sitzten und zwei Steine auf einander hauen ... oder wären schon längst ausgerottet.
 
Ich sag es mal so: Mancher schreit nach Belieben Kapitalismus, Faschismus, Rassismus oder Sexismus, seltener Chauvinismus, obwohl er einfach nur "nicht links" meint. Mit sehr unscharfer Trennung zwischen den Begrifflichkeiten. Zu denen scheinst du mir nach deinen Beiträgen zu gehören.
Nö, das lässt sich durchaus scharf trennen. Rechte Ideologien vereinen aber üblicherweise mindestens die letzten vier in sich.

z.B. die Nachwuchsorganisationen der roten Parteien und der Grünen
Da ist die AfD mit „ich war Bergmann, ich muss nichts wissen“ und deutlich höherer Kriminalitätsrate natürlich besser...

Linkes Gedankengut besteht eigentlich nur darin, einerseits Bestehendes irgendwie kaputt zu machen (im akademischen Umfeld wird vom Dekonstruieren gesprochen), andererseits irgendwen anderes für seinen täglichen Bedarf aufkommen zu lassen.
Du solltest dich wirklich mal ansatzweise mit Politik beschäftigen...

Oder, was mir da noch einfällt: Der Migrationspakt, Ende letzten Jahres. Gab es dazu eigentlich irgendetwas Seriöses bei den seriösen Medien zu lesen?
Ja.
Unseriös war das aus der rechten Ecke, vor allem von der AfD, die Beschäftigung damit verweigert und sich dann darüber beschwer, dass sie sich damit nicht beschäftigt haben...
 
Nun, ich kenne ein paar Leute die für die AfD im Landtag in Brandenburg sitzen. Da läuft es dann so ab: Die AfD reicht einen Antrag/Vorschlag/... ein, eine Debatte darüber wird von allen anderen Parteien einstimmig abgelehnt und das Thema ist durch. Eine Woche später kommt die CDU mit dem inhaltlich identischen Antrag/Vorschlag/..., nicht selten auch im Wortlaut identisch, und dann wird darüber gestritten.
Mit Rechten reden klappt erfahrungsgemäß halt nur in Nürnberg ;)
 
Eine Woche später kommt die CDU mit dem inhaltlich identischen Antrag/Vorschlag/..., nicht selten auch im Wortlaut identisch, und dann wird darüber gestritten.
Das mag sein, ist aber kein spezifisches Problem der AfD. Du brauchst nur mal den Grünen zuzuhören, wie oft die betonen, dass ihre Ideen von der CDU geklaut wurden.

Es ist mir völlig egal, von welcher Partei/Person ein Vorschlag gemacht wird, man darf von der Politik erwarten, dass über relevante Inhalte diskutiert wird.

Soviel zum Thema moderne Politik.
Das geht noch viel besser (leider finde ich das Video dazu nicht mehr, ist schon länger her). Nach erfolgter Debatte vor leerem Haus und kurz vor der Abstimmung stellt man fest, dass seitens der Regierungsfraktion zu wenige Mitglieder der Sitzung beiwohnen, der Antrag der Opposition (ich meine, es war ein Antrag der Linken) droht ohne Probleme durchzugehen. Was tun? Ganz einfach: der Sitzungsleiter unterbricht mal eben die Sitzung. Danach füllen sich die Plätze der CDU/CSU wie durch Geisterhand. Antrag abgelehnt, Aufgabe erledigt.
 
Guter Punkt, was wäre denn wenn ich der Meinung bin, dass dies gar nicht von den Linken verhindert wird?
Ich habe nicht geschrieben, dass irgendwas von irgendwem verhindert wird :) Es ging nur darum, zu zeigen, dass das StGB nicht alles ist.

Der Linke könnte ja sagen, find ich gut, dass eine Frau sich nicht verschleiern muss, weil es ein Symbol der Unterdrückung ist. Oder halt dagegen sein, weil sie die Religionsfreiheit für ein so hohes Gut halten.
Das sind Fragen, die sich auf den Schutz und die Freiheiten einzelner Personen bzw. Personengruppen beziehen. Davon unabhängig ist die Frage nach der gesellschaftlichen Kompatibilität zu sehen. Wenn ich feststelle, dass die Burka in der Gesellschaft nicht akzeptiert wird, ich aber aufgrund meiner politischen Überzeugung (z. B. Religionsfreiheit) will, dass die Leute mit Burka rumrennen können, dann muss ich die Politik so gestalten, dass die Akzeptanz in der Gesellschaft steigt. Sich einfach auf das GG zu berufen, greift zu kurz.
 
Das interessiert mich .... mach mal ;)

Ist zwar unwichtig, aber ich denke, es könnte mich noch weiter erheitern....
Code:
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