Danisch...

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Naja, FAZ, Spiegel & ZEIT decken das seriöse politische Spektrum ziemlich ab und dürften mit die objektivsten sein, unter den Großen. Und mit "et al" sind vermutlich alle "ähnlichen" und ÖR gemeint, dann bleibt ja dann nicht mehr viel anderes übrig...
-Eurokrise seit 2008
-Krimkrise
-Alles was mit der Energiewende
-EU-Verfassung/Vertrag von Lissabon
-Pussy Riot
-Timoschenkow
-Flüchtlings"krise" seit 2015 inkl. deren Folgen (Sylvestervergewaltigungen 2016, Kriminalitätsrate, Bildungsstand, Gesundheitszustand)
-Migrationspakt aka Vertrag von Marakesch
-Klimapolitik
-US-Wahlkampf 2016
-Chemnitzer Hetzjagd(en!)
-Alles, was irgendwie angeblich mit Russland zu tun hat
-Alles, was irgendwie mit Trump zu tun hat
-Alles, was irgendwie mit der AfD zu tun hat
-Ausländerkriminalität
-Umdeutung des Demokratiebegriffs

Im Spoiler mal eine kleine Liste mit dem, was mir zur Medienberichterstattung in Deutschland spontan eingefallen ist. Ich weiß nicht was du unter seriös und objektiv verstehst, in den von mir genannten Medien und dem ÖR finde ich selten Objektives. Das meiste in der Liste im Spoiler, geschätzt 80-90% der Meldungen sind/waren derart einseitig verzerrt daß mindestens der "Tatbestand" der Desinformation erfüllt ist. Ich persönlich würde es auch mit aktiver Lüge gleichsetzen, da ich nicht glaube daß die Einseitigkeit auf einem Versehen beruht, sondern auf Absicht. Dafür finde ich umso mehr Nudging, Framing, aka Manipulation und Propaganda.
Ich weiß nicht ob es daran liegt, daß generell Journalisten eher links sind, oder die SPD sich als Großaktionär in fast jeden halbgroßen deutschen Zeitungsverlag eingekauft hat und dort jetzt den Ton angibt oder an etwas anderem. Ich weiß allerdings, daß ich als mündiger Bürger keine Mediennanny (vgl. "Haltungs-" oder "Wertejournalismus") brauche, und wie ich etwas zu bewerten habe. Was ich brauche, sind Informationen. Und die mußte ich mir schon damals, als ich noch "die Seriösen" auch gelesen habe, von woanders holen. Das ansich ist ja schon schlimm genug, wenn andere ihre Arbeit genauso erledigen würden, würden Menschen sterben. Aber dann noch diese rotzige Arroganz (Siehe Überschriften "Warum es gut ist, daß ...", oder
), woher glauben die bitte, für sich in Anspruch nehmen zu können, mir die Welt zu erklären? Gerade, da sie diese offenkundig selber nicht verstehen?

Wenn Danisch mal über einen Medienartikel schreibt, habe ich bisher erst das Original gelesen, mir eine Meinung dazu gebildet, und dann erst den Danisch. Mittlerweile gehe ich dazu über, auch darauf zu verzichten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn Danisch mal über einen Medienartikel schreibt, habe ich bisher erst das Original gelesen, mir eine Meinung dazu gebildet, und dann erst den Danisch. Mittlerweile gehe ich dazu über, auch darauf zu verzichten.
Danisch lesen, aber den meisten anderen Journalismus in Deutschland unseriös finden, ist ziemlich amüsant.

Der Blog ist der Inbegriff von rechter, unseriöse und unobjektiver Berichterstattung. Wenn du hauptsächlich das liest, erklärt das aber sehr gut deine Einstellung zu Medien...

Ernsthaft; "Psycho-Greta", "Gendermüll", Gezielter Mord an Mexikanern ist eine "linke False-Flag-Aktion", der Mord an Lübcke auch, "Merkel in Isolationshaft", das ganze garniert mit Gerüchten und Halbwahrheiten. Das ist also seriöser, objektiver und glaubwürdiger Journalismus?

