Tomcat + Multiple Spring Applications?

JasonV

Aktives Mitglied
Moin,

mich beschäftigt derzeit eine strukturelle Frage. Auf einem Tomcat wollen wir mehrere Projekte (WAR) laufen lassen. Die nutzen jetzt größtenteils Spring - auf Projekt-Ebene. Wäre es sinnvoll (und machbar), Spring zu sharen? So dass quasi der Tomcat für die Projekte Spring (inkl. den Bibliotheken) bereitstellt.

Vorteile lägen aus meiner Sicht vor allem darin:
- weniger Speicherverbrauch
- Wartbarkeit (neue Bibliotheken zentral)

Da ich ja vermutlich nicht der einzige bin, der mit so einem Setup arbeitet (bzw. arbeiten möchte), hoffe ich auf einige Meinungen bezüglich Machbarkeit, Vorteile/Nachteile und Erfahrungen.

Abschliessend würde mich noch interessieren, ob jemand Quellen zur Umsetzung des Setup hat. Bisher konnte ich nur wenig Aussagekräftiges finden... interessant wären ein strukturelles Bild (wie wird was aufgeteilt - Tomcat / Shared-Libs / Projekte) und vielleicht eine Anleitung 😉
 
Machbar ist es und die von Dir beschriebenen Vorteile bestehen tatsächlich. Ich würde es aber trotzdem nicht machen. Wenn Du die Spring-Version updaten willst, musst Du evtl. alle Anwendungen testen und ggf. anpassen. D.h. Du koppelst unnötig den Releasezyklus der eigentlich unabhängigen Anwendungen.

Das einzige, was ich in den lib-Ordner von Tomcat schmeiße, sind Sachen, die der Tomcat selbst den Anwendungen über jndi zur Verfügung stellt, z.B. MailSessions
 
Weniger Speicher? Wo denn? Das bisschen PermGen?
Zur Laufzeit hast du immer noch n Spring Kontexte mit ihren Instanzen. Oder möchtest du auch Services teilen? Dann nimm lieber einen Applicationserver.

Tu es nicht.
 
Ich würde den Beiden so zustimmen, die Vorteile wiegen die Nachteile nicht auf und die paar MB Speicher die fehlen, who cares...
 
Danke, das war auch meine Einschätzung. Ich persönlich sehe das so: Projekt-Bibliotheken sollten auch nur im Projekt liegen (damit man ggf. gezielt updaten kann für neue Features, ohne damit andere laufende Projekte zu gefährden).

Das ist damit also erledigt. Danke 🙂
 

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