Für ernsthafte, kritische Auseinandersetzung mit Medien wäre eher Übermedien und Bildblog passend...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich nur die Überschriften posten würde, liest sich das sicherlich bei jedem x-beliebigen Medium ähnlich lächerlich. Außerdem ist Danisch eher kein Journalist. Eher ein - m.E. recht interessanter - Kommentator. Trotzdem macht er meines Erachtens in seiner Freizeit weitaus bessere Arbeit als es die meisten anderen Journalisten während ihrer Arbeitszeit tun. Von seinem Blog kann sich ja jeder selber ein Bild machen, einfach mal lesen. Außerdem gibt es ja auch noch andere Medien und andere Verlage. Auch wenn ich sehr streng selektiere, Einseitigkeit muß ich mir bestimmt noch nicht vorwerfen lassen. :)

Nicht daß du mir eine Kausalität herbeiredest die es nicht gibt: Nicht weil ich Danisch lese, lese ich FAZ, Spiegel & ZEIT nicht mehr. Ich habe diese lange Zeit ausschließlilch der Vollständigkeit halber gelesen, dann eine Weile keine Zeit mehr dafür gehabt und danach beschlossen, ohne diese Medien besser zu fahren.
 
Wenn ich nur die Überschriften posten würde, liest sich das sicherlich bei jedem x-beliebigen Medium ähnlich lächerlich.
Du kannst mir gerne Überschriften aus dieser Woche auch Spiegel, Zeit & FAz zeigen, die ähnlich sind wie "Psycho-Greta", "Gendermüll", Gezielter Mord an Mexikanern ist eine "linke False-Flag-Aktion" & "Merkel in Isolationshaft"?

Trotzdem macht er meines Erachtens in seiner Freizeit weitaus bessere Arbeit als es die meisten anderen Journalisten während ihrer Arbeitszeit tun. Von seinem Blog kann sich ja jeder selber ein Bild machen, einfach mal lesen.
Die Artikel sind alle seht tendenziös, auf Gerüchten aufgebaut und oftmals volle Halbwahrheiten, das machen die meisten seriösen Journalisten besser, auch die meisten die in ihrer Freizeit Blogs schreiben.


Langer Rant:


Umbenannt
Originalbeitrag: https://www.danisch.de/blog/2019/08/09/umbenannt/

Mir schrieb einer, dass der einst so ehrenwerte Beruf, der früher mal Klempner und dann nach den Substanzen in den verlegten Rohren Gas-Wasser-Scheiße hieß, nunmehr SHK (Sanitär, Heizung, Klima) heißt. Vermutlich meinen sie damit nur, dass die auch Klimaanlagen installieren, aber ich wette, das verstehen einige als Klimaklempner, und vermutlich soll das Frauen anziehen.
Handwerker nennen sich jetzt "Sanitär, Heizung, Klima". Okay, so weit, so gut.
Aber wer bitteschön kommt auf die Idee, dass das "Klimaklempner" sind, und wer zur Hölle kommt auf die Idee, dass das Frauen anziehen soll?


Als der Prinz zur Prinzessin wurde
Originalbeitrag: https://www.danisch.de/blog/2019/08/09/als-der-prinz-zur-prinzessin-wurde/

Zeigt aber, dass nicht nur Politik, Medien, Wissenschaft, sondern auch der Kulturbereich völlig vermüllen und ideologisch verfaulen. So eine richtige Abgetakelten-Parade.
[...]
Wenn ich dann aber so einen Mist wie „Demokratie ist weiblich” sehe, also eine genau demokratiewidrige Aussage, dann ist die einzige Erklärung dafür, die mir da einfällt, dass der „Demokratie” wie in „Deutsche Demokratische Republik” meint und nie losgeworden ist, denn die verstehen darunter Marxismus-Leninismus und damit eine ideologische Ausrichtung.
Über Geschmack bei Musik lässt sich bekanntermaßen nicht streiten.

Einen Text mit "Ich glaube, dass Barmherzigkeit und Humanität genau das ist, worum es geht", "Ich weiß nicht, aber ich glaube, dass die Klugheit auf der Matte steht. Genauso wie die Solidarität und die Schöhneit, die Freiheit, die Verliebtheit in diese wunderbare Welt", "Ich will ein Lebenlang für diese Dinge grade stehen", "Tatsächlich ist das Geschlecht doch nicht wichtig" als "vermüllt und ideologisch verfault" und "demokratiewidrige" zu bezeichnen, ist aber schon sehr anstreitbar...


Frau und Gewehr
Originalbeitrag: https://www.danisch.de/blog/2019/08/08/frau-und-gewehr/

Könnt Ihr Euch noch an das Frau-im-Labor-Foto erinnern, das nicht nur Elektronikarbeiten zeigt, die in einem Rumpelkammerlabor gephotoshoppt wurden, auf dem eine Frau mit einem völlig untauglichen großen Brateisen und ohne erkennbaren Grund (lötet sie nun ein oder aus und warum kein sonstiges Werkzeug? Wozu soll das gut sein, das Mainboard einfach mal nur so heiß zu machen?) an einem Mainboard rumlötet und – der Brüller schlechthin – den Lötkolben nicht am Griff, sondern wie einen Bleistift am heißen Ende hält?

Wo man genau sieht, dass diese Frau ganz sicher noch nie etwas gelötet hat? Und ihr die gelbe Schießbrille da auch nichts mehr hilft?

Ja.

Eigentlich wollte mich ein Leser auf eine ernste Sache aufmerksam machen. Ich hab’s nur nicht geschafft, dabei ernst zu bleiben. Kommt gelegentlich vor.
Könnt Ihr Euch noch an das Mann-am-Schreibtisch-Foto erinnern, das nicht nur Elektronikarbeiten zeigt, auf dem ein Mann mit einem völlig untauglichen großen Brateisen und ohne erkennbaren Grund (lötet er nun ein oder aus und warum kein sonstiges Werkzeug? Wozu soll das gut sein, das Mainboard einfach mal nur so heiß zu machen?) an einem Mainboard rumlötet und – der Brüller schlechthin – den Lötkolben nicht am Griff, sondern wie einen Bleistift am heißen Ende hält?

Wo man genau sieht, dass dieser Mann ganz sicher noch nie etwas gelötet hat?

Nein?

Würde halt auch nicht in diesen Blog passen.
Schlechte Stockfotos sind schließlich nur interessant, wenn sie Frauen (oder wahlweise: Linke, Grüne, "Klimalügner") dumm darstellen.

Frauen sind schließlich nur zum angucken da:
Schade, dass sie nicht mehr vom Hintern zeigen, der gefällt mir weit besser als die Vorderseite.
CO2-Steuer verfassungswidrig – Politiker schlicht zu doof?

Originalbeitrag: https://www.danisch.de/blog/2019/08/08/co2-steuer-verfassungswidrig-politiker-schlicht-zu-doof/

Die Wirtschaftswoche schreibt hinter Paywall und Focus schreibt davon ab, dass der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags in einem Gutachten zu dem Ergebnis kommt, dass eine CO2-Steuer nicht möglich ist und verfassungswidrig wäre.
Zumindest gänzlich falsch ist das nicht:
"Eine Besteuerung einer CO2-Emission lässt sich keinem bestehenden Steuertypus zuordnen und ist mit- hin steuerverfassungsrechtlich ausgeschlossen".

Aber, aktuell fordert niemand so eine Steuer. Das Gutachten behandelt auch die anderen bisher aufgekommenen Vorschläge zu eine CO2-Steuer:

Daneben werden auch Modelle vorgeschlagen, die im Rahmen der aktuellen Fassung der Finanzverfassung zulässig wären. So schlägt beispielsweise das Umweltbundes- amt einen CO2-Aufschlag auf die bestehende Energiesteuer vor, vereinfacht gesagt also eine Erhöhung der Energiesteuer.
Dieses Modell wird im Wesentlichen auch vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung getragen, der diese Herangehensweise zumindest kurzfristig als gute Übergangslösung erachtet, bevor langfristig das EU-ETS ausgeweitet werden soll.
[...]
Büdenbender hingegen, der die rechtlichen Grundlagen für das Sondergutachten der Wirtschaftswaisen ausgearbeitet hat, favorisiert eine etwas abweichende Herangehens- weise, wonach an die Nutzung gewisser Güter angeknüpft werden soll, deren Verbrauch in CO2-Emissionen endet.
[...]
Schließlich schlagen Stimmen in der Fachliteratur schon länger Modelle vor, wonach eine Steuer an den bloßen Besitz eines CO2-schädlichen Gutes, bzw. dessen Ankauf an- geknüpft wird.
Um das einmal zusammenzufassen: Eine Steuer auf CO2-Emissionen, die niemand fordert, wäre aktuell nicht möglich.
Die Modelle, die gefordert werden (sowohl von Politikern als auch von Fachleuten), sind steuerverfassungsrechtlich problemlos möglich.

Oder einfach: Vorgeschlagene CO2-Steuer verfassungsrechtlich möglich – Danisch schlicht zu doof oder manipuliert er wissentlich?

Ökologisch-Marxistischer Terrorismus – Prinzip Greta als Mordpriesterin?
Originalbeitrag: https://www.danisch.de/blog/2019/08/07/oekologisch-marxistischer-terrorismus-prinzip-greta-als-mordpriesterin/

Die Presse nannte ihn [den Attentäter von Christchurch] bisher rechtsradikal, ausgerechnet der marxistische Freitag nennt ihn nun marxistisch. Das muss bitter sein.

Der Klimawahn produziert Faschisten.

Jetzt hatte ich ja diese Woche schon geschrieben, dass es erste Hinweise gibt, dass die beiden US-Attentäter von El Paso und Dayton Ökolinke seien, [..]

Ökoterror

Es wäre eine höchst interessante Wendung, wenn sich gleich drei Terrorfälle, die laut Presse alle eindeutig rechtsradikal fremdenfeindlich wären und bei mindestens 2 von 3 von Trump verursacht wurden, sich nun als ökolinks herausstellen würden.
Was für eine verquere Weltsicht muss man haben, um sowas zu denken?


Der Attentäter von Christchurch hat ganz gezielt Muslime ermordet, und in seinem Manifest ganze eindeutig rechte und nationalsozialistische Begrifflichkeiten benutzt.

Der Attentäter von El Paso hat als Ziel gehabt, Mexikaner zu töten.

Das sind ganz sicher keine "Ökoterroristen" oder "Linke", sondern ganz einfach politisch motivierte rechte Terroristen.
Es hat weder was mit dem Klimwandel zu tun wenn man vermeintliche "Invasoren" umbringt, noch mit irgendwelchen linken Ideologien.

Der Attentäter von Daytona mag durchaus politisch links gewesen sein, aber genauso war er frauenfeindlich.
Ein politisches Motiv sieht die Polizei dabei noch nicht.


Es bleibt also weiter bei 2 klar rechtsextremistischen Anschlägen und einem ohne politischen Hintergrund.

Und dieser Artikel ist einfach nur ein massives Verharmlosen von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlchkeit.

Auflauern, in Überzahl überfallen, ins Gesicht schlagen
Originalbeitrag: https://www.danisch.de/blog/2019/08/07/auflauern-in-ueberzahl-ueberfallen-ins-gesicht-schlagen/

die deutschen Nazis waren Reaktionen auf die Bedrohung und Ausdehnungsabsichten der russischen Kommunisten
Wow. Das ist ja schon grenzwertig...


Tuberkulose
Originalbeitrag: https://www.danisch.de/blog/2019/08/01/tuberkulose/

Tuberkulose

Hatten wir die nicht auch mal besiegt?

In Bad Schönborn bei Karlsruhe staunt man darüber, dass die Zahl der infizierten Schüler von 48 auf 109 gestiegen ist.

In Chemnitz eine Lehrerin und in Freiburg ein Student.

Was sicher lustig ist, weil einige Erreger nicht mehr auf Antibiotika ansprechen.
Nein, Tuberkulose war nicht besiegt.

Den niedrigsten Stand an Infektionen gab es 2012, danach ging es wieder bergauf. Die neusten Zahlen vom RKI sind für 2017, die sind etwa auf dem Stand von 2006. 2016 war seit 2006 das Jahr mit den meisten Erkrankungen. In den restlichen Jahren dazwischen stagnierte es bei etwas niedriger.
 
Du verstehst das nur nicht, weil Du auch durch die Lügenpresse schon zu sehr beeinflusst wurdest... :)

Und dazu etwas zu schreiben wird nichts bringen. Wer sowas glaubt, der glaubt es. Den werden Argumente nicht mehr erreichen. Alleine der Umgang mit den Juden. Oder der Umgang mit den billigen Arbeitskräften ....

Aber das wird ja heute immer mehr akzeptabel. Wem man das Leben rettet muss man sich ja schon gut überlegen. Kausalitäten kann man ja schon umdrehen ohne dass dies Widerstand hervor ruft. (Menschen ertrinken, danach sind Helfer losgezogen, die zu retten. Es gibt die Aussage, dass die Helfer jetzt schuld sein sollen ... die Krimanalisierung der Helfer ist das nächste Thema ....) Und das Beispiel mit den Flüchtlingen muss man nicht diskutieren - Helfer werden generell angegangen .... Feuerwehr und Rettungsdienste bekommen das ständig mit....
 
Oder noch einfacher: Verbrauchssteuern rauf - die Wirtschaft bleibt unangetastet!
Auf die Steuerbelastung für Bürger wird auch eingegangen.
Sowohl auf die Variante, eine andere Steuer entsprechend zu senken (Stromsteuer runter, CO2-Steuer rauf, im Mittel bleibt's gleich, nur werden unterschiedliche "Energien" unterschiedlich besteuert), als auch ein "Klimabonus" (Auszahlen der eingenommenen Steuer), ist beides möglich.


(Ja, und als nächstes kommt dann, wenn das Geld erst mal eingenommen ist, wird es nicht wieder ausgezahlt :p Funktioniert aber in der Praxis trotzdem, "Klimabonus" gibts ja zB in der Schweiz.)
 
Die Artikel sind alle seht tendenziös, auf Gerüchten aufgebaut und oftmals volle Halbwahrheiten, das machen die meisten seriösen Journalisten besser, auch die meisten die in ihrer Freizeit Blogs schreiben.
Nun, im Gegensatz zur gemeinen Jounaille schreibt er dann aber auch, daß es sich nur um ein Gerücht handelt, oder etwas nicht selber nachgeprüft hat. Das kann man dann einordnen.
Ansonsten: Wenn dich sein Blog stört, schreib ihm das doch selbst.

Nur mal eine Frage: Machst du dir die Meinung der Journalisten, die du liest, automatisch zu eigen?
 
Nur mal eine Frage: Machst du dir die Meinung der Journalisten, die du liest, automatisch zu eigen?
*JEDER* ist mindestens unbewusst von sowas beeinflusst, Framing etc hast du ja selber schon mal erwähnt. Und mit einem solchen Framing beeinflusst man massiv.

Nun, im Gegensatz zur gemeinen Jounaille schreibt er dann aber auch, daß es sich nur um ein Gerücht handelt, oder etwas nicht selber nachgeprüft hat. Das kann man dann einordnen.
Die "gemeine Journaille" schreibt das auch dazu, wenn es ein Gerücht ist. Er tut das allerdings häufig nicht.

Üblicherweise gibt es in der "gemeinen Journaille" auch keine Artikel, deren einziger Inhalt ein "ich habe gehört [irgendwas schlimmes über Linke/grüne/Frauen/Migranten], aber ich hab's ja nur gehört". (Okay, die üblichen Klatschzeitschriften machen das durchaus, bei topfvollgold gibts da viel drüber, aber das hat auch nichts mit seriösem Journalismus zu tun)


Jedem, der sowas schreibt, ist auch vollkommen klar, was man damit bei den Lesern auslöst. Und das ist sicherlich auch dir klar.

Wenn er schreibt, dass die Anschläge ja eigentlich Linksradikal waren, wird sich der Großteil der Stammleserschaft nicht denken, dass das ja nur Gerüchte sind, sondern dem ohne weiteres zustimmen.
Wenn er schreibt, dass Nazis ja nur eine Reaktion auf den Angriff von Russland waren, dann wird kaum einer seiner Leser ein Geschichtsbuch aufschlagen und das überprüfen.
Wenn er einen langen Artikel beendet mit "Ob es aber wirklich so ist – weiß ich nicht", liest kaum einer das als 'es ist ziemlich unwahrscheinlich', da bringt es auch nichts, wenn er dazu schreibt, dass es nur Gerüchte sind oder man es selbst nachprüfen soll.


Unter den sieben Post, zu denen ich was geschrieben hab, sind drei bei, die ich eher als "Darstellung von Fakten" (als Gegenpol zu "Meinung") einordnen würde: der zur CO2-Steuer, der zu Terrorismus, der zu Tuberkulose - und alle drei sind massiv verzerrend.
Natürlich kann man jetzt hoffen, dass jeder der das liest sich auch wo anders informiert (aber wo, wenn man keinem Journalismus vertraut?), aber in der Realität sieht das nunmal völlig anders aus.

Jemand der liest, dass die CO2-Steuer verfassungswiedrig ist, liest ganz sicher nicht zusätzlich im Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes durch.
Jemand der liest, dass die Anschläge als linksradial waren, prüft das ganz sicher nicht woanders nach - und wenn, fühlt er sich nur darin bestätigt, dass die "Lügenpresse" das alles verheimlicht.
Jemand, der zu Tuberkulose liest "Hatten wir die nicht auch mal besiegt?", wird sich nicht denken `Oh, das prüf ich mal direkt beim RKI nach`, sondern fühlt sich höchstens darin bestätigt, dass `Migranten uns alle krank machen`.



Interessanter wird das, wenn man das mit deinen Kritikpunkten an Medien vergleicht:


-Alles was mit der Energiewende

-Flüchtlings"krise" seit 2015 inkl. deren Folgen (Sylvestervergewaltigungen 2016, Kriminalitätsrate, Bildungsstand, Gesundheitszustand)

-Klimapolitik

-Alles, was irgendwie mit Trump zu tun hat
Das meiste in der Liste [...] sind/waren derart einseitig verzerrt daß mindestens der "Tatbestand" der Desinformation erfüllt ist. Ich persönlich würde es auch mit aktiver Lüge gleichsetzen, da ich nicht glaube daß die Einseitigkeit auf einem Versehen beruht, sondern auf Absicht. Dafür finde ich umso mehr Nudging, Framing, aka Manipulation und Propaganda.
Das, was du an "normalen" Medien kritisiert, findet sich in den von dir genannten Medien in noch viel stärkerer, deutlich manipulierender und unseriöserer Form, als du es in allen anderen Medien finden wirst.
 
Ich weiß allerdings, daß ich als mündiger Bürger keine Mediennanny (vgl. "Haltungs-" oder "Wertejournalismus") brauche, und wie ich etwas zu bewerten habe. Was ich brauche, sind Informationen
Das unterschreibe ich sofort!
Danisch eher kein Journalist. Eher ein - m.E. recht interessanter - Kommentator
Der was zu sagen hat und seine Meinung, welche ich oft teile, mich zum Denken anregt. Der Umgang mit Blogger wie Danisch oder Medien wie RTDeutsch zeigt mir oft, dass Menschen sich mit der Materie nicht auseinander setzen und sehr oft erst garnicht auseinander setzen wollen, bzw. können, den Danisch verfasst Beiträge, die die Fähigkeit des langen Lesens und des Hinterfragens dringend benötigen und RTDeutsch sendet Unangenehmes.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das, was du an "normalen" Medien kritisiert, findet sich in den von dir genannten Medien in noch viel stärkerer, deutlich manipulierender und unseriöserer Form, als du es in allen anderen Medien finden wirst.
Nö...erstmal ist der Danisch kein Journalist, sondern schreibt einfach was er denkt. Es ist ja auch nicht sein Anspruch, objektiv zu sein oder Zeitungen zu ersetzen. Der Blog ist lediglich seine Meinungsäußerung, und das ist völlig ok. Was andere daraus machen (und z.B. Links folgen und das weiter nachprüfen) oder sonst noch lesen ist halt die Sache der jeweils anderen.
Und das ist meines Erachtens völlig legitim und in Ordnung, eigentlich genaud so, wie es sein sollte. Die Meinung eines Einzelnen und Journalismus als solcher ist eben erstmal etwas anderes.
Man kann - so wie du gerade - Leser im Internet für unmündig erklären und sich darum sorgen, daß sie auf die schiefe Bahn geraten und politisch verderben könnten (gibts da nicht aus dem Nationalsozialismus oder Kommunismus einen schönen Begriff dafür?). Man sollte dann aber ehrlicherweise auch freie Wahlen wieder abschaffen und z.B. eine Einheitspartei einsetzen.

Und Manipulation sehe ich in seinen Blogs erfreulicherweise nicht. Bei den von mir gescholtenen Medien wird immer wieder gerne sortiert in gut und böse, auf eine widerwärtige, subtile, emotionale Art. Das mag ich nicht und verachte so etwas zutiefst.
 
Nö...erstmal ist der Danisch kein Journalist, sondern schreibt einfach was er denkt. Es ist ja auch nicht sein Anspruch, objektiv zu sein oder Zeitungen zu ersetzen. Der Blog ist lediglich seine Meinungsäußerung, und das ist völlig ok. Was andere daraus machen (und z.B. Links folgen und das weiter nachprüfen) oder sonst noch lesen ist halt die Sache der jeweils anderen.
Du hast nur ihn als Alternative zu üblichen Medien ins Spiel gebracht, nicht ich.

Den Spruch, weil dir das Bier nicht schmeckt, aus der Toilette trinken, kennst du?
Klingt auch dumm, wenn man dann sagt, dass das ja nur eine Toilette ist, und deshalb scheiße schmecken muss...

Und das ist meines Erachtens völlig legitim und in Ordnung, eigentlich genaud so, wie es sein sollte.
Moment, Lügen und Tatsachen verdrehen ist jetzt also völlig richtig?


unmündig erklären und sich darum sorgen, daß sie auf die schiefe Bahn geraten und politisch verderben könnten (gibts da nicht aus dem Nationalsozialismus oder Kommunismus einen schönen Begriff dafür?). Man sollte dann aber ehrlicherweise auch freie Wahlen wieder abschaffen und z.B. eine Einheitspartei einsetzen.
Nö, für unmündig hab ich niemanden erklärt. Ein Blog, der aber in nahezu jedem seiner Beitrage massiv manipuliert, beeinflusst natürlich Leser. Wenn du ernsthaft denkst, das ist anders, bist du sehr naiv.


Und Manipulation sehe ich in seinen Blogs erfreulicherweise nicht. Bei den von mir gescholtenen Medien wird immer wieder gerne sortiert in gut und böse, auf eine widerwärtige, subtile, emotionale Art. Das mag ich nicht und verachte so etwas zutiefst.
Du hast aber schon meine Beiträge gelesen?

Zu erklären, warum eindeutigen rechter Terror eigentlich „ökolinks“ ist und „Greta“ Schuld ist, ist für dich:
- absolut nicht manipulativ?
- soll keine Einordnung in gut und böse sein?
- bringt das ganze mickz
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf die Steuerbelastung für Bürger wird auch eingegangen.
Sowohl auf die Variante, eine andere Steuer entsprechend zu senken (Stromsteuer runter, CO2-Steuer rauf, im Mittel bleibt's gleich, nur werden unterschiedliche "Energien" unterschiedlich besteuert), als auch ein "Klimabonus" (Auszahlen der eingenommenen Steuer), ist beides möglich.
Ja, es wird kurz erwähnt, dass dies auch Gegenstand geführter Diskussionen ist. Die Aufgabe des Gutachtens besteht jedoch darin, Fragen bzgl. der eine Einordnung einer "CO2-Steuer" in das Steuersystem und dem damit verbundenen bürokratischen Aufwand zu beantworten.

Dafür, dass die Frage nach einer Besteuerung von CO2-Emissionen gar nicht (direkt) gestellt wurde, wird auffällig deutlich darauf hingewiesen, dass dies nur im Rahmen einer aufwändigen Verfassungsänderung möglich wäre.
 
Das unterschreibe ich sofort!

Der was zu sagen hat und seine Meinung, welche ich oft teile, mich zum Denken anregt. Der Umgang mit Blogger wie Danisch oder Medien wie RTDeutsch zeigt mir oft, dass Menschen sich mit der Materie nicht auseinander setzen und sehr oft erst garnicht auseinander setzen wollen, bzw. können, den Danisch verfasst Beiträge, die die Fähigkeit des langen Lesens und des Hinterfragens dringend benötigen und RTDeutsch sendet Unangenehmes.
RTDeutsch ist vorallem Staatsfernsehen und sendet häufig Falschmeldungen. Wenn „Lügenpresse-Schreier“ konsequent wären, müssten sie RTDeutsch mehr als alle anderen Medien meiden...

Naja, mit Danisch hinterfragen hast du allerdings recht, da muss man mehr hinterfragen als bei allen anderen Medien. Liegt aber nicht daran, die die Texte „gut“ oder komplex oder ähnliches sind, sondern einfach falsch, verdrehend, lügend.
 
Ja, es wird kurz erwähnt, dass dies auch Gegenstand geführter Diskussionen ist. Die Aufgabe des Gutachtens besteht jedoch darin, Fragen bzgl. der eine Einordnung einer "CO2-Steuer" in das Steuersystem und dem damit verbundenen bürokratischen Aufwand zu beantworten.
Du hast Steuerbelastung ins Spiel gebracht :p


Dafür, dass die Frage nach einer Besteuerung von CO2-Emissionen gar nicht (direkt) gestellt wurde, wird auffällig deutlich darauf hingewiesen, dass dies nur im Rahmen einer aufwändigen Verfassungsänderung möglich wäre.
Das ist nunmal eine der theoretischen Umsetzungen einer CO2-Steuer - diese dann in einem Überblick über die theoretischen Umsetzungen nicht zu erwähne, wäre deutlich fragwürdiger...
 
Du hast Steuerbelastung ins Spiel gebracht
Darum geht es in dem Papier ja auch :)

Das ist nunmal eine der theoretischen Umsetzungen einer CO2-Steuer - diese dann in einem Überblick über die theoretischen Umsetzungen nicht zu erwähne, wäre deutlich fragwürdiger...
Das Papier erwähnt nicht einfach die Möglichkeit einer CO2-Emissionssteuer per Verfassungsänderung sondern es schließt eine solche Steuer von vornherein beinahe kategorisch aus.

Cui bono? Es ist jedenfalls sehr praktisch für Politiker, die sich nun auf das Gutachten berufen können, um die Verbrauchssteuern zu erhöhen und noch praktischer für die Wirtschaft, die sich relativ entspannt zurücklehnen kann, weil auf sie praktisch kaum Druck ausgeübt wird.
 
Du hast nur ihn als Alternative zu üblichen Medien ins Spiel gebracht, nicht ich.
Eigentlich hab ich Unmut und Verachtung über die üblichen Medien geäußert, und meine Meinung über das Blog von Danisch. Ob das für dich oder andere eine Alternative ist, will und kann ich nicht beurteilen. Als Alternative oder Ersatz sehe ich es nicht.


Den Spruch, weil dir das Bier nicht schmeckt, aus der Toilette trinken, kennst du?
Klingt auch dumm, wenn man dann sagt, dass das ja nur eine Toilette ist, und deshalb scheiße schmecken muss...
Nun, an die private Meinung Einzelner und an Medien setze ich keineswegs die gleichen Anforderungen. Wasser auf Zimmertemperatur trink ich durchaus öfter, bei Bier finde ich das inakzeptabel.
Der Danisch legt seine Gedankengänge, auch mit eigenen Erfahrungen und Wissen, zumindest nachvollziehbar dar, diesen kann man folgen oder nicht. Auf jeden Fall kann ich damit etwas anfangen.


Du hast aber schon meine Beiträge gelesen?
Natürlich. Aber wenn ich sehe daß du Zitate aus dem Sinnzusammenhang reißt, überhaupt dich mit dem Inhalt wenig auseinandersetzt...was soll ich dir da antworten? Einerseits habe ich keine Lust, so ewig lange Romane zu schreiben oder Dinge zu erklären, ich fasse mich lieber kurz. Außerdem ist es tatsächlich so, daß man tatsächlich auch einige ältere Blogartikel kennen muß um manchen Sinnzusammenhang herzustellen. Und tatsächlich auch ganz lesen muß, überfliegen und einzelne Stellen rauspicken, damit kommt man nicht weit. Dazu Danischs stellenweise recht grobe Artikulation...

Insofern kann ich deine Meinung zu Danisch zumindest nachvollziehen. Ich hätte auch keine Lust, tagelang TAZ zu lesen, nur um ein Verständnis für dieses wirre linke Zeug aufzubauen und warum die da was wie schreiben. Allerdings, weder sehe ich mich in der Aufgabe deine Sicht nach meiner Vorstellung geradezurücken, noch habe ich Lust dazu. Daher schrieb ich ja, daß sich jeder selber ein Bild machen soll.

Außerdem scheinst du von vielen Dingen ein anderes Verständnis zu haben als ich, und vieles schlicht anders zu bewerten. Wenn jemand schreibt "Ich hab gehört daß, ..." dann weiß ich, daß da keine Beobachtungen rauskommen. Allerdings kann ich das Gesagte in den Kontext meiner eigenen Erfahrungen und Erlebnisse setzen, daraus Prognosen herbeispekulieren, und weiß am Ende trotzdem um die Unsicherheit.
Das ist aus meiner Sicht etwas ganz anderes und nicht vergleichbar, als wenn ein Moderator im ÖR mit viel Emotrieferei um eine höhere Besteuerung bettelt "damit wir endlich davon runterkommen", mit viel (finanziellem) Aufwand Studien hergezaubert werden die schlicht eine Wahrheit herbeilügen die es so nicht gibt, mit doppelten Begrifflichkeiten eigentlich identische Vorgänge völlig unterschiedlich dargestellt werden, usw.
Sich da gegenseitig einzunorden kann man mal bei einem Bier von Angesicht zu Angesicht machen, aber so in Internetforen ziehe ich das eher ungern in die Länge. Hab ich früher gern gemacht, heute sehe ich das eher als kontraproduktiv an. Auch diesen Post sehe ich schon als zu lang an.
 
Meine Meinung zu solchen Blogs ist ziemlich einfach. Seine Meinung in der Gesellschaft zu sagen ist legitim, solange die Meinungen nicht dazu führt, dass es nicht mehr legitim ist in der Gesellschaft seine Meinung zu sagen. Für eine funktionierende Gesellschaft ist Meinungsfreiheit unabdingbar!
Einschränkungen der Meinungsfreiheit in Deutschland gibt es eigentlich nur bei Beleidigung oder Volksverhetzung. Ansonsten darf jeder seine Meinung äußern, sei sie noch so bescheuert wie das fliegende Spagettimonster.
Auch Danisch darf sagen was er denkt. Was ich mir dabei denke, ist, wenn Leute mit seiner Meinung "an der Macht" wären, dürfte ich dann frei meine Meinung äußern? Ich glaube, dass ich das nicht könnte. Bei RT Deutschland ist es noch viel deutlicher, die sind finanziert von einem Regime, das für Unterdrückung von Meinungsfreiheit und Korruption bekannt ist.
Ich finde hier auch nicht alles richtig, da gibt es echt Themen, die offener diskutiert werden sollten.
Mir fehlt in Deutschland eine echte Diskussionskultur, bei der man sich auch gegenseitig zuhört, Argumente austauscht und dann zu einem Kompromiss kommt....der vielleicht auch nicht der wirtschaftsfreundlichste sein muss...
Wenn hier von "Verachtung für die Medien" gesprochen wird, würde ich mir wünschen, dass sich argumentativ und kritisch mit Medien auseinander gesetzt wird.
Auch wenn das Zitat fälschlicherweise Voltaire zugeschrieben wird, finde ich es gut "Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen." und dasselbe erwarte ich von der Gegenseite.
 
